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Dr. Lisa Krall

M.A. Gender Studies, GeStiK - Gender Studies in Köln, Universität zu Köln

Vita

Wissenschaftliche Tätigkeit

seit 08/2024 | Wissenschaftliche Koordination im Projekt "UoC IMPACT – University of Cologne IMPlementing Gender ASpeCTs in Research, GeStiK, Universität zu Köln

05/2015–07/2024 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrbereich von Prof. Dr. Susanne Völker, Methoden der Bildungs- und Sozialforschung unter bes. Berücksichtigung der Genderforschung, Humanwissenschaftliche Fakultät, Universität zu Köln

07/2018 bis 02/2019 | Elternzeit

02/2017–09/2017 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin (interims Studiengangkoordination) bei GeStiK (Gender Studies in Köln)

12/2013–04/2015 | Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Interdisziplinären Zentrum für Frauen- und Geschlechterforschung (IFF), Universität Bielefeld

05/2013–11/2013| Wissenschaftliche Hilfskraft im Forschungsprojekt von Fakultät für Gesundheitswissenschaften und IFF, Universität Bielefeld

Promotion

2015 - 2021 zu Epigenetik & Gender an der Universität zu Köln, betreut durch Prof. Dr. Susanne Völker und Prof. Dr. Sigrid Schmitz

02/2017–03/2017 | Forschungsaufenthalt im Rahmen der Dissertation bei Prof. Karen Barad, University of California, Santa Cruz

Studium

2010–2013 | M.A. Gender Studies, Universität Bielefeld

SoSe 2012 | Erasmussemester Universität Wien im Master Gender Studies

2007–2010 | B.A. Soziale Arbeit, Hochschule Niederrhein

Arbeitsschwerpunkte

Gender Studies, sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung, feministische (Natur-)Wissenschaftsforschung, Feminist New Materialisms, Epigenetik, (queer-)feministische Perspektiven auf Mutterschaft

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monografie

2023. Epigenetik als Intra-aktion. Diffraktives Lesen umweltepigenetischer Studien mit Karen Barads agentiellem Realismus. Bielefeld: transcript

(Rezension von Georgia Samaras (2024) in Soziologische Revue siehe online unter: www.degruyter.com/document/doi/10.1515/srsr-2024-2015/html)

Herausgeberschaft

2022. Queerfeministische Kompostierungen des Anthropozäns. Ökologien, RaumZeiten, VerAntworten (herausgegeben mit der Rheinischen Sektion der Kompostistischen Internationale)

Zeitschriftenartikel (peer reviewed)

 

2026. Vielstimmigkeiten und Unstimmigkeiten des Mutterseins. Plädoyer für eine neumaterialistisch informierte Mutterschaftsforschung. In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. 3/26. (i.E.)

2026. Methoden nachhal(l)tig kompostieren: Im Kollektiv mit mehr-als-menschlichen Gefügen. (gemeinsam mit Ian Boes, Johanna Gebhardt, Taj Irzhavsky, Alina Sabransky und Susanna Schoenberg). In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft. 1/26. (S.55-72)

 

2023. (Kompost)Bleiben in/mit den zerstörerischen Spuren und ruinierten Böden des Anthropozäns. (gemeinsam mit der Kompostistischen Internationalen). In: INSERT. Artistic Practices as Cultural Inquiries, Ausgabe 4, dis/sense in der Anthropozänkritik.

2021. Agential realism meets feminist art. A diffractive dialogue between writers, theories and art. (gemeinsam mit Alisa Kronberger) In: MATTER. Vol. 2 No. 2 (2021): Fourth Issue. 25-49.

2020. Agentieller Realismus meets Epigenetik. Versuch eines diffraktivenLesens. In: Gender(ed) Thoughts, Working Paper Series, Vol. 1. S. 30–43.

2018. Natur-Kultur-Verschränkungen und die Materie der Epigenetik.In: Open Gender Journal 2. doi: 10.17169/ogj.2018.3

2016. Potenziale epigenetische Forschung für das Konzept "sex vs. gender" (gemeinsam mit Sigrid Schmitz). In: GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft, 2/16, S. 99–116.

Buchbeiträge

2025. Mothers matter. Discussion motherhood in Gender Studies and Feminist New Materialisms. In: Muller, Jil (Hg.): Women and their body. De Gruyter, S. 269-283

2023. Neue Geschichten erzählen mit Epigenetik. Über das Irritationspotenzial einer Naturwissenschaft. In: Hackmann, Nina (Hg.): Geschlechter in (Un)Ordnung?! Wissenschaftliche Irritationen binärer Geschlechterkonstruktionen. Barbara Budrich Verlag, S. 41-56.

