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Call for Papers

dis—obey

Questions, considerations and reflections on possible disobedience in the context of artificial intelligence and algorithmic power

Algorithms shape human behavior on an individual and societal scale. They influence not only the aesthet-ic reception of the world, but also the well-being and social interaction of its users. They act in a political context (e.g. through the dissemination of fake news), intervene in concrete social situations (e.g. in public space) and influence individual behaviour in private, social and political situations. They are not always a neutral companion, but an actor who can not only consciously manipulate (after all, an algorithm has a task and a goal), but can also unconsciously act sexist and racist. Without wanting to make an exact prog-nosis, it can be assumed that the influence of algo-rithms on individual and social behaviour will continue to increase. Therefore, it is necessary to look at them increasingly not only from the perspective of computer science, but to discuss their influence and consequenc-es from multiple perspectives, such as politics, activism, sociology, education, philosophy, ethics, psychology, journalism, arts and design.

Further information can be found within the Call for Papers.

Abgabe bis 30.09.2020 | Papersprache englisch

Reduktion von Komplexität im hochschulischen Wissenstransfer

Zur Idee und zum Hintergrund des Herausgeber/in-Bandes:Hinführung zu einer komplexen Herausforderung im Hochschulsystem

Obwohl das Vertrauen in die Wissenschaft bzw. in wissenschaftliche Befunde in den letzten Jahren leicht angestiegen ist und 46% der Befragten im Zuge einer repräsentativen Bevölkerungsumfrage angeben, Vertrauen in Wissenschaft und Forschung zu empfinden, ist dieser Anstieg alles andere als optimistisch zu interpretieren. Demgegenüber stehen ebenso 46% der Befragten, die in ihrer Haltung unentschieden sind, sowie weitere 8%, die angeben, wissenschaftlichen Erkenntnissen eher nicht bzw. nicht zu vertrauen1(vgl. Wissenschaftsbarometer 2019). Diese Tatsache könnte, neben demin den Landeshochschulgesetzen verankerten Auftrag des Wissenstransfers von Hochschulen, ein Grund dafür sein, dass immer mehr Hochschulen Strategien entwickeln, die Ergebnisse ihrer Forschungsarbeiten so aufzubereiten, dass sie zivilgesellschaftlich nachvollziehbar sind, gesellschaftliche Transformationsprozesse präzise und gleichzeitig verständlich analysieren und häufig mit Verzicht auf eine disziplineigene Fachsprache vermittelt werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 30.09.2020 |

Journal 47 des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Wir laden Sie ein, aus aktuellen Projekten zu berichten, Diskussions-beiträge aus dem Kontext der Genderforschung beizusteuern sowie auf Netzwerk-Neuigkeiten, Personalia oder Neuerscheinungen hinzuweisen. Auch über Tagungsberichte und Rezensionen freuen wir uns. In der Übersicht besteht unser Journal aus folgenden acht Rubriken:

  • Neue Netzwerkprofessor_innen stellen sich vor
  • Kurznachrichten
  • Neue Projekte stellen sich vor
  • Personalia
  • Beiträge (längere Aufsätze aus der Genderforschung)
  • Tagungsberichte
  • Buchbesprechungen (Rezensionsexemplare können bei uns angefragt werden)
  • Neuerscheinungen

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 11.10.2020 |

Feminismen in der Sozialen Arbeit und Pädagogik

Erscheinungsformen, Praktiken und Ambivalenzen

Der geplante Sammelband verfolgt das Ziel die unterschiedlichen Feminismen im Kontext Sozialer Arbeit und Pädagogik darzustellen und ihre aktuelle Bedeutung zu diskutieren. Dieses Buchprojekt möchte Impulse für Weiterentwicklungen diskutieren und kritische Fragen hinsichtlich der Zukunft feministischer Positionen stellen.
Folgende Leitfragen sollen für die geplanten Beiträge hilfreich sein, können jedoch auch über das genannte Spektrum hinausgehen:

  • Welche feministischen Positionen lassen sich in der Pädagogik/ Sozialen Arbeit finden? Wie stehen diese zueinander und welche Widersprüche/Dilemmata entstehen hieraus?
  •  In welcher Beziehung stehen Feminismus, Frauenbewegung und Soziale Arbeit/Pädagogik? Wie sollte sich diese Beziehung gestalten oder auf welcher Ebene sind sie miteinander (nicht) verbunden?
  •  Welche Handlungsfelder bestehen? Wie verhalten sich feministische Theorien zur praktischen Umsetzung?
  •  Wo sollten Feminismen im Kontext Sozialer Arbeit/ Pädagogik weiterentwickelt werden? Welche Arbeitsbündnisse sind hierfür notwendig oder wünschenswert? Welche Kritiken sind an feministischen Ansätzen und Vorgehen zu äußern?
  •  Wie werden Feminismen und damit verbundene theoretische Ansätze innerhalb des Ausbildungs- und Professionalisierungsprozesses thematisiert? Welche Bedeutung nehmen sie im Zuge dessen ein?
  •  Welchen Kämpfen und Herausforderungen haben sich feministische Vorgehensweisen zu stellen? Lassen sich auch in Kontexten der Pädagogik und Sozialen Arbeit sog. backlashPolitiken beobachten? Und falls ja, wie äußern sie sich und wie lasst sich damit umgehen?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.10.2020 | Papersprache deutsch

Zeitschrift GENDER (1|2022): Prostitution und Sexarbeit

Call for Papers

Prostitution und Sexarbeit sind bereits lange als konfliktbehaftete Themen bekannt. Neuerdings hinzugekommen ist die Diskussion um Differenzen zwischen heterosexuellen, queeren, und trans Identitäten sowie die allgemeine Bedeutung normativer Vorstellungen von Beziehungen, Sexualität und Intimität. Als Wissensobjekt hat sich Sexarbeit/Prostitution stark diversifiziert. Der GENDER-Heftschwerpunkt will unterschiedliche
disziplinäre und interdisziplinäre Zugänge sichtbar machen.

Herausgeber_innen sind Nicola Behrmann, Sabine Grenz, Martin Lücke, Heike Mauer, Romana Sammern und Maria Wersig. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 15.10.2020 | Papersprache deutsch und englisch

Sammelband Gender, Care, Digitalisierung

Call for Papers

Die Fakultät für Kulturwissenschaften an der Universität Paderborn arbeitet derzeit an einem Sammelband der die Themenfelder und Perspektiven zu *Gender, Care und Digitalisierung* zusammenführt. Der Sammelband erscheint in der Reihe "Arbeitsgesellschaft im Wandel" im Beltz-Juventa Verlag. Grundlage ist ein breites Verständnis von Care, dass sich nicht nur auf direkte Mensch- zu Mensch Interaktionen bezieht, sondern auch die Mensch- zu - Maschine Interaktionen. In dem Sammelband sind jedoch zudem die Bearbeitung von zwei Themenkomplexen vorstellbar:

  1. In den letzten Jahren sind feministische Forscher*innen und Webseiten im Internet immer wieder Zielscheibe von (rechts-) konservativen Vertreter*innen geworden. Welche Strategien der "Netzpflege" und -sorge entwickeln Aktivit*innen wie Forscher*innen um damit umzugehen? Welche Art der Netzpflege bedarf es ggf.?
  2. Algorithmen, Maschinelles Lernen, Cyber-Physical Systems u.v.a. digitale Technologien werden zunehmend entwickelt und in Anwendungskontexte implementiert. Wie kann geschlechter- und diversityorientierte Technikentwicklung aussehen? Welche aktuellen Herausforderungen stellen sich dabei im Vergleich zu vorherigen (nicht vernetzten und automatisierten) Technologieentwicklungen?

Wenn Du oder Sie sich dazu vorstellen könnt einen Beitrag zu diesen oder verwandten Themenfeldern zu verfassen oder Autor*innen kennst, die dazu arbeiten, wird um die Einreichung eines 1-2 Seiten langen Abstracts bis zum 28.10. bei: Mara Kastein <mara.kastein[at]uni-paderborn.de> und/oder Lena Weber <leweber[at]mail.upb.de> gebeten.

Abgabe bis 28.10.2020 |

Optimierte Männlichkeit(en)

Workshop - Marie Jahoda Center for International Gender Studies und Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum

In den letzten Jahrzehnten haben sich in nahezu allen Lebensbereichen vielfältige Methoden zur Selbstoptimierung entwickelt. Es steht nunmehr ein Konglomerat an z. B. medizinischen, biologischen, technologischen, sport- und ernährungsideologischen, kosmetischen, psychologischen oder autodidaktischen Verfahren zu Verfügung, um Identität und Körper zu formen sowie die eigene Leistung zu steigern. Dabei werden Optimierungsmethoden nicht nur eingesetzt, um tatsächliche Nachteile auszugleichen, wie etwa im Fall des Funktionsverlusts von Organen. Darüber hinaus hat sich innerhalb westlicher Leistungsgesellschaften vielmehr ein Imperativ, also eine Forderung zur Selbstoptimierung entwickelt. Es ist demnach ein kollektiv praktizierter Kult zur Verbesserung von Körper, Selbst und Leistungsfähigkeit zu beobachten. Mit diesen tiefgreifenden Wandlungsprozessen des Faktors Leistung verändert sich zugleich ein essenzieller Parameter für die Geschlechterkategorie Männlichkeit.

