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Call for Papers

Trans* Politiken, Politiken um Trans* und Kritiken cis- und transnormativer politischer Verhältnisse

FEMINA POLITICA Call for Papers 2/2023

Seit den frühen 2000er-Jahren zirkuliert der Begriff Trans*Feminismus verstärkt in internationalen aktivistischen Kontexten und der Theoriebildung. In den deutschsprachigen Sozialwissenschaften wurden trans*feministische Analysen und Kritiken bislang jedoch nur zaghaft aufgegriffen. Vor diesem Hintergrund will das geplante Heft einen Raum schaffen, um das Potential für trans*feministische Analysen in den Sozialund Politikwissenschaften auszuloten.
Folgende Gemengelage bildet den Ausgangspunkt des Heftes: Transgeschlechtlichkeit und trans*Personen sind in den vergangenen Jahren in den Fokus gesellschaftspolitischer und feministischer Debatten gerückt. So zeichnet sich eine vermehrte Sichtbarkeit trans*geschlechtlicher und geschlechternonkonformer Personen in massenmedialen Formaten sowie privaten und öffentlichen Institutionen ab. Jedoch ist diese Sichtbarkeit durch Ungleichheiten und intersektionale Normierungen gekennzeichnet.

Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers | Further infomation can be found within the Call for Papers.

Abgabe bis 30.11.2022 | Papersprache deutsch und englisch

Reproduktionspolitiken und Selbstbestimmung

Call for Papers der Zeitschrift GENDER

Das Recht auf repro­duktive Unversehrtheit und Selbstbestimmung findet nach wie vor keine konsequen­te Umsetzung. Reproduktive Rechte wahrzunehmen bedeutet dabei mehr als einen sicheren und legalen Zugang zu Schwangerschaftsabbrüchen zu haben. Für den Heftschwerpunkt werden Beiträge gesucht, die sich mit lebensbereichsübergreifenden Aspekten von reproduktiver Gesundheit und Autonomie befassen. Forschungsansätze, die kultur-, sozial- oder rechtswissenschaftliche Fragestel­lungen aus einer gendertheoretischen und interdisziplinären Perspektive heranziehen und Einblicke in his­torische sowie gegenwärtige Entwicklungen gewähren, sind willkommen.

Herausgeberinnen sind Antje Langer, Claudia Mahs, Oxana Eremin und Annalisa Mattei.

Wir laden herzlich zur Einreichung eines Abstracts bis zum 4. Dezember 2022 ein!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers | Further Information can be found within the Call for Papers.

Abgabe bis 04.12.2022 | Papersprache deutsch und englisch

Call for Contributions

12. Jahrestagung der Fachgesellschaft Gender Studies

Keine Lebewesen ohne Zellmembranen. Die Membran stellt eine Gemeinsamkeit zwischen Einzellern, Pflanzen sowie menschlichen und nichtmenschlichen Tieren dar. Hilft uns das Konzept der Membran daher, anthropozentrisches Denken zu überwinden? Und wenn ja, wie trägt es dazu bei, Hierarchien und Machtungleichgewichte unter Menschen zu problematisieren sowie die dekoloniale Kritik am Diskurs des Posthumanen in den Gender Studies und Feminist Science and Technology Studies zu forcieren? Kann ein queer-theoretisches Verständnis des Begehrens bzw. eine Schwarze feministische Auffassung von Erotik dazu beitragen, neue, unerwartete Verbindungen zwischen diesen Beziehungen und Umwelten zu knüpfen?

Hat die Membran also das Potenzial, in wissenschaftlichen und künstlerischen Untersuchungen als Konzept-Metapher oder Modell zu fungieren? Diese Frage nimmt die Tagung "membra(I)nes" zum Ausgangspunkt, um intersektionale und transdisziplinäre Zugänge zu eröffnen und diesen in experimenteller Weise nachzugehen.

