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Prof. Gisela Steins

Dipl. Psych., Dr. phil.; Habilitation Psychologie, Fakultät für Bildungswissenschaften, Universität Duisburg-Essen

Assoziierte Professur

Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie

Vita

Eckdaten zum beruflichen Werdegang

  • 1982-1987 Studium der Psychologie, Soziologie, Philosophie
  • 1987 Diplom in Psychologie
  • 1986-1990 Ausbildung in rational-emotiver Verhaltenstherapie
  • 1990 Promotion in Psychologie
  • 1998 Habilitation: Venia Legendi für die gesamte Psychologie
  • 2003 Professorin für Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie an der Universität Duisburg-Essen, Fakultät für Bildungswissenschaften, Institut für Psychologie

Arbeitsschwerpunkte

Übergreifender Forschungsschwerpunkt ist die Bedeutung und die Veränderung von Beziehungen in Erziehungs- und Bildungskontexten.
Verschiedene theoretische Forschungsperspektiven werden eingenommen:
Soziale Wahrnehmung, Selbstkonzeptforschung, Geschlechterforschung,
gruppendynamische Ansätze. Der methodische Zugang ist vielfältig: Laborforschung, Feldforschung, Aktionsforschung; Selbstberichte, Beobachtungen und experimentellen Designs; quantitative wie qualitative Forschungstraditionen. Die bisherigen Forschungsprojekte fokussieren stark auf die Erforschung entwicklungsförderlicher Interaktionen:bei Grundschulkindern im (1) Schülerhilfeprogramm, Jugendlichen im (2) Projekt Classroom Management und Kindern sowie Jugendlichen mit Schulvermeidungsproblemen im (3) Projekt Reintegration von der Psychiatrie zurück in die Schule. (4) Ein viertes Projekt beschäftigte sich mit der Einstellung der Schulleiter/-innen NRW zur Qualitätsanalyse und aktuell mit der Perspektive der Schüler/-innen. (5) Die Wahrnehmung von Menschen mit HIV/Aids im internationalen Vergleich ist ein weiteres aktuelles Forschungsprojekt.

Forschungs- und Praxisprojekte (Auswahl)

2004 - 2008
Reintegration psychisch kranker Schüler/-innen

Veröffentlichungen (Auswahl)

Ausgewählte Beiträge zur Geschlechterforschung

Publikationen

Steins, G. (2008a). Identitätsentwicklung. Die Entwicklung von Jungen zu Männern, von Mädchen zu Frauen. 3. überarb. Auflage Lengerich: Pabst Science Publisher.

Steins, G. (2008b). Geschlechterstereotype in der Schule - Realität oder Mythos? Anregungen aus und für die schulische Praxis. Berlin: Pabst Science Publishers.

Steins, G. (2010). Psychologie und Geschlechterforschung - ein Handbuch. (Hrsg.) Wiesbaden: VS Verlag.

Steins, G. (2011). Gender in der Psychologie - Zur Diskrepanz zwischen Erkenntnisstand und Implementierung in die Fachkultur. Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, 29, 50-53.

Steins, G. (2019). Psychologische Geschlechterforschung: Paradigmen, Befunde und Institutionalisierung. In Kortendiek, B., Salisch, K., & Riegraf, B. (Hrsg.), Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung, Band 1 (683-690). Wiesbaden: Springer.

Beiträge auf wissenschaftlichen Tagungen

Behnke, K., & Steins, G. (2017). Gender Studies in der universitären Lehre: Warum sie nützlich undnotwendig sind.Tagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien. Köln.

Behravan, B., & Steins, G. (2017). The hidden dimensions of cosmetic surgery: Romantic recognition. Beitrag auf der 16. Tagung der Fachgruppe Sozialpsychologie. Ulm

Beiträge für Curricula

Steins, G. (2018). Gender Curricula für Bachelor und Master Psychologie. www.gender-curricula.com/gender-curricula

Promotionen

Fiona Kalkstein (2021).  Praxen der (Un-)Vereinbarkeit. Eine klassensensible Analyse der Aushandlungen zwischen Mutterschaft und Beruf. Abschluss des Promotionsverfahrens am 20.1.2021. Rosa-Luxemburg-Stipendium.

Habilitationen im Prozess

Behravan, B., The body in society. (Wiss. Mitarbeiterin in der Arbeitsgruppe Allgemeine Psychologie und Sozialpsychologie).

 

Websitelink zu Veröffentlichungen

Expertise für

Interpersonelle Beziehungen: Schule und Unterricht, Gesundheitskontext, Gender, Soziale Wahrnehmung: Empathie und Perspektivenübernahme.

Fächergruppe

Gesellschafts- und Sozialwissenschaften