Skip to main content

Mode und Geschlecht

Gender 3|18 erschienen

Die Modewissenschaft ist mindestens so heterogen wie die Genderforschung. Beide verbindet das Konzept des Performativen, das den Prozess des Hervorbringens von Identitäten und Bedeutungen im Handeln ins Zentrum rückt. Mode und Gender sind isoliert nicht zu denken, sie beziehen sich unablässig aufeinander, sie bringen sich wechselseitig hervor und modifizieren sich fortlaufend. Das Schwerpunktheft der Zeitschrift GENDER eröffnet Blicke auf ausgewählte und charakteristische Beispiele menschlichen Modehandelns.

Details und Bestellmöglichkeiten

Leseproben

Journal Nr. 42 erschienen

Im Mittelpunkt der aktuellen Ausgabe stehen u. a. Beiträge zu Entwicklungen der geschlechtergerechten Zusammensetzung von Gremien in NRW, zu Johanna Elberskirchen, einer radikalen Feministin und unbeugsamen Streiterin für das demokratische Wahlrecht, und zur Neuen Frauenbewegung und der „Kinderfrage“. Im Gespräch mit Dr. Uta C. Schmidt verdeutlicht Prof. Dr. Ilse Lenz zudem, warum Frauenbewegungen im Plural und in ihren Veränderungen gedacht werden müssen. Abgerundet wird das Journal Nr. 42 durch die Vorstellung neuer Netzwerkprofessor_innen und aktueller Projekte sowie durch Informationen zu Aktivitäten, Tagungen und Veröffentlichungen.

Zum Journal

Feminismen und Geschlechterkonflikte in postkolonialen Welten

Einladung zum Vortrag von Prof. Dr. Ilse Lenz

Ilse Lenz, langjährige Professorin an der Ruhr-Universität Bochum und langjähriges Mitglied des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung, hält im sozialwissenschaftlichen Kolloquium der RUB einen Vortrag zu: „Feminismen und Geschlechterkonflikte in postkolonialen Welten“. Ilse Lenz ist eine wichtige Impulsgeberin für die internationale Ausrichtung der Bochumer Geschlechterforschung. In ihrem Vortrag finden sich all jene Erkenntnisstränge, die sie seit langem sozial- und politikwissenschaftlich verfolgt und immer wieder neu miteinander verknüpft: Fragen nach Frauenbewegungen und feministischen Positionen im internationalen Vergleich, Fragen nach Geschlechterkonflikten und sozialem Wandel, Fragen nach Ökonomie, Geschlecht, Macht in der heutigen Globalisierung.

Der Vortrag findet anlässlich einer Ehrung zum 70. Geburtstag von Professorin Dr. Ilse Lenz statt. Die Veranstaltung wird vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW unterstützt.

20. Juni 2018 | 16 – 18 Uhr | HGC 50

Flyer

Neuer Wissenschaftsblog für die interdisziplinäre Geschlechterforschung – und darüber hinaus

Es ist soweit: Der blog interdisziplinäre geschlechterforschung ist online! Wöchentlich erscheint nun auf www.gender-blog.de ein neuer Text in einer der vier Kategorien Forschung, Debatte, Interview und Gesehen.Gehört.Gelesen. Die Rubriken bieten unterschiedliche Zugänge zu Themen der Geschlechterforschung in Wissenschaft, Kunst, Kultur und Gesellschaft. Sie richten sich an die Fachgemeinschaft der Geschlechterforschung, Studierende der Gender Studies, aber auch eine interessierte Öffentlichkeit. Das neue Forum schafft diverse Anknüpfungspunkte, Geschlechterforschung zu vermitteln und transparent zu machen. Gleichzeitig können einschlägige Themen, die auch unterschiedliche Öffentlichkeiten immer wieder „bewegen“, aus wissenschaftlicher Sicht debattiert und kommentiert werden. Mit diesem Zuschnitt bietet der blog interdisziplinäre geschlechterforschung eine in der deutschsprachigen Community bislang wenig genutzte Möglichkeit, eigene Projekte, Vorhaben und Ergebnisse zur Diskussion zu stellen, aktuelle Themen aus wissenschaftlicher Perspektive zu kommentieren oder Beiträge mit anderen Medien zu vernetzen.

