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Call for Papers

CfP: Komplexe Körper

13.10.2025 l Schon Donna Haraways Cyborg Manifesto betonte die Ambiguität und unabschließbare Offenheit von biologischen und nichtbiologischen, diskursiven und technischen Verkörperungen, die keinem vorbestimmten Ziel von Ganzheit und Stabilität folgen, sich den Bio-Politiken zu entziehen versuchen und binäre Codierungen destabilisieren. Daran knüpft auch der aktuelle Call for Papers der GENDER an.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem CfP.

Abgabe bis 31.05.2026 | Papersprache deutsch und englisch

CfP: Geschlechterdiversität im Sport – Zwischen Pluralisierung und Polarisierung

Für ein Schwerpunktheft der Zeitschrift Sport und Gesellschaft können bis zum 31. Mai noch Abstracts eingereicht werden. In der Ausgabe soll die gegenwärtige Ambivalenz im Umgang mit geschlechtlicher Vielfalt im Sport näher untersucht werden. Eingeladen sind Beiträge, die unterschiedliche Sportsettings wie Schul-, Breiten-, Extrem- und Spitzensport in den Blick nehmen, Erfahrungen und Perspektiven von tin* Personen sowie weiteren Akteur:innen (z. B. Athlet:innen, Trainer:innen, Lehrkräfte und Funktionär:innen) einbringen sowie auch Spannungsfelder im Hinblick auf Anerkennung, Fairness und Inklusion empirisch, theoretisch und historisch bearbeiten.

Weitere Informationen entnehmen Sie dem CfP.

Abgabe bis 31.05.2026 | Papersprache deutsch und englisch

Call for Abstracts: Jahrestagung des Netzwerk Frauen-und Geschlechterforschung NRW "Wer wird wie alt? Interdisziplinäre Perspektiven auf Alter und Geschlecht“

Am 13. November 2026 findet die Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) zum Thema "Wer wird wie alt? Interdisziplinäre Perspektiven auf Alter und Geschlecht“ statt. Die Frage, wer unter welchen Bedingungen wie alt wird, steht aktuell im Zentrum weitreichender gesellschaftlicher Auseinandersetzungen, die neben Wirtschaft und Politik, auch in Bereichen wie Kunst, Literatur oder Musik bearbeitet werden. „Die alternde Gesellschaft“ fordert soziale Sicherungssysteme und Generationengerechtigkeit heraus. Alter und Geschlecht wirken nicht unabhängig voneinander, sondern sind in vielfältiger Weise miteinander verflochten: Indem Alter Übergänge im Lebensverlauf organisiert, Erwartungen an Verantwortung, Teilhabe und Selbstständigkeit ordnet sowie Erfahrungen, Leistungsfähigkeit oder Verletzlichkeit mit gesellschaftlichen Bewertungen verbindet, ist es strukturell vergeschlechtlicht und vergeschlechtlichend. Die Jahrestagung nimmt diese Entwicklungen und Auslassungen zum Anlass, um Alter(n) und Geschlecht als miteinander verflochtene gesellschaftliche, symbolische Ordnungen und Prozesse zu untersuchen. Ziel ist es, unterschiedliche disziplinäre Perspektiven zusammenzuführen und danach zu fragen, wie diese Kategorien in Wissenschaft, Politik, Kultur und institutioneller Praxis hervorgebracht, modelliert, dargestellt und kritisch reflektiert werden. Das Abstract soll eine Kurzbeschreibung des 20-minütigen Vortrags für die Jahrestagung darstellen und kann bis zum 12. Juni 2026 eingereicht werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem CfA.

Abgabe bis 12.06.2026 |

CfP: Zeitschrift "Femina Politica"

"Was heißt und zu welchem Ende betreiben wir feministische Politikwissenschaft? Reflexion und kämpferische Blicke nach vorn" (Arbeitstitel)

Im Jahr 2027 feiert die „Femina Politica“ ihr dreißigjähriges Bestehen. Als einzige deutschsprachige Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft analysiert und kommentiert sie aus einer Geschlechterperspektive politikwissenschaftliche und aktuelle politische Themen. Anlässlich dieses Jubiläums soll mit Hilfe eines Call for Papers auf vielfältige Weise reflektiert werden, was feministische Politikwissenschaft ausmacht und Geschichte(n), Erkenntnisse und Zukunftsvisionen feministischer Politikwissenschaft als emanzipatorische Wissenschaft sichtbar machen. Erwünscht sind zunächst ein- bis zweiseitige Abstracts bis zum 15. Juni 2026. Auf Basis der Abstracts wird die Redaktion bis zum 6. Juli 2026 zur Einreichung von Beiträgen bis zum 30. September 2026 einladen.