Daran anknüpfend stellen sich u. a. folgende Fragen, die für die Vorträge als Orientierung dienen können, jedoch nicht auf diese beschränkt sein müssen:

  • Wie wirken sich unterschiedliche Maßnahmen der Optimierung sowie die Forderung nach deren Anwendung auf Männerkörper und Maskulinität als Geschlechtsidentität aus?
  • Inwiefern muss der Mythos einer genuin maskulinen Identität, die dem Stereotyp des muskulösen männlichen Idealkörpers vermeintlich inhärent ist, revidiert werden, sobald Männlichkeit als Geschlechterkategorie unabhängig vom biologischen Körper angeeignet werden kann? Welche queeren Männlichkeiten entstehen?
  • Wie stellt sich die Beziehung zwischen Körper und Geschlecht vor diesem Hintergrund dar?
  • Verändern sich Machtgefälle zwischen Norm und Alterität, sobald Leistungspotenziale und/oder phänotypische Zugehörigkeiten zur Norm z. B. medizinisch erworben werden können?
  • Welche Perspektiven zeigen sich in Gegenentwürfen zum Konzept der optimierten Männlichkeit?

Willkommen sind Beitragsvorschläge, die sich an diesen Fragen orientieren, jedoch nicht auf diese beschränkt sein müssen.

Bei Interesse senden Sie bitte bis zum 31.10.2020 einen Abstract (ca. 300 Wörter) sowie einen kurzen CV an Katharina BojeMaximiliane Brand und Maike Wagner.
Insbesondere ermutigen wir Nachwuchswissenschaftler*innen, sich mit einem Beitragsvorschlag zu bewerben.

Workshopteilnehmer*innen werden gebeten, einen etwa 30-minütigen Vortrag für den 12.02.2021 vorzubereiten.

Aufgrund der Maßnahmen zur Eindämmung von COVID-19 wird der Workshop nicht vor Ort an der Ruhr-Universität, sondern in jedem Fall online per Zoom-Konferenz stattfinden.

Abgabe bis 31.10.2020 |

Arbeiten in der Corona-Krise

CfP der Zeitschrift ARBEIT

Die Folgen der Corona-Pandemie verändern die soziale Ordnung von Produktion und Reproduktion. Die Auswirkungen der Krise erstrecken sich auf die Arbeitsmarktdynamik, die innerbetriebliche Strukturierung von Erwerbsarbeit, die Anforderungen an vielen Arbeitsplätzen sowie die Verteilung und Anerkennung von bezahlter und unbezahlter Carearbeit. Hierbei zeichnen sich strukturelle Ver- änderungen in der gesellschaftlichen Organisation produktiver und reproduktiver Arbeit ab.

Willkommen sind Textvorschläge zu den folgenden (oder angrenzenden) Themenpunkten aus theoretischer, empirischer, national, transnational oder international vergleichend gerahmter Forschungsperspektive:

  •  Welche strukturellen Verschiebungen im Arbeitsmarkt treten in der Pandemie auf?
  •  Wie verändern sich transnationale Beschäftigungssysteme und Arbeitsmärkte infolge von nationalen Arbeits- und Einreisebeschränkungen bzw. -verboten?
  •  Welchen Logiken folgt die soziale Konstruktion von Berufen als „systemrelevant“ im Rahmen der Care-Krise in pandemischen Zeiten?
  •  Welche Erkenntnisse versprechen vergleichende Perspektiven auf Branchen, Regionen, Länder oder Ländergruppen?
  •  Welche Muster zeigt die Digitalisierung von Arbeit und Erwerb unter Bedingungen des neuen Gesundheitsschutzes?
  •  Wie beeinflusst die Pandemie die geschlechterdifferenzierende Arbeitsteilung von Erwerbs- und Familienarbeit zwischen Entwicklungstendenzen von Re-Traditionalisierung und Egalisierung?
  •  Was sind Folgen dieser Wandlungsprozesse für die betriebliche Mitbestimmung und Interessenvertretung?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.01.2021 | Papersprache deutsch