Beiträge erwünscht unter www.gender-blog.de

Sie erreichen die Redaktion über: redaktion[at]gender-blog.de

Weiter Informationen: Pressemeldung der Universität Duisburg-Essen

Der neue Infoflyer ist da

Alle Informationen auf einen Blick: Der neue Flyer bietet einen Überblick über die aktuellen Angebote, Arbeitsschwerpunkte und Themen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW.

Weiterführende Informationen zu einem bestimmten Bereich bzw. einer bestimmten Publikation des Netzwerks finden Sie in den aktualisierten Einlegern zu den Themen: Gleichstellung an Hochschulen in NRW, Gender-Report, Kinderbetreuung an Hochschulen in NRW und Gender Curricula.

Neu ergänzt worden sind zudem Flyer-Einleger mit Informationen zu unserem Statistikportal und der Zeitschrift GENDER.

Auf Wunsch senden wir Ihnen gerne den neuen Flyer zu.

Infoflyer I Bestellung

Trauer um Prof. Dr. Mechtild Oechsle

Am 12. März 2018 verstarb Prof. Dr. Mechtild Oechsle-Grauvogel in Bremen im Alter von 67 Jahren. Von 1994 bis zu ihrer Emeritierung im Jahr 2015 war sie Netzwerkprofessorin für Sozialwissenschaften mit dem Schwerpunkt Berufsorientierung und Arbeitswelt/Geschlechterverhältnisse an der Fakultät für Soziologie der Universität Bielefeld.

Die Forschungsschwerpunkte von Mechtild Oechsle lagen auf Lebensführung und Handlungsstrategien sowie auf kulturellen Leitbildern in verschiedenen Lebensphasen und Statusübergängen angesichts des Strukturwandels von Erwerbsarbeit und der Modernisierung geschlechtsspezifischer Lebensführung. In ihren Forschungsprojekten hat sie die Lebensplanung junger Frauen, den Übergang von Schule in Studium und Beruf, den Übergang in Elternschaft sowie Probleme der Vereinbarkeit und Work Life Balance untersucht.

Mechtild Oechsle war beteiligte Hochschullehrerin im DFG-Graduiertenkolleg „Geschlechterverhältnisse und sozialer Wandel“ und Projektleiterin im Sonderforschungsbereich 882 „Von Heterogenitäten zu Ungleichheiten“ der Universität Bielefeld. Sie war Vorstandsmitglied des Interdisziplinären Frauenforschungszentrums (IFF) der Universität Bielefeld und Mitherausgeberin der Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft“.

Das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW verliert nicht nur eine wichtige Geschlechterforscherin, sondern eine kluge, feine und den Menschen stets zugewandte Kollegin.

Praxeologien des Körpers: Geschlecht neu denken

Ausgabe 1/18 erschienen

Der Körper ist seit den 1970er-Jahren ein zentraler Gegenstand der Geschlechterforschung. Insbesondere in der Soziologie, aber auch in der Geschichtswissenschaft und der Philosophie sind dabei unter dem Namen „Praxeologie“ Theorieperspektiven formuliert worden, die trotz aller, auch disziplinär begründeter Unterschiede konvergieren. Der Heftschwerpunkt sucht das Verhältnis von Geschlechterforschung und Praxistheorie näher zu bestimmen und Potenziale auszuloten.

Details und Bestellmöglichkeiten

Leseproben

Tätigkeitsbericht 2017 erschienen

Rückblick auf das vergangene Jahr

Mit dem Tätigkeitsbericht 2017 dokumentiert die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW ihre Arbeitsschwerpunkte im vergangenen Jahr. Diese umfassten folgende Bereiche: die personenbezogene Vernetzung der Professor_innen und wissenschaftlichen Mitarbeiter_innen zu Themen der Frauen- und Geschlechterforschung, die institutionenbezogene Vernetzung der Gender-Studies-Zentren/-Arbeitsstellen und -Studiengänge, die Hochschul- und Wissenschaftsforschung unter Genderaspekten sowie die Wissenschaftsredaktion. Darüber hinaus gibt der Bericht Einblick in Veranstaltungen und wichtige Ereignisse, in deren Mittelpunkt die Verstetigung der Koordinations- und Forschungsstelle als Zentrale Betriebseinheit der Universität Duisburg-Essen stand.

