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Diese Website informiert über Veranstaltungen des Netzwerks, aus dem Netzwerk und der internationalen Frauen- und Geschlechterforschung.

Veranstaltungen im September

07.09.2022 14:00 - 18:00 Uhr
Friedrich-Ebert-Stiftung | Berlin

Equal Care & Equal Pay

Internationale Konferenz

Gleiche Arbeit, gleicher Lohn: In vielen Staaten gelingt die geschlechtergerechte Entlohnung nicht. Gleichzeitig wird unbezahlte Sorgearbeit zu einem ungleich höheren Anteil von Frauen und Mädchen geschultert.

Diese strukturellen Ungleichheiten bestehen nicht erst seit der Pandemie. Seit der Pandemie erleben wir sogar Rückschritte. Die Schließung der Lohnlücke ist ohne die Schließung der Sorgearbeitslücke nicht denkbar und umgekehrt. Es braucht gemeinsame und solidarische Anstrengungen für Geschlechtergerechtigkeit weltweit! Eine Grundlage ist die UN Women Solidaritätsbewegung HeForShe.

Ein Blick nach Skandinavien zeigt, wie es besser geht. Die Konferenz schaut in Kooperation mit UN Women Deutschland e.V. und der International Labour Organization (ILO) am 7. September 2022 also vor allem Richtung Norden und erarbeiten konkrete Forderungen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

08.09.2022 11:00 - 16:00 Uhr
Haus der Wissenschaft | Bremen

Fachkonferenz: 25 Jahre Informatica Feminale

Frauen*Räume in der Informatik – Erfahrungen und Perspektiven

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Informatica Feminale richtet das Kompetenzzentrum Frauen in Naturwissenschaft und Technik der Universität Bremen am 08. September 2022 eine Fachkonferenz mit dem Titel „Frauen*Räume in der Informatik – Erfahrungen und Perspektiven“ aus.

Die Informatica Feminale ist ein Leuchtturm geschlechterpolitischer Maßnahmen im Bereich Gender in MINT geworden. Die Fachkonferenz „Frauen*Räume in der Informatik – Erfahrungen und Perspektiven“ soll den Blick schärfen: Vom Rückblick auf 25 Jahre Informatica Feminale geht es über den Einblick in die derzeitige Situation in der Informatik an deutschen Hochschulen zum Ausblick auf erforderliche geschlechterpolitische Maßnahmen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

12.09.2022 14:00 Uhr - 13.09.2022 17:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum

Zurück zur »natürlichen Geschlechterordnung«?

Theologische und theopolitische Motive im Anti-Gender-Diskurs

Weltkrieg gegen Ehe und Familie. Zerstörung des Menschen und der Zivilisation. Neue Weltordnung. Die Polemiken gegen ›Gender‹ überbieten sich seit Jahren an Alarmismus. Wieviel Theologie steckt im Feindbild ›Gender‹? Und welche theopolitische Bedeutung hat der extrem antiliberale Ruf nach einer Rückkehr zur »natürlichen Geschlechterordnung«?

Expert*innen aus Deutschland, Österreich und der Schweiz entschlüsseln eine häufig unterschätzte Dimension im Anti-Gender-Diskurs.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.
 

13.09.2022 12:00 - 17:00 Uhr
Handwerkskammer Dortmund | Zeche Hansemann

Messe-Veranstaltung Zukunft #MINT

Der MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) umfasst die Schlüsselbranchen der Zukunft! Doch für viele Unternehmen wird es immer schwieriger, geeignete Fachkