17.02.2026 l Der aktuelle Call der Zeitschrift GENDER widmet sich dem Thema Genealogie und Geschlecht, indem er die Bildung von Genealogien als kritische Auseinandersetzung mit Geschlechter- und Generationenverhältnissen aus historischer, historiografischer, theoretischer und empirischer Perspektive aufgreift.
22.12.2025 | Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen lädt zum Gender-Kongress 2026 am 11. Februar 2026, dem UN-Tag „Frauen und Mädchen in der Wissenschaft“, nach Essen ein. Ziel ist es, Strategien zur Gleichstellung und Chancengerechtigkeit der Geschlechter an den Hochschulen weiterzuentwickeln und über (hochschul)politische Handlungsansätze zu diskutieren.
17. Februar 2026 | Stefanie Kegel
1960 versprach ein NDR-Video über Moderne Haushaltsgeräte, dass die Hausfrau dank Waschmaschine, Kühlschrank und elektrischem Herd bald nur noch 45 Stunden pro Woche arbeiten müsse. Die Botschaft war klar: Technologie würde Frauen von der Last der Hausarbeit befreien. Elektrische Haushaltsgeräte wurden als Revolution inszeniert…
23.01.2026 l Die 57. Ausgabe des Journals „Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW“ ist da! Das Journal informiert über Aktivitäten der Geschlechterforschung in NRW und fördert den Wissenstransfer. Hervorzuheben sind der Tagungsbericht und die Beiträge zur Jahrestagung „Demokratie unter Druck“, die Formen des Antifeminismus analysieren sowie Gegeninitiativen, z.B. auf Social Media, vorstellen. Prof. Dr. Anne Schlüter wird für ihr 40-jähriges Engagement im Netzwerk geehrt.
16.12.2025 | Der Gender-Report 2025 ist erschienen. Schwerpunkt ist diesmal die Gleichstellungspraxis in den Fachbereichen. Wie sich zeigt, tun die nordrhein-westfälischen Hochschulen viel für die Gleichstellung, gleichwohl bestehen insbesondere in den Fachbereichen strukturelle Geschlechterungleichheiten und Benachteiligungen von Frauen fort. Auch wenn Gleichstellungsanliegen insgesamt auf eine wachsende Akzeptanz treffen, sind sie keine Selbstverständlichkeit.
22. Januar 2026 | An den Hochschulen in NRW sind Dekaninnen deutlich in der Minderheit. Eine leichte Annäherung zwischen den Frauen- und Männeranteilen ist jedoch zu beobachten, wie die Entwicklung der Geschlechterverteilung von 2011 bis 2025 zeigt: Im Jahr 2011 lag der Anteil an Dekaninnen noch bei 11,4 %, während 2025 mit 19,5 % der bislang höchste Anteil zu verzeichnen ist. Dennoch beträgt der Abstand zwischen dem Frauen- und dem Männeranteil 61 Prozentpunkte. Mehr dazu im Statistikportal.
Abb.: Dekan_innen an den Hochschulen in Trägerschaft des Landes NRW in den Jahren 2011 - 2025.
© KoFo Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW. URL: https://www.gender-statistikportal-hochschulen.nrw.de. Vervielfältigung und Verbreitung mit Quellenangabe gestattet. · Erstellt: 22.01.2026 09:59 Uhr.