Zum Tätigkeitsbericht

Netzwerkveranstaltungen 2018

Save the dates

Auch in diesem Jahr lädt die Koordinations- und Forschungsstelle die Mitglieder des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW und andere Interessierte wieder zu vielfältigen und anregenden Veranstaltungen ein. Im Mittelpunkt steht dabei die Jahrestagung am 19. Oktober 2018 in Essen, die unter dem Titel „1918 – 1968 – 2018. Geschlecht. Macht. Demokratie“ stehen wird. Auf dem diesjährigen Mittelbauworkshop geht es am 22. Juni 2018 in Bielefeld um „Between #spaces – Nutzen digitaler Medien für die Geschlechterforschung“. Abgerundet wird das Veranstaltungsjahr durch das Vernetzungstreffen der Gender-Studies-Einrichtungen, -Zentren und -Studiengänge am 7. Dezember 2018 an der Universität zu Köln. Weitere Informationen zu Programm und Anmeldung folgen.

Zur Veranstaltungsübersicht

Journal Nr. 41 erschienen

Schwerpunkt: Fremdheit

Den Schwerpunkt dieser Ausgabe bilden die Beiträge der Jahrestagung 2017 zum Thema „Fremdheit: Das Eigene und das Andere“, in denen u. a. nach dem Eigenen im Fremden und dem Fremden im Eigenen, nach dem Zusammenhang von Sexualisierungen und Fremdenabwehr, Männlichkeiten im Kontext Migration sowie attachment parenting und kulturellen Mütterbildern gefragt wird. Darüber hinaus gibt das aktuelle Journal Einblicke in neue Projekte und Veröffentlichungen. Abgerundet wird das Heft durch Neuigkeiten aus dem Netzwerk FGF NRW, Informationen zu Personalia und Tagungsberichten.

Zum Journal | Zur Bestellung

Jahrestagung Netzwerk FGF NRW

Sprecherinnenamt wechselt von Prof’in Anne Schlüter zu Prof’in Katja Sabisch

Es war eine anregende Jahrestagung, die das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW am 27.10.2017 an der Universität Duisburg-Essen durchgeführt hat. Zu Beginn gab Anne Schlüter, Professorin für Weiterbildung und Frauenbildung an der Universität Duisburg-Essen, offiziell das Amt als Sprecherin des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung an Katja Sabisch, Professorin für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum, weiter. Im Interview mit der Koordinations- und Forschungsstelle sah Katja Sabisch ihre Aufgabe als Sprecherin darin, Wissenschaftler_innen miteinander ins Gespräch zu bringen und als Netzwerk Themen zu (be)setzen.

Studie Nr. 28 erschienen: Intersexualität in NRW

von Anike Krämer und Katja Sabisch

Die Studie 28 stellt die Ergebnisse einer qualitativen Untersuchung der Gesundheitsversorgung von zwischengeschlechtlichen Kindern in Nordrhein-Westfalen vor, welche am Lehrstuhl für Gender Studies an der Ruhr-Universität Bochum durchgeführt und aus Mitteln des LZG.NRW gefördert wurde. Der Projektbericht zeigt, dass die Diagnose Intersexualität für betroffene Familien weitreichende psychosoziale Folgen hat, die nur in seltenen Fällen von den behandelnden Mediziner_innen wahrgenommen werden. Zudem zeigt sich, dass die gesundheitliche Erstversorgung der Kinder häufig durch nicht fachkundige Ärztinnen erfolgt. 

Studie online

Jahrestagung Netzwerk FGF NRW am 27.10.2017

Fremdheit: Das Eigene und das Andere. Analysen der interdisziplinären Geschlechterforschung

Fremdheit verweist auf Grenzziehungen und Grenzüberschreitungen, auf Abenteuer und Angst. Die Tagung fragt nach der Rolle von Geschlechterbildern in den Konstruktionsplänen von Fremdheit - im Eigenen und im Anderen. Wie bezieht sich das "Andere" auf das "Eigene" und vice versa? Welche Interessen für das Funktionieren von Vergewisserungen werden in den Diskursen über das "Fremde" sichtbar? Die Tagung findet an der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) statt.

