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Prof. Dr. Jutta Weber

Professorin, Institut für Medienwissenschaften, Universität Paderborn

Assoziierte Professur

Medienwissenschaften

Vita

Prof. Dr. Jutta Weber, ist seit Oktober 2011 Professorin für Mediensoziologie am Institut für Medienwissenschaften der Fakultät für Kulturwissenschaften. 
Nach dem Studium der Philosophie und Politikwissenschaft an der Universität Tübingen, promovierte Prof. Weber 2001 mit dem Thema „Umkämpfte Bedeutungen: Naturkonzepte im Zeitalter der Technoscience“ an der Universität Bremen. In ihrer interdisziplinären Laufbahn forschte und lehrte sie in der Philosophie, Informatik, Kulturwissenschaft, Technikgeschichte und Medienwissenschaft. Sie warb zusammen mit KollegInnen Forschungsprojekte an der Technischen Universität Braunschweig, an der Universität Lüneburg sowie an der Universität Wien ein. Es folgten Einladungen zu längeren Forschungsaufenthalten am Centre for Science Studies der Universität Lancaster (UK) und am California Institute of Technology (USA). Von 2005 bis 2008 wirkte sie bei einem EU-Projekt zur Ethik und Robotik (‚Ethicbots‘) mit. Zudem profilierte sich Prof. Weber im Rahmen diverser Gastprofessuren an den Universitäten Freiburg, Duisburg-Essen sowie einer Forschungsprofessur am Centre for Gender Excellence der renommierten schwedischen Universität Uppsala. Bevor sie dem Ruf aus Paderborn folgte, war Prof. Weber Gastprofessorin am Braunschweiger Zentrum für Gender Studies. Dort erhielt sie an der TU 2011 einen Preis des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur für Multimedia in der Lehre. 

In Paderborn liegen ihre Forschungsschwerpunkte unter anderem auf Medien- und Techniktheorie, Alltagskultur und Medien sowie die Analyse soziohistorischer und kultureller Prozesse digitaler Medien. Zentrale Forschungsthemen sind derzeit Technologien der Un/Sicherheit in der Informationsgesellschaft, Biopolitik der Technoscience, Mensch-Maschine Interaktion sowie soziopolitische Fragen digitaler Kriegsführung. Kristallisationspunkt dieser Forschung ist die Analyse der Epistemologie, Ontologie und Materialität aktueller Technik und ihre Explikation als zentraler Teil unser Selbst- und Weltverhältnisses. 
Prof. Weber ist Mitgründerin des Braunschweiger Zentrums für Gender Studies und des Bremer Instituts für Kulturforschung. Des Weiteren ist sie u.a. Gutachterin für die National Science Foundation (USA) sowie für zahlreiche nationale und internationale Fachzeitschriften.

Arbeitsschwerpunkte

Analyse der material-semiotischen und soziopolitischen Rekonfigurationen unserer Technowissenschaftskultur; Analyse der epistemologischen, ontologischen und rhetorischen Grundlagen neuer Technowissenschaften (Robotik, Künstliche Intelligenz, Neuro-/Informatik); Wissens- und Konzepttransfer zwischen Alltagskulturen, Human- und Technowissenschaften; Mensch-Maschine-Kommunikation z.B. im Bereich der Kybernetik, der Robotik und der Brain-Machine-Interfaces;
Theorie und Didaktik der Interdisziplinarität.

Auswahl aktueller Projekte

Degendering the driver? Autonome Fahrzeuge, Mobilität und Geschlecht
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Veröffentlichungen (Auswahl)

Websitelink zu Veröffentlichungen

Fächergruppe

Sprach- und Kulturwissenschaften, Kunst und Gestaltung