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Call for Papers

Violence against Women

Historical and Comparative Perspectives

Violence always matters: it wrecks and destroys lives. But gender-based violence has also varied enormously over time and place. Bringing together sociologists and historians, this conference explores the relations between gender regimes and gendered violence in different settings. It looks at Britain and Germany in the 20th and 21st centuries in a global context and encourages comparative studies of gender violence, especially outside of armed conflict. We draw particularly on the concept of gender regimes, as a way of thinking about the structural nature of gender at a macro-level.

The aim is to understand the following questions: What does violence against women tell us about the historical development of different societies? What can we learn from history as to the circumstances under which such violence changes, and about successful strategies of feminist resistance, coalition-building and making violence visible? What are the implications of diverse varieties of gender regimes for historical variations/changes in gendered violence? What are the implications of different concepts of violence and of gender for historical and comparative work? What are the diverse forms of feminist responses to and engagement with violence and their implications for reducing violence? Is feminism more successful in identifying violence and reducing it when it works autonomously, identifying women as the political subject, or when it works as part of a wider coalition, and if so, a coalition with what other forces? Does feminism make a difference? How does comparative and interdisciplinary work help us to investigate these questions?

The conference will bridge the disciplinary divide. The organizers are particularly interested in theoretical papers that open up to historical perspectives, or historical papers that test theoretical assumptions.

Further information can be found on the website.

Abgabe bis 01.10.2021 | Papersprache englisch

Call for Papers - Journal 49

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Für das kommende Journal laden wir Sie ein, aus aktuellen Projekten zu berichten, Diskussionsbeiträge aus dem Kontext der Genderforschung beizusteuern sowie auf Netzwerk-Neuigkeiten, Personalia oder Neuerscheinungen hinzuweisen. Auch über Tagungsberichte und Rezensionen freuen wir uns. In der Übersicht besteht unser Journal unter anderem aus folgenden Rubriken:

  •  Kurznachrichten
  •  Neue Projekte stellen sich vor
  •  Beiträge (längere Aufsätze aus der Genderforschung)
  •  Tagungsberichte
  •  Buchbesprechungen (Rezensionsexemplare können bei uns angefragt werden)
  •  Neuerscheinungen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 10.10.2021 | Papersprache deutsch und englisch

Geschlechteraspekte im Blick

Systematische Berücksichtigung von geschlechtsbezogenen Aspekten in Forschungsfragen

Wissenschaftliche Erkenntnisse tragen dazu bei, die Lebensqualität der Menschen zu verbessern und ihre Lebenserwartung zu erhöhen. Forschung, Entwicklung und Innovation müssen sich deshalb am Nutzen für alle Menschen orientieren – unabhängig von Geschlecht, Alter oder weiteren Vielfältigkeitsaspekten. Um eine bedarfsorientierte Berücksichtigung der Geschlechterdimension in Forschung und Entwicklung in allen Fachgebieten sicherzustellen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Förderrichtlinie „Geschlechteraspekte im Blick“ auf den Weg gebracht. Bisherige Forschungsarbeiten unterstützen die notwendigen geschlechterdifferenzierten Betrachtungen bzw. Forschungsanlagen nur unzureichend. Einzelne Forschungsarbeiten zeigen, dass Forschung, die nur ein Geschlecht berücksichtigt, zu unvollständigen Ergebnissen kommt.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.

Abgabe bis 15.10.2021 |

Musikalische Schrift und Gender

Praktiken – Diskurse – Perspektiven

Die Funktion musikalischer Schrift als Werk- und Denkzeug in kreativen Prozessen und die spezifischen medialen, schriftbildlichen Eigenschaften von Musiknotationen sind in den letzten Jahren vermehrt in den Fokus der Schrift- und Notationsforschung gerückt worden. Genderbezogene Fragestellungen sind dabei weitgehend unberücksichtigt geblieben: Inwiefern ist das musikalische Schreiben als kulturelle Praxis geschlechtlich markiert? Wer hatte überhaupt wann welchen Zugang zu Schrift und der Praktik des musikalischen Schreibens? Und inwiefern handelt es sich im Fall von bildlichen Musiknotationen um mediale Objekte, in denen Körper- und Geschlechterbilder vermittelt werden? Ziel der Tagung ist es, diese ‚blinden Flecke‘ der Forschung grundlegend zu beleuchten und Erkenntnisse der musikbezogenen Schriftforschung sowie der Genderforschung produktiv zusammenzuführen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.10.2021 | Papersprache deutsch und englisch

Zeitschrift GENDER (1/2023): Digitale Transformation und Gender Bias

Der digitale Wandel bietet Chancen und Risiken im Hinblick auf Teilhabemöglichkeiten verschiedener Gruppen auf politischer, kultureller und sozialer Ebene. Für den Heftschwerpunkt werden Beiträge gesucht, die fragen, inwieweit auf digitalen Plattformen, in sozialen Netzwerken und durch Algorithmen diskriminierende Muster und Machtverhältnisse transformiert und/oder reproduziert werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

CfP Deustch | CfP English

Abgabe bis 14.11.2021 | Papersprache deutsch und englisch

Vielfalt bildet!

Rassismus- und diskriminierungskritische Bildung in Praxis und Diskurs

Rassismus und Diskriminierungen in Form von Ungleichbehandlung, Benachteiligung und Herabwürdigung durchziehen alle Bereiche des gesellschaftlichen Alltags. Persönliche Abwertungen sind dabei ebenso wenig eine Ausnahmeerscheinung wie gesetzliche Schlechterstellungen und erschwerte Zugänge zu Arbeit, Bildung und Wohnen: Sie gehören zu den regelmäßigen Erfahrungen aller Menschen, die im öffentlichen Raum als
,anders‘ und ,nicht zugehörig‘ gelten. Diese Tatsache widerspricht dem Grundanspruch der bundesdeutschen Gesellschaft, die sich als demokratisch und inklusiv versteht. Gleichzeitig ist auch pädagogische Bildungsarbeit kein diskriminierungsfreier Raum, sondern kann als Teil gesellschaftlicher Strukturen (unbewusst) zur Verstärkung von bestehenden Ungleichheitsverhältnissen beitragen. Eine rassismus- und diskriminierungskritische Bildung kann daher nur gelingen, wenn sie ihre eigenen Grundlagen kritisch reflektiert.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.11.2021 | Papersprache deutsch

The Gender Dimension in Sustainability Policies and Their Evaluation

Special Issue

To overcome the current challenges caused by climate change and COVID-19, societal as well as economic transformation are necessary. In order to prevent the unintended consequences of policies aiming at transformation, it is necessary to take a comprehensive perspective which pursues several SDGs simultaneously. The World in 2050 report (2018: 5) formulates as one of its key messages that transformations to achieve the sustainable development goals require a holistic perspective. “The 2030 Agenda is holistic with deep and complex interactions across the SDG domains. (…) Focusing on individual or selected SDGs—be this during policy analysis or implementation—comes with the danger of adverse side effects related to other SDG domains or missing out and potential synergies and the resulting multiple co-benefits.”

A main driver for societal change in the recent past can be attributed to women—their increasing participation in education and employment, their claim for an equal share of resources and the equal appreciation of their contribution. Developing just solutions combatting the socio-ecological crisis also requires the inclusion of and contribution to women. At the political level, this is reflected in the formulation of the Sustainable Development Goals (SDGs) as one of the 17 SDGs focuses on gender equality—mainly on equality between women and men. The other SDGs contain a gender dimension which must not be overlooked (Lee, Pollitzer 2020). Furthermore, a broad consensus is reached in science and innovation policy that engaging diverse social groups has a positive impact on policy making as well as innovation (EC 2020).

Further information can be found within the Call for Papers.

Abgabe bis 30.04.2022 | Papersprache englisch