Programm

Sexismus — Rassismus

Mittelbauworkshop am 30.06.2017 in Duisburg

Rassismus und Sexismus sind Machtverhältnisse, die von gesellschaftlichen Strukturen und Diskursen ebenso wie von Individuen hervorgebracht und aufrechterhalten, aber auch infrage gestellt und verändert werden. Auch umgekehrt wirken diese Machtverhältnisse in teils ähnlicher, teils unterschiedlicher, aber immer komplexer Art und Weise auf Individuen, Strukturen und Diskurse ein. In ihren komplexen Verflechtungen erzeugen und organisieren Rassismus und Sexismus somit Verhältnisse von Hierarchie und Ungleichheit, Privilegierungen und Benachteiligungen, von Dominanz und Unterordnung, in die Individuen ebenso wie Organisationen und Institutionen eingeschlossen sind. Mit dem Symposium möchten wir die Wirkungsweisen und insbesondere die Wechselwirkungen von Rassismus und Sexismus in den Blick nehmen und danach fragen, wie sich Sexismus und Rassismus gegenseitig konstituieren.

Zum Programm | Die Veranstaltung ist ausgebucht.

Gender-Kongress 2017

Tagungsdokumentation erschienen

Im Mittelpunkt des Gender-Kongresses 2017 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung stand die Geschlechter(un)gerechtigkeit an den Hochschulen und in der Hochschulmedizin in Nordrhein-Westfalen. Mit der Tagungsdokumentation werden nun die Vorträge und wichtigsten Erkenntnisse der Veranstaltung zugänglich gemacht. Die Dokumentation steht zum Download zur Verfügung und kann beim Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW als Druckfassung bestellt werden.

Tagungsdokumentation | Zur Bestellung

Verstetigung der Koordinations- und Forschungsstelle durch das MIWF

Dauerhafte Förderung des Netzwerks an der UDE

Mit der Unterzeichnung der Hochschulvereinbarung zwischen dem Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes NRW und der Universität Duisburg-Essen am Internationalen Frauentag ist es offiziell: Die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW findet eine dauerhafte Heimat am Campus Essen und wird hier ihre Tätigkeit im Bereich Gender- und Gleichstellungsforschung auch zukünftig fortsetzen. Die Verstetigung ist auch ein Zeichen der Anerkennung für die bisher geleistete Arbeit und ermöglicht darüber hinaus langfristige Planungen, ein gleichbleibend hohes Forschungsniveau und gesicherte Berufsperspektiven für die angestellten Wissenschaftlerinnen.

 Pressemitteilung der UDE

Journal Nr. 39 erschienen

Neben der Vorstellung neuer NetzwerkprofessorInnen und aktueller Projekte sowie Informationen zu Aktivitäten, Tagungen und Veröffentlichungen geben die Beiträge des neuen Journals u. a. Einblick in den Bereich des Technikjournalismus aus einer Geschlechterperspektive, fragen nach der Chancengleichheit im öffentlichen Dienst sowie alternativen Konstruktionen zum Erfassen von Geschichte und thematisieren das Wohlbefinden und Diskriminierungserleben von Schwulen und Lesben. Im Interview zwischen Prof. Dr. Anne Schlüter und Dr. Renate Petersen geht es darüber hinaus um die Chancen von Mentoring insbesondere für die Wissenschaftskarriere junger Frauen.

Zum Journal

Gender-Kongress 2017 des MIWF NRW am 8. März 2017

Programm und Anmeldung online

Es bewegt sich etwas in puncto Geschlechtergerechtigkeit an den nordrhein-westfälischen Hochschulen. Das machen die Daten und Analysen des Gender-Reports 2016 deutlich. Insbesondere die Gleichstellungsquote für die Besetzung von Professuren im neuen Hochschulgesetz hat eine Verbindlichkeit geschaffen, die ihre ersten positiven Wirkungen zeigt. Dennoch weisen die Ergebnisse des Reports auch darauf hin, dass es mit Blick auf die Gleichstellung von Frau und Mann in Lehre und Forschung weiterhin großen Handlungsbedarf gibt. Dies gilt insbesondere für den Bereich der Hochschulmedizin – hier ist der Gender Gap besonders stark ausgeprägt.

Der Gender-Kongress des Wissenschaftsministeriums sollte einen Raum bieten, um im gemeinsamen Austausch Forschungsergebnisse und Handlungsperspektiven für mehr Chancengerechtigkeit zu diskutieren.

Zum Programm