Skip to main content

Call for Papers

Ambivalente Un_Sichtbarkeiten

8. Jahrestagung der Österreichischen Gesellschaft für Geschlechterforschung

Prozesse, die intersektional vergeschlechtliche Un_Sichtbarkeiten herbeiführen, sind nicht nur überaus komplex, sondern auch zutiefst ambivalent. Sichtbar zu sein oder zu werden ist eine Voraussetzung für politisches und soziales Wahrgenommenwerden, allerdings übersetzt sich Sichtbarkeit nicht automatisch in politische Handlungsmacht. Zudem gilt: Was an Rechten und sozialer Akzeptanz gewonnen wurde, bleibt nie selbstverständlich. Jene Bewegungen, die sich dem Kampf gegen den „Genderismus“ verschrieben haben, liefern dafür nur die offensichtlichsten Beispiele. Das „Un_Sichtbarwerden“ ist ein Problemkomplex und ein Prozess, der vor dem Hintergrund weitreichender kultureller und sozialer Veränderungen im globalen Maßstab abläuft.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 08.03.2021 | Papersprache deutsch und englisch

Tagung: Medien und Ungleichheiten

(Trans-)nationale Perspektiven auf Geschlecht, Diversität und Identität

Medien sind in soziale und globale Ungleichheitsverhältnisse vielfältig involviert. Marginalisie-rungen aufgrund von Geschlecht und anderer sozialer Kategorisierungen durchziehen die Produk-tions-, Repräsentations- und Rezeptionskontexte. Die Fragen, wer über den Zugang zu Öffentlich-keiten entscheidet, wer wie sichtbar und repräsentiert wird und welche Positionen auf der anderen Seite ‚gesilenced‘ werden, stellen sich in globalisierten und digitalisierten Öffentlichkeiten umso dringlicher. Zu welchen neuen Formen von Marginalisierungen und Ungleichheiten kommt es bei-spielsweise unter Bedingungen einer weltweiten neoliberalen Entwicklung, unter einer Ausbreitung rechtspopulistischer und autoritärer Regime, und wie eröffnen sich hier emanzipatorische Hand-lungs- und Interventionsmöglichkeiten?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.03.2021 |

wie ://sprechen wir #feminismus?// neue globale Herausforderungen

FKW // Zeitschrift für Geschlechterforschung und visuelle Kultur | Ausgabe 70

Unter dem Titel wie ://sprechen wir #feminismus?// neue globale Herausforderungen beschäftigt sich das für Winter 2021/22 geplante Themenheft mit der aktuellen Wiederbelebung und Reartikulation eines geschichtsmächtigen Begriffs. Nachdem der Feminismus zugunsten eines scheinbar inklusiveren Verständnisses von antidiskriminierender und intersektionaler Diversity etwas in den Hintergrund geraten war, nachdem also im akademischen Kontext statt Frauenforschung Gender Studies in den Fokus rückten, erlebt er gegenwärtig eine – zunehmend netzaffine – politische und kulturelle Wiederentdeckung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website der FKW.

Abgabe bis 15.06.2021 |