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Call for Papers

Feministische und queere Perspektiven für die Psychologie III

Tagung an der Ruhr-Universität Bochum

Feministische und queere Psychologien verstehen Geschlecht und Sexualität als zentrale Strukturkategorien unserer Gesellschaft. Sie analysieren die Interdependenz mit weiteren gesellschaftsstrukturierenden Differenzkategorien und die dadurch entstehenden komplexen Machtbeziehungen. Auf dieser Grundlage werden Veränderungsnotwendigkeiten formuliert und Veränderungsmöglichkeiten entwickelt: Wie können psychologische Wissenschaftenund Praktikenaussehen, die ein machtkritisches Verständnis von Geschlecht und Sexualität zugrunde legen? Konkret können sich Beiträge auf der Tagung z.B. mit Fragen wie den Folgenden befassen:

  • Wie lassen sich queer-feministische Positionen in der Praxis der Psychotherapie oder psychologischen Beratung umsetzen?
  • Welche psychologischen Modelle bilden Anschlusspunkte an queer-feministische Ansätze?
  • Auf welche Weise lässt sich ein machtkritisches Verständnis von Sexualität und Geschlecht in empirische Methoden der Psychologie –quantitativen wie qualitativen –integrieren?
  • Wie kann eine gelungene Situierung der eigenenPosition in Praxis oder Wissenschaft erfolgen?Was ist überhaupt eine gelungene Situierung?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Contributions.

Abgabe bis 31.08.2020 | Papersprache deutsch

promotion – der Dissertationswettbewerb

Reichen Sie Ihre eigene Dissertation bis spätestens 31.08.2020 (Poststempel) ein, lassen Sie diese von einer Fachjury bewerten und gewinnen Sie mit etwas Glück die kostenlose Veröffentlichung Ihrer Dissertation in der Reihe promotion im Verlag Barbara Budrich! Teilnehmen können alle, die eine Dissertation in einem der fünf Fachbereiche des Verlages (Erziehungswissenschaft, Geschlechterforschung, Politik, Soziale Arbeit, Soziologie) angefertigt, im Laufe von 12 Monaten vor dem 31. August abgeschlossen und diese noch nicht (auch nicht digital) veröffentlicht haben. Die eingereichten Dissertationen müssen zudem mit mindestens „magna cum laude“ bewertet worden sein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.

Abgabe bis 31.08.2020 | Papersprache deutsch

Gender Pay Gap – vom Wert und Unwert von Arbeit

CfP der Hans-Böckler Stiftung

n der Bundesrepublik verdienten im Jahr 2018 Frauen pro Arbeitsstunde ca. 20 Prozent weniger als Männer. Dieser Abstand in der Entlohnung ist seit den 1980er-Jahren nahezu konstant geblieben. Im europäischen Durchschnitt gehört die Bundesrepublik zwar diesbezüglich zu den Spitzenreitern, die Persistenz des Phänomens ist allerdings länderübergreifend. Der Gender Pay Gap, das geschlechtsspezifische Lohngefälle zwischen Männern und Frauen, weist eine frappierende, relative Stabilität über die Zeit auf, und an einer Erklärung dieser Ungleichbehandlung versuchen sich Sozialwissenschaftlerinnen seit Jahren. Als Hauptursachen des Gender Pay Gap, die empirisch klar nachgewiesen werden können, gelten Berufsstruktur, Beschäftigungsumfang, Aufteilung von Familien- und Care-Arbeit oder der Anteil von Frauen und Männern in Führungspositionen. Diskriminierung von Frauen ist auf vielen Ebenen und in intersektionaler Dependenz anzunehmen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.09.2020 | Papersprache deutsch