06.05.2013
Zukunftsfragen und Genderforschung – Save the Date
Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, 08.11.2013
Welches Potenzial besitzt die Geschlechterforschung im Hinblick auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen und Zukunftsfragen? Diese Frage steht im Fokus der diesjährigen Jahrestagung des Netzwerks FGF am 08. November, die vom Gleichstellungsbüro der Folkwang Universität der Künste unterstützt wird. Als Veranstaltungsort konnte das SANAA-Gebäude auf der Zeche Zollverein Essen gewonnen werden, welches durch seine Architektur einen besonderen Ort für ungewöhnliche Durchblicke und Ausblicke auf Zukunftsfragen (Alter, Gesundheit, Technik, Medien, Mobilitäts- und Stadtentwicklung, Macht- und Partizipationschancen) ermöglicht. Mit der Jahrestagung strebt die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung einen interdisziplinären Austausch an. Bitte merken Sie sich diesen Termin vor – das Programm wird in Kürze erscheinen.
Umgang mit Heterogenität: Verhältnisse zwischen Behinderung und Geschlecht in der gesamten Lebensspanne
Die wissenschaftliche Auseinandersetzung grundlegender – gesellschaftlich struktureller – Wechselwirkungen zwischen den Strukturkategorien Behinderung, Geschlecht und Alter/Lebensphasen ist das Thema dieses DFG-Forschungsprojektes an der TU Dortmund. Zentrale Forschungsfragen sind dabei: Was bedeutet insbesondere der „Umgang mit Heterogenität“? Mit welchen Lebensrealitäten werden behinderte Frauen konfrontiert?
Details | Interview mit: Prof. Dr. Ulrike Schildmann
06.05.2013
Geschlecht und Organisation
Neuerscheinung Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft“
Seit den 1970er Jahren wächst im deutschsprachigen Raum die Forschung zu „Organisation, Geschlecht und Gesellschaft“. Zentrales Erkenntnisinteresse stellt die Frage dar, ob Organisationen grundlegend als geschlechtsneutral zu beschreiben sind oder eher als durch Geschlecht strukturierte soziale Gebilde betrachtet werden müssen. Für ihr Lehrbuch haben Ursula Müller, Birgit Riegraf (beide Netzwerkprofessorinnen) und Sylvia M. Wilz eine Auswahl von Originaltexten zusammengestellt und mit orientierenden Kommentaren als „Leseanleitungen“ versehen. Der Band richtet sich insbesondere an Studierende, die bereits über Grundkenntnisse in der Frauen- und Geschlechterforschung verfügen und sich mit dem Forschungsfeld „Geschlecht und Organisation“ vertraut machen wollen.
Prof. Dr. Sabine Hering, von 1993-2012 Netzwerkprofessorin an der Universität Siegen über Frauenbewegung, Gender Studies und neue Herausforderungen
Profil Plus führte anlässlich ihres Eintritts in den aktiven (Un-)Ruhestand ein Interview mit Sabine Hering, Professorin für Sozialpädagogik, Genderforschung und Wohlfahrtsgeschichte. Hier erfahren Sie mehr...
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