Gesucht werden Beiträge, die in die Richtung der nachfolgende Themenfelder gehen und darüber hinaus denken:
- Membran als Grenzregime: Ausschluss, Selektion, Begegnung, Austausch
- Rethinking Race: Haut als Transferzone der Rassisierung und ihrer Verschiebung
- Körper-/Geschlechtergeschichten der Membran: Hymen, Vorhäute, Zellen usw.
- teildurchlässige Politiken der Evidenz (in der Kritik: Blutsgemeinschaften,
Nachweispflicht im Kontext sexueller Gewalt, Juridifizierung von Trans- und
Intergeschlechtlichkeit)

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Contributions | Further Information can be found within the Call for Contributions.
 

Abgabe bis 15.12.2022 | Papersprache deutsch und englisch

Familie – Oikos – Care

Call for Papers

Ein wesentlicher Teil der sozialen Wohlfahrtsproduktion findet im privaten Haushalt als unbezahlte vorwiegend von Frauen geleistete Care-Arbeit statt: Nahrungszubereitung, Haushaltsreinigung, Einkaufen, Wäschepflege, Kinderbetreuung, Kranken- und Altenpflege, Termin-, Zeit-, Ressourcen-, Finanzmanagement, Behördengänge, Beziehungspflege, etc. In diesem Sinne werden und wurden mit dem gemeinsamen Wirtschaften und Versorgen im Haushalt (Oikos, Oikonomia) grundlegende existenzsichernde Aufgaben geleistet, die erst im Zuge der Industrialisierung durch die formale Wirtschaft und staatliche Leistungen ergänzt – jedoch keineswegs ersetzt – wurden.

Vor diesem Hintergrund widmet sich die Tagung explizit dem Produktions-, Versorgungs- und Wohlfahrtsaspekt von Haushalt und Familie und deren Organisationsprinzipien. Zudem soll damit eine Diskussion zu einer systematischen Verortung des Haushalts in der Familiensoziologie angeregt werden, die durch dezidiert haushaltswissenschaftliche Perspektiven bereichert werden soll.

Eingeladen sind qualitative und quantitative empirische sowie methodische Beiträge, die sich explizit mit der Ressourcen- und Produktionsökonomie des privaten Haushalts in all seinen Facetten befassen sowie dessen soziale Einbettung in familiale und andere Solidarbeziehungen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.12.2022 | Papersprache deutsch

Call for papers: New Work - New Problems? Gender Perspectives on the Transformation of Work

Conference of the Gender Studies Committee of the Swiss Sociological Association and the Lucerne University of Applied Sciences and Arts (LUASA)

7th-8th September 2023
Lucerne – Zentralstrasse 9
Conference language: English


Keynote 1st day: Prof. Lena Hipp, Ph.D., WZP (Berlin Social Science Center)
Keynote 2nd day: Prof. Dr. Karin Schwiter, UZH (University of Zurich)


New work – new problems? Since the 20th century, paid employment has played a central role in guaranteeing social integration and livelihoods. In the tradition of Frithjof Bergmann, “new work” indicates a shift where paid work should serve the workers (and not the opposite) and provide them with meaning and satisfaction. Digitalization, globalization and the resulting flexibilization shape the way we work. Autonomy at work, self-organization and flexible working patterns are on the upswing as “new work”. We observe, however, an ambiguous impact on the workers. Precarity, exhaustion and exploitation, thus the opposite of the ideal “new work”, is what many employees currently experience. Furthermore, new work is ambivalently intertwined with the question of gender equity: Changing working conditions and environments nourish hope for greater gender justice in the context of more egalitarian work cultures. Naturalizing arguments that women – as better team players – will profit from these changes fall short, since research has shown that the flexibilization of working conditions has reinforced and normalized the high commitment employees should show towards their employer, including working late and full-time. This reproduces the prototype of the ideal male worker.

Further information can be found within the Call for Papers.

 

Abgabe bis 08.01.2023 | Papersprache englisch

CfP: Diversity and Difference

Internationale Konferenz der AG Subjektivierung

Als Schlagwort taucht ‚Diversität‘ in den unter schiedlichsten Kontexten auf: ob als Beschreibung gesellschaftlicher Verhältnisse, Teil politischer Programme oder auch als alltägliche Praxis in Organisationen. Häufig soll mit dem Verweis auf Diversität eine gewisse „Offenheit“ entlang von Differenzkategorien sichtbar werden. Unterschiedlichkeit und Unterscheidbarkeit erfahren eine Aufwertung, wobei durchaus (auch) marktwirtschaftliche Interessen und neoliberale Programme eine Rolle spielen.