Weitere Informationene entnehmen Sie dem CfP.

Abgabe bis 15.06.2026 | Papersprache deutsch und englisch

CfP: Diaspora und Exil aus postmigrantischer Perspektive: philosophisch, sozialkritisch, (queer)feministisch analysiert

Der Workshop vom 12. bis 13. November 2026 wird sich aktuellen philosophischen, sozialkritischen und (queer)feministischen Perspektiven auf Diaspora und Exil widmen. Im Mittelpunkt stehen Fragen nach postmigrantischen sozialen Beziehungen, diasporischen Netzwerken, Zugehörigkeit, Care-Arbeit, politischer Organisierung, Solidarität und Widerstand in gegenwärtigen Exil- und Diasporakontexten. Es wird zur Einreichung von Vorschlägen für 25-minütige Beiträge eingeladen.

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Abgabe bis 20.06.2026 |

Call for Papers der Zeitschrift GENDER

Gleichstellungsstrategie ,,Frauen in MINT‘‘ – Diskurse, Praxen, Narrative

Seit den 1990er-Jahren ist die Programmatik „Frauen in MINT“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) ein zentraler Bestandteil gleichstellungspolitischer Strategien in Wissenschaft, Bildung und Wirtschaft. Schon länger mehren sich kritische Reflexionen hinsichtlich der Gleichstellungstrategien in MINT-Fächern, in jüngerer Zeit verstärkt aus intersektionalen, queerfeministischen sowie post- und dekolonialen Perspektiven. Eingeladen sind theoretische, empirische und praxisreflexive Beiträge, die bestehende neoliberale Exzellenz-, Förder- und Verwertungslogiken kritisch untersuchen und institutionelle wie wissenspolitische Alternativen diskutieren.

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Abgabe bis 28.06.2026 | Papersprache deutsch und englisch

CfP: "Repräsentationen und Re-Präsentationen von Sexarbeit"

Erster Band der neuen Schriftenreihe "Studien zu Sexarbeit und Prostitution | Studies on Sex Work and Prostitution”

Der inter- und transdisziplinär angelegte Sammelband lädt dazu ein, das Themenfeld der Repräsentation von Sexarbeiter:innen und Sexarbeit aus historischer, gegenwärtiger und utopischer Perspektive zu beleuchten. Sexarbeit ist ein gesellschaftspolitisch polarisierendes Feld: Öffentliche Debatten, wissenschaftliche Diskurse und politische Regulierungen sind oft von emotionalisierenden Zuschreibungen, moralischen Bewertungen und vereinfachenden Repräsentationsansprüchen geprägt, welche die vielfältigen Lebens- und Arbeitsrealitäten von Sexarbeiter:innen überlagern – ob durch feministische Kontroversen, mediale Skandalisierungen oder ästhetische Stilisierungen. Diese Repräsentationen manifestieren sich in sozialen Ordnungen und Moralvorstellungen, Regulierungen und Gesetzen sowie Diskursen, Narrativen, visuellen Figurationen und Assoziationen in Medien, Politik, Wissenschaft und künstlerischen Darstellungen. Begleitet werden sie von versteckter Neugier, starken Gefühlen sowie von Formen der Moralpolitik. Daraus resultierende Stigmatisierungen, Kriminalisierungen, Diskriminierungen sowie stereotype - visuelle und diskursive - Vereinheitlichungen prägen bis heute die Lebensrealitäten vieler Sexarbeiter:innen. Es sind Beiträge in deutscher, englischer und spanischer Sprache für den Sammelband möglich. 

Weitere Informationen entnehmen sie dem CfP.

Abgabe bis 15.07.2026 | Papersprache deutsch und englisch