2017. Un/Verfügbarkeiten in der epigenetischen Forschungspraxis. 

In: Bath, Corinna; Meißner, Hanna; Trinkaus, Stephan & Susanne Völker (Hg.): Verantwortung und Un/Verfügbarkeit. Impulse und Zugänge eines (neo)materialistischen Feminismus. Münster: Westfälisches Dampfboot, S. 131–147.

Weiteres

2025. Geschlechteraspekte im Blick: An drei Hochschulen in NRW starten innovative Strukturprojekte. (gemeinsam mit Sonja Gaedicke und Susanne Richter) In: Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW Nr. 55/2024. 44-46.

2020. 5 Jahre AG-Perspektiven: Überlegungen im offenen Forum. Die junge Wissenschaftsrichtung Geschlechterstudien feiert und fragt einmal mehr: Wer bin ich und was kann ich? – Ein Blick auf mögliche Antworten zwischen Wissenschaftskritik, Wissensreformulierung und prekären Arbeitsbedingungen. In: Genderblog. [online] (gemeinsam mit Sarah Oberkrome, Margo Damm, Yves Jeanrenaud, Max Metzger, Franziska Vaessen)

2017. Trinationale Tagung an der Universität zu Köln zu aktuellen Herausforderungen der Geschlechterforschung. In: Mit Uns. 12/2017. S. 6–7. (gemeinsam mit Susanne Völker)

2017. Aktuelle Herausforderungen der Geschlechterforschung Bericht zur trinationalen Tagung vom 28. bis zum 30.09.2017 an der Universität zu Köln. In: Journal Netzwerk Frauen- und Geschlechterfroschung NRW. Nr. 41/2017. S. 98–100. (gemeinsam mit Susanne Völker)

2015. Bescheidung. In: Gender Glossar/Gender Glossary (7 Absätze).

2014. Das Paradigma der Natur – Zum Umgang mit Naturalisierung und Dualismen in der Geschlechterforschung. In: IFFOnZeit, 4/ 3.

Rezensionen

2017.Genitalbeschneidung. Rezension zu "Weibliche Genitalbeschneidung" von Isabelle Ihring. In: analyse & kritik, 04/17, Nr. 626

2017. Warum Identitätskategorien nicht unschuldig sind und Anerkennung nicht allen nützt. Rezension zu "Schwule Sichtbarkeit - schwule Identität. Kritische Perspektiven" von Zülfukar Cetin und Heinz-Jürgen Voß. In: querelles-net (https://doi.org/10.14766/1213) [online: 11.02.2017]

2016. Schwule Identität. Rezension zu "Schule Sichtbarkeit - schwule Identität. Kritische Perspektiven." von Zülfukar Cetin und Hein-Jürgen Voß. In: analyse & kritik, 11/16, Nr 62. 

2013. Definitionsmacht und Hegemonie in der deutschen Beschneidungsdebatte. Buchbesprechung zu "Interventionen gegen die deutsche `Beschneidungsdebatte´". In: Zeitschrift für Freiburger Geschlechterstudien, 19/ 2.

2013. Ökonomiekritik queer. Rezension zu "Queer und (Anti-)Kapitalismus" von Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter. In: analyse & kritik, 09/ 13, Nr. 586.

2013. Zum komplexen Verhältnis von Kapitalismus, Rassismus und Sexismus. Rezension zu "Queer und (Anti-)Kapitalismus" von Heinz-Jürgen Voß und Salih Alexander Wolter. In: maedchenmannschaft.net [online 12.09.13].

2013. Beschneidungsdebatte. Rezension zu "Interventionen gegen die deutsche `Beschneidungsdebatte´" von Cetin, Zülfukar; Voß, Heinz-Jürgen und Salih Alexander Wolter. In: analyse & kritik, 02/ 13, Nr. 580.

Übersetzung

2022. Martha Kenney: Fables of Response-ability: Feministische Wissenschaftsforschung als didaktische Literatur. (übersetzt aus dem Englischen gemeinsam mit Jakob Ginster). In: Queerfeministische Kompostierungen des Anthropozäns. Ökologien, RaumZeiten, VerAntworten. Springer. 35-67.

Websitelink zu Veröffentlichungen

Expertise für

Gender Studies

Fächergruppe

Gesellschafts- und Sozialwissenschaften