Diversität kennzeichnet Gesellschaften der Gegenwart. Dabei kämpfen die einen für „We’ll come united“ - andere erleben Kontrollverlust oder begegnen Verschiedenheit mit Abwehr und Abgrenzung. Die Konferenz „Diversity and Difference – Studies in Subjectivation“ nimmt mithilfe des theoretischen Vokabulars und der empirischen Herangehensweisen der Subjektivierungsforschung Diversität und Differenz in den Blick: Wie kann eine Perspektive auf Subjekte und Subjektivierung, Biographien und Diskurse, Artikulationen und Re-Artikulationen, Positionierungen und Re-Positionierungen für eine kritische Gesellschaftsanalyse im Kontext von Diversität und Differenz fruchtbar gemacht werden?

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CfP_de | CfP_en

 

Abgabe bis 31.01.2023 | Papersprache deutsch und englisch

Care & Diversity aus intersektionaler Perspektive

Call for Papers zum Themenschwerpunkt für das Heft 1/2024 der Zeitschrift für Diversitätsforschung und -management

„Care“ oder auch „Sorge“ umfasst in einem engen Verständnis die Tätigkeiten des Sorgens um sich und andere Menschen (Selbst- und Fürsorge), in einem weiten Verständnis auch die Sorge und Pflege von Dingen, Daten und immateriellen Gütern. Die bezahlten wie die unbezahlten Betreuungs-, Versorgungs- und Pflegetätigkeiten, wie auch die Sorge um sich selbst sind von zentraler gesellschaftlicher Bedeutung, finden jedoch gesellschaftlich wenig Anerkennung, sind systematisch unterbewertet und oft ins Private verlagert.
Im Fokus des Schwerpunkthefts steht die Frage, wie die Sorge um sich und andere mit Diversität und sozialen Ungleichheiten verknüpft und durch Gesellschaft, Organisationen, kollektive
Interessensvertretungen und Beschäftigte wahrgenommen, verhandelt und bearbeitet wird.

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Abgabe bis 28.02.2023 | Papersprache deutsch

fzg 30|2024 (Un-)Mögliche Solidaritäten

Call for Papers

Der Wunsch nach Solidarität bzw. danach solidarisch zu sein, ruft die Frage auf, wie und ob Solidarität möglich und erwünscht ist, wie sie eigentlich gelebt
werden kann und soll. (Nicht nur) im letzten Jahrzehnt ist innerhalb der Geschlechterforschung immer wieder diskutiert worden, was wir aus geschlechtertheoretischer, (queer-)feministischer, post-, de-, anti-kolonialer und/oder kapitalismuskritischer Perspektive unter Solidarität verstehen können und wollen, wie sie wirkt und sich umsetzen lässt. Diese Diskussion bleibt gerade aktuell Teil drängender gesellschaftspolitischer Debatten. Lokale wie transnationale Bündnisse scheinen unabdingbar angesichts lokal-globaler Krisen der gesellschaftlichen Reproduktion, des Klimas, der neoliberalen Entsolidarisierung, einer Zunahme (Neo-)Extraktivistischer Ausbeutungen von Ländern des globalen Südens, dem weltweiten (Wieder- und Neu-) Erstarken autoritärer, antifeministischer, antiqueerer, rassistischer und (extrem) rechter Kräfte, andauernder militärischer Auseinandersetzungen und globaler Pandemien.
Die Gast-/Herausgeber*innen der fzg freuen sich über theoriegeleitete, bewegungsorientierte und politisch-reflexive Beiträge aus verschiedenen Disziplinen, die die Frage nach den Möglichkeiten und Unmöglichkeiten von Solidaritäten historisch oder gegenwartsbezogen adressieren.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.03.2023 | Papersprache deutsch und englisch