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Helene Gerhards

Gastwissenschaftlerin, Institut für Geschichte, Theorie und Ethik in der Medizin, Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf, Universitätsklinikum Düsseldorf

Vita

Sozialwissenschaftlerin (Politikwissenschaft, Technology Assessment, Ethik in der Medizin)

Seit 07/2020 | Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Sozialforschung und Technikfolgenabschätzung, Ostbayerische Technische Hochschule Regensburg, Projekt "Saving autonomy: Assessing patients' capacity to consent using artificial intelligence (SMART)"

Seit 06/2020 | Gastwissenschaftlerin am Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin, Heinrich-Heine-Universität/UK Düsseldorf

2016–2019 | Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft, Universität Duisburg-Essen, Projekt "Multiple Risiken. Kontigenzbewältigung in der Stammzellforschung und ihren Anwendungen – politikwissenschaftliche Analyse (MuRiStem)"

2013–2016 | Wiss. Mitarbeiterin am Institut für Politikwissenschaft, Georg-August-Universität Göttingen

Arbeitsschwerpunkte

Ich interessiere mich für die historisch kontingenten Konzepte und Praktiken, die uns dazu bringen, auf unterschiedliche Weisen über "Patient*innen" zu sprechen. Ich arbeite zur Politik der Biomedizin (insb. Körperstoff- und Stammzellforschung) und befasse mich mit den Veränderungen medizinischer Forschungs- und Praxismöglichkeiten durch künstliche Intelligenz und Big Data sowie mit den sich daraus ergebenden Chancen und Risiken für Indivduen und Kollektive. Künftig möchte ich gerne intensiver über Frauengesundheitsdiskurse und Risikobewertungen in der Frauengesundheit forschen.

Veröffentlichungen (Auswahl)

Gerhards, Helene (2020): Von Patient*innenzellen und Patient*innenzahlen: Intersektionale Perspektiven auf biomedizinische Forschung. In: Mauer, Heike/Leinius, Johanna (Hg.): Intersektionalität und Postkolonialität. Kritische feministische Perspektiven auf Politik und Macht. Leverkusen: Barbara Budrich, S. 177–199. (im Erscheinen)

Gerhards, Helene (2020): Stammzellforschung und ihre Anwendungen am Menschen in den Medien. Zur Performanz eines wissenschaftspolitischen Diskurses. In: Opper, Janet/Rolfes, Vasilija/Roth, Phillip H. (Hg.): Chancen und Risiken der Stammzellforschung. Berlin: Berliner Wissenschaftsverlag, S. 172–199.

Gerhards, Helene/Braun, Kathrin (Hg.) (2019): Biopolitiken. Regierungen des Lebens heute. Wiesbaden: Springer.

Websitelink zu Veröffentlichungen

Expertise für

Biopolitik, Health Technology Assessment/Health policy analysis (ins. KI-Tech), Intersektionalität in der (Bio-)Medizin, (Prüfungsmethoden der) Einwilligungsfähigkeit, Patient*innenorganisationen, Frauengesundheit und Risikoanalysen, neu im Feld: Frauengesundheit und Risikoanalysen

Fächergruppe

Gesellschafts- und Sozialwissenschaften