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Dr. Julia Paulus

Dipl. theol., Dr. phil., Historikerin, Referat für Frauen- und Geschlechtergeschichte, LWL-Institut für westfälische Regionalgeschichte

Vita

Julia Paulus, Dr. phil., Dipl. theol., ist wissenschaftliche Referentin am LWL-Institut für west­fälische Regionalgeschichte und Lehrbeauftragte für Neuere u. Neueste Geschichte an der Universität Münster. Sie studierte Geschichte und Katholische Theologie an den Universitäten Münster und Wien. 1990 erwarb sie ihr Diplom in Katholischer Theologie mit einer Arbeit über die Katholische Aktion in Deutschland. Von 1990 bis 1994 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin am Historischen Seminar der WWU-Münster; 1995 promovierte sie dort mit einer Arbeit zur kom­munalen Wohlfahrtspolitik (1930-1945). 

Arbeitsschwerpunkte

Forschungsschwerpunkte sind: Geschlechter-, Sozial- und Kulturgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts sowie insbesondere die Gesellschaftsgeschichte der Bundesrepublik

Forschungs- und Praxisprojekte (Auswahl)

2019 - 2022
„Frauenpolitik als Geschlechterdemokratie? – Die Anfänge von Gleichstellungspolitiken in NRW“ (unter besonderer Berücksichtigung der Arbeitsmarkt- und Berufsausbildungspolitiken)
2019 - 2025
"Citizenship in der Provinz. Politikerinnen zwischen 1919 und 2019 in Westfalen und Lippe“

Veröffentlichungen (Auswahl)

Aktuell

Weimar im Westen: Republik der Gegensätze, Münster 2019 [zus. mit Regina Göschl]

Warum eine Ausstellung „Weimar im Westen: Republik der Gegensätze“?, in: Forum Geschichtskultur Ruhr 1/2019

Weimar im Westen: Republik der Gegensätze - Eine Einführung, in: Regina Göschl/Julia Paulus (Hg.), Weimar im Westen: Republik der Gegensätze, Münster 2019, S.11-14 [zus. mit Regina Göschl]

Geschlechter(um)ordnung überall?, in: Regina Göschl/Julia Paulus (Hg.), Weimar im Westen: Republik der Gegensätze, Münster 2019, S.121-128

Nachruf auf die Sozialrichterin und Frauenrechtlerin Annette Schücking-Homeyer, in: Münsterland. Jahrbuch des Kreises Warendorf 68 (2019), S. 327-331.

‚Heimatfronten‘ im 19. und 20. Jahrhundert. Themenband der Westfälischen Forschungen (68) 2018. [zus. mit Marcus Weidner]

‚Bewegte Dörfer‘. Neue soziale Bewegungen in der Provinz 1970-1990, Paderborn 2018.

Umbrüche und Aufbrüche im Geschlechterverhältnis: Die 1970er Jahre in Westfalen, in: Demos Discos Denkanstöße. 70er Jahre in Westfalen, Münster 2018, S. 86-99.

"Frau mit vielen Männer". Geschlechterkonstruktionen einer Soldatenheimschwester aus "gutem Haus", in: Geschlechterbeziehungen und 'Volksgemeinschaft', hg. v. Klaus Latzel/Elissa Mailänder/Franka Maubach (= Beiträge zur Geschichte des Nationalsozialismus 34), Göttingen 2018, S. 155-174.

Die Parteien und die Frauen, in: Dorothee Linnemann / Jan Gerchow (Hg.), Damenwahl! – 100 Jahre Frauenwahlrecht, Frankfurt 2018, S. 158-161.

Zivilisierung der Politik in der Weimarer Republik, in: Dorothee Linnemann / Jan Gerchow (Hg.), Damenwahl! – 100 Jahre Frauenwahlrecht, Frankfurt 2018, S. 204-207.

Neue soziale Bewegungen in der ‚Provinz‘. Perspektiven und Potentiale eines Forschungsdesiderats, in: dies. (Hg.), 'Bewegte Dörfer‘. Neue soziale Bewegungen in der Provinz 1970-1990, Paderborn 2018, S. 7-17.

'Heimatfronten' im Ersten und Zweiten Weltkrieg - Problemaufriss und Fragestellungen, in: Westfälische Forschungen 68 (2018), S. 1-6. [zus. mit Marcus Weidner]

"Darum hat Mutti Zeit..." - West- und Ostdeutschland aus geschlechterhistorischer Perspektive, in: Barbara Hanke (Hg.), Zugänge zur deutschen Zeitgeschichte (1945-1970). Geschichte - Erinnerung - Unterricht, Schwalbach 2017, S. 74-89.

Zeugnisse von der ‚Heimatfront‘ –  Westfalen und Lippe 1914 bis 1918. Ein Lese- und Arbeitsbuch, Münster 2016. [zus. mit Silke Eilers]

Zeitzeugenschaft und mündliche Erinnerung. Die Sicherung von OralHistory-Quellen als originäre Aufgabe von Kommunalarchiven, in: Archivpflege (2016) H. 84, S. 45f. [zus. mit Matthias Frese]

Selber schreiben – Beschrieben werden – Erforscht werden. 150 Jahre Frauenbewegung in Deutschland im Spiegel der (Selbst-)Erforschung, in: Ariadne. Forum für Frauen- und Geschlechtergeschichte 67/68 (2015), S. 20-29 [zus. mit Kerstin Wolff]

Zeitzeugenschaft und mündliche Erinnerung. Chancen und Probleme der Sekundäranalyse von Interviews und Ego-Dokumenten zum Zweiten Weltkrieg und zur Nachkriegszeit - Einführug und Fragestellung, in: Westfälische Forschungen 65 (2015), S. 237-242. [zus. mit Matthias Frese]

"Da muss man doch 'was machen!". Bewegungs-Gründe von Frauenprotestformen in der Bundesrepublik in den 1970er und 1980er Jahren, in: Wilhelm Damberg / Traugott Jähnichen (Hg.), Neue soziale Bewegungen als Herausforderungen sozialkirchlichen Handelns, Stuttgart 2015, S. 91-102.

Soziale Arbeit - Soziales Engagement, in: 200 Jahre Westfalen. Jetzt!. Katalog zur Ausstellung der Stadt Dortmund, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und des Westfälischen Heimatbundes, Münster 2015, S. 348-353.

Wie wollen wir leben? Gelebte Utopien: Protest, Engagement, neue Wohn- und Lebensformen, in: 200 Jahre Westfalen. Jetzt!. Katalog zur Ausstellung der Stadt Dortmund, des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe und des Westfälischen Heimatbundes, Münster 2015, S. 394-397.

Zeitzeugenschaft und mündliche Erinnerung. Themenschwerpunkt der Westfälischen Forschungen 65 (2015) [zus. mit Matthias Frese]

"Eine Soldatenheimschwester an der Front". Briefwechsel von Annette Schücking mit ihrer Familie (1941-1943), Paderborn 2015" [zus. mit Marion Röwekamp]

 

Websitelink zu Veröffentlichungen

Expertise für

Geschlechtergeschichte, Bildungsgeschichte, Kulturgeschichte, Gesellschaftsgeschichte, Frauenbewegung, Regionalgeschichte, Bundesrepublik, Neue soziale Bewegungen, Weimarer Republik

Fächergruppe

Sprach- und Kulturwissenschaften, Kunst und Gestaltung