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Prof. Dr. Marion Gerards

Professorin, Fachbereich Sozialwesen, Katholische Hochschule NRW, Abt. Aachen

Assoziierte Professur

Musik und Soziale Arbeit

Vita

Kurzbiographie

1985–1989 Studium der Sozialpädagogik an der FH Fulda, FH Münster und Kath. FH Aachen; Diplom-Sozialpädagogin

1989–1993 Berufstätigkeit als Sozialpädagogin vornehmlich im sozialpsychiatrischen Bereich

1993–2001 Studium der Musikwissenschaft, Soziologie und Pädagogik an der Universität zu Köln; Magister Artium

2001–2002 Freiberufliche Tätigkeiten in der Musikalischen Familienbildung; beim Belgischen Rundfunk

2002–2008 Promotion an der Universität Oldenburg bei Prof. Dr. Freia Hoffmann über "Die Musik von Johannes Brahms und der Geschlechterdiskurs im 19. Jahrhundert" (Köln 2010)

2001–2010 Lehrbeauftragte an verschiedenen Hochschulen (Aachen, Frankfurt, Oldenburg, Köln)

2003–2010 Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Sophie Drinker Institut Bremem (www.sophie-drinker-institut.de)

2010–2013 Professorin für "Soziale Arbeit und Musik" an der HAW Hamburg

seit Wintersemester 2013 Professorin für Ästhetik und Kommunikation in der Sozialen Arbeit, Schwerpunkt Musik, an der Kath. Hochschule NRW, Abt. Aachen

Arbeitsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte: Musik und Gender Studies; Musik und Soziale Arbeit; Kultursensible Musikarbeit in der frühkindlichen Bildung; Musik und Männlichkeiten (Tagung 9/2011 in Hamburg; Tagungsband München 2013); aktuelle Projekte beschäftigen sich mit Kultursensibler Bildung im Kindesalter durch Musik; Männlichkeitsinszenierungen in inklusiven Musikprojekten; Rassismuskritik und Kulturelle Bildung im Kontext von Flucht und Migration

Auswahl aktueller Projekte

Rassismuskritische Diskursanalyse kultureller Bildungsangebote im Kontext von Flucht und Migration

Kultursensible musikalische Bildung für Kinder

Männlichkeitsinszenierungen in inklusiven Musikprojekten

Veröffentlichungen (Auswahl)

Selbstständige Publikationen und Herausgeberschaft

  • mit Freia Hoffmann: Musik – Frauen – Gender. Bücherverzeichnis 17802004. Oldenburg: BIS-Verl. 2006 (Schriftenreihe des Sophie Drinker Instituts; 4).
  • mit Martina Oster und Waltraud Ernst (Hrsg.): Performativität und Performance. Geschlecht in Musik, Theater und MedienKunst. Münster [u.a.]: LIT-Verl. 2008 (Focus Gender; 8) [2. Aufl. 2010].
  • Frauenliebe und Männerleben. Die Musik von Johannes Brahms und der Geschlechterdiskurs im 19. Jahrhundert. Köln [u.a.]: Böhlau 2010 (Musik – Kultur – Gender; 8).
  • mit Rebecca Grotjahn (Hrsg.): Musik und Emanzipation. Festschrift für Freia Hoffmann zum 65. Geburtstag, Oldenburg: BIS-Verlag 2010 (Oldenburger Beiträge zur Geschlechterforschung; 12).
  • mit Martin Loeser und Katrin Losleben (Hrsg.): Musik und Männlichkeiten in Deutschland seit 1950. Erscheinungsformen und Funktionen, sozial- und musikpädagogische Perspektiven, München: Allitera 2013 (Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik)


 Aufsätze  (Auswahl)

