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Auswahl nach

Dr. Julia Paulus

Dipl. theol., Dr. phil., Historikerin, Referat für Frauen- und Geschlechtergeschichte, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Vita

Julia Paulus, Dr. phil., Dipl. theol., ist wissenschaftliche Referentin am LWL-Institut für west­fälische Regionalgeschichte und Lehrbeauftragte für Neuere u. Neueste Geschichte an der Universität Münster. Sie studierte Geschichte und Katholische Theologie an den Universitäten Münster und Wien. 1990 erwarb sie ihr Diplom in Katholischer Theologie mit einer Arbeit über die Katholische Aktion in Deutschland. Von 1990 bis 1994 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der WWU-Münster; 1995 promovierte sie dort mit einer Arbeit zur kom­munalen Wohlfahrtspolitik (1930-1945). 

Arbeitsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte sind: Geschlechter-, Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie insbesondere die Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik.

Auswahl aktueller Projekte

Neue soziale Bewegungen in der Provinz

Selbstzeugnisse im Ersten und Zweiten Weltkrieg

Frontenverschiebung. Briefe einer Soldatenheimschwester an der Ostfront (1941-1943)

Veröffentlichungen (Auswahl)

Aktuell

"Eine Soldatenheimschwester an der Ostfront. Briefwechsel von Annette Schücking mit ihrer Familie (1941-1943), Paderborn 2015" (zus. mit Marion Röwekamp

"In der Ferne das Donnern der Kanonen". Briefwechsel eines Billerbecker Soldaten  mit seiner Mutter im Ersten Weltkrieg, Münster 2014 (zus. mit Ursula König-Heuer)

Zeitgeschichte als Geschlechtergeschichte. Perspektiven auf die Bundesrepublik (1945-1980), Frankfurt 2012 (zus. mit Eva-Maria Silies u. Kerstin Wolff)

Zeitzeugenschaft und mündliche Erinnerung. Die Sicherung von OralHistory-Quellen als originäre Aufgabe von Kommunalarchiven, in:Archivpfelge (2016) H. 84, S. 45f (zus. mit Matthias Frese)

Selber schreiben – Beschrieben werden – Erforscht werden. 150 Jahre Frauenbewegung in Deutschland im Spiegel der (Selbst-)Erforschung, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 67/68 (2015), S. 20-29 (zus. mit Kerstin Wolff).

Zeitzeugenschaft und mündliche Erinnerung. Chancen und Probleme der Sekundäranalyse von Interviews und Ego-Dokumenten zum Zweiten Weltkrieg und zur Nachkriegszeit - Einführug und Fragestellung, in: Westfälische Forschungen 65 (2015), S. 237-242 (zus. mit Matthias Frese)

"Da muss man doch 'was machen!". Bewegungs-Gründe von Frauenprotestformen in der Bundesrepublik in den 1970er und 1980er Jahren, in: Wilhelm Damberg/Traugott Jähnichen (Hg.), Neue sozialeBewegungen als Herausforderungen sozialkirchlichen Handelns, Stuttgart 2015, S. 91-102

Soziale Arbeit - Soziales Engagement, in: 200 Jahre Westfalen. Jetzt!. Katalog zur Ausstellung der Stadt Dortmund, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und des Westfälischen Heimatbundes, Münster 2015, S. 348-353

Wie wollen wir leben? Gelebte Utopien: Protest, Engagement, neue Wohn- und Lebensformen, in: 200 Jahre Westfalen. Jetzt!. Katalog zur Ausstellung der Stadt Dortmund, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und des Westfälischen Heimatbundes, Münster 2015, S. 394-397

Personen, Gegenstände, Ereignisse und ihre Orte, in: Julia Paulus/Marion Röwekamp (Hg.), Eine Soldatenheimschwester an der Ostfront. Briefwechsel von Annette Schücking mit ihrer Familie (1941-1943), Paderborn 2015, S. 31-64 (zus. mit Marion Röwekamp)

„Ich werde Euch Bücher erzählen können, die man aber nichtveröffentlichen kann“: Die Soldatenheimschwester Annette Schücking als Chronistin und Akteurin, in: Julia Paulus/Marion Röwekamp (Hg.), Eine Soldatenheimschwester an der Ostfront. Briefwechsel von Annette Schücking mit ihrer Familie (1941-1943), Paderborn 2015, S. 65-74.

Eigensinn und Loyalität - Protest- und Mobilisierungskulturen in ländlichen Gesellschaften am Beispiel der politischen Emanzipationsbewegungen von Frauen (1970 bis 1990), in: Franz-Werner Kersting/Clemens Zimmermann (Hg.), Stadt-Land-Beziehungen im 20. Jahrhundert. Geschichts- und kulturwissenschaftliche Perspektiven,Paderborn 2015, S. 137-154

Konzeptionelle Überlegungen zum Verhältnis von Geschlecht und Region, in: Geschichte im Westen 29 (2014), S. 9-22

Die 'Mobilmachung des Heimatheeres': Zur Geschlechter(un)ordnung im Ersten Weltkrieg, in: An der Heimatfront - Westfalen und Lippe im Ersten Weltkrieg, hg. vom LWL-Museumsamt (Redaktion: Silke Eilers), Münster 2014, S. 54-73

Zur Genese und zum Gegenstand einer Briefedition: Der Briefwechsel und die Tagebücher der Soldatenheimschwester Annette Schücking, in: Dorothee Hochstetter u.a. (Hg.), Militärgeschichtliche Editionen heute. Neue Anforderungen, alte Probleme?, Potsdam 2014, S. 63-70

Aufklärung, Säkularisierung und Reform: Bildung und Wissenschaft, in: Karl Ditt u.a., Westfalen in der Moderne 1815-2015. Geschichte einer Region, Münster 2014, S. 163-186

Zwischen Kulturkampf und Glaubensvielfalt: Religiosität und Kirchen, in: Karl Ditt u.a., Westfalen in der Moderne 1815-2015. Geschichte einer Region, Münster 2014, S. 515-548

Die Bundesrepublik aus geschlechterhistorischer Perspektive, in:Dies./Eva-Maria Silies/Kerstin Wolff (Hg.), Zeitgeschichte als Geschlechtergeschichte. Perspektiven auf die Bundesrepublik (1945-1980), Frankfurt 2012, S. 11-30 (zus. mit Eva-Maria Silies und Kerstin Wolff)

Berufene Arbeit? Zur Berufsausbildung junger Frauen in der Bundesrepublik, in: Dies./Eva-Maria Silies/Kerstin Wolff (Hg.), Zeitgeschichte als Geschlechtergeschichte. Perspektiven auf dieBundesrepublik (1945-1980), Frankfurt 2012, S. 118-142

Websitelink zu Veröffentlichungen

Expertise für

Geschlechtergeschichte, Bildungsgeschichte, Kulturgeschichte, Gesellschaftsgeschichte, Frauenbewegung,

Fächergruppe

Sprach- und Kulturwissenschaften, Kunst und Gestaltung

Dr. Julia Paulus

Dr. Julia Paulus

LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte
Referat für Frauen- und Geschlechtergeschichte
LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte; Historisches Seminar der Univeristät Münster
Karlstraße 33
48147 Münster

Telefon
0251/591-5880