  • Anmerkungen zum Frauen- und Männerbild in den Texten der Klavierlieder und in den „Schatzkästlein“ von Johannes Brahms. In: Geschlechterpolaritäten in der Musikgeschichte des 18. bis 20. Jahrhunderts, hrsg. v. Rebecca Grotjahn u. Freia Hoffmann, Herbolzheim: Centaurus-Verl. 2002, S. 155–164 (Beiträge zur Kultur- und Sozialgeschichte der Musik; 3).
  • Narrative Programme und Geschlechteridentität in der 3. Sinfonie von Johannes Brahms. Zum Problem einer genderzentrierten Interpretation absoluter Musik. In: Frankfurter Zeitschrift für Musikwissenschaft; Online Publikation unter www.fzmw.de; 13.12.2005.
  • [Bearb.]: Sabina: "Ich war das Gummipüppchen, das er sich immer gewünscht hat“. In: Panische Gefühle. Sexuelle Übergriffe im Instrumentalunterricht, hrsg. von Freia Hoffmann, Mainz [u.a.]: Schott Verlag 2006, S. 23–29 (Üben & Musizieren. Texte zur Instrumentalpädagogik).
  • mit Sabine Vogt: Musikbezogene Selbstkonzepte von Jugendlichen und ihre Konsequenzen für die Musikvermittlung aus sozialpädagogischer Perspektive. In: Diskussion Musikpädagogik, Bd. 33/2007, S. 21–30.
  • Emanzipation am Xylophon? Musikalische Gruppenimprovisation zwischen ästhetischem Anspruch und performativer Praxis. In: Musik und Emanzipation. Festschrift für Freia Hoffmann zum 65. Geburtstag, hrsg. von Rebecca Grotjahn und Marion Gerards, Oldenburg: BIS-Verlag 2010 (Oldenburger Beiträge zur Geschlechterforschung; 12), S. 247–256.
  • Sozialisation [Artikel]. In: Lexikon Musik und Gender, hrsg. von Annette Kreutziger-Herr und Melanie Unseld, Kassel: Bärenreiter; Stuttgart / Weimar: Metzler 2010, S. 144–145.
  • „I’m a man“ – Männlichkeitsinszenierungen in der populären Musik. In: standpunkt: sozial, 1/2011, S. 84–93.
  • „Bei dir ist es traut“. Die Lieder von Alma Schindler-Mahler und ihre existentielle Bedeutung für Gustav Mahler. In: Gustav Mahler und die musikalische Moderne, hrsg. von Arnold Jacobshagen, Stuttgart: Franz Steiner Verlag 2011, S. 131–144.
  • „Faust und Hamlet in Einer Person.“ The Musical Writings of Eduard Hanslick as Part of the Gender Discourse in the Late Nineteenth Century. In: Rethinking Hanslick. Music, Formalism, and Expression, hrsg. von Nicole Grimes, Siobhán Donovan und Wolfgang Marx, Rochester: Univ. of Rochester Press 2013, S. 212–235.
  • "Music was my first love, and it will be my last." Musik und Identität aus sozialpädagogischer Perspektive. In: Polyphonie und Empathie. Festschrift für Norbert Jers zum 65. Geburtstag, hrsg. von Marion Gerards, Marianne Genenger-Stricker und Wolfgang Domma, Aachen 2013, S. 87–97.
  • Was lernen Kinder beim Singen von Liedern aus 'anderen' Kulturen. Überlegungen zur interkulturellen Bildung und Erziehung im Kindesalter durch Musik. In: standpunkt : sozial, 1/2013, S. 16-25
  • Sozialpädagogische Überlegungen zu Männlichkeitsinszenierungen in populärer Musik. In: Musik und Männlichkeiten in Deutschland seit 1950. Erscheinungsformen und Funktionen, sozial- und musikpädagogische Perspektiven, hrsg. von Marion Gerards, Martin Loeser und Katrin Losleben, München: Allitera Verlag 2013 (Beiträge zur Kulturgeschichte der Musik), S. 291-303
  • Lady Bitch Ray und die diskursiven Grenzen weiblicher Maskulinität. In: Pop-Frauen der Gegenwart. Körper - Stimme - Image. Vermarktungsstrategien zwischen Selbstinszenierung und Fremdbestimmung, hrsg. von Christa Brüstle, Bielefeld: Transcript 2015 (Studien zur Popularmusik), S. 161-178
  • "Freiheit, Unabhängigkeit, Ausgelassenheit, Ich-Sein-Dürfen, Abgrenzung." Harte Sounds von Frauen und Empowerment. In: Jahrbuch Musik und Gender, Bd. 7, Hildesheim u.a.: Olms 2015, S. 145-158
  • Chor und Soziale Arbeit / Chor und Inklusion [Art.]. In: Lexikon des Chores, hrsg. von Friedhelm Brusniak und Martin Loeser, Laaber: Laaber [Druck in Vorbereitung]
  • Fünf Thesen zu einer kultursensiblen Musikarbeit in der KiTa. In: Kindergartenzeitschrift, Dez. 2016 [Druck in Vorbereitung]
  • mit Claudia Meyer: In 80 Tönen um die Welt? Anforderungen an eine kultursensible musikalische Bildung in Kindertagesstätten. In: Vielfalt im Musizierunterricht. Theoretische Zugänge und praktische Anregungen, hrsg. von Katharina Bradler, Mainz u.a.: Schott [Druck in Vorbereitung]

Websitelink zu Veröffentlichungen

Expertise für

Musik, Gender Studies, Soziale Arbeit, Inter-/Transkulturalität, Inklusion

Fächergruppe

Sprach- und Kulturwissenschaften, Kunst und Gestaltung

Prof. Dr. Marion Gerards

Prof. Dr. Marion Gerards

Katholische Hochschule NRW, Abt. Aachen
Fachbereich Sozialwesen
Abteilung Aachen
Robert-Schuman-Str. 25
52066 Aachen

Telefon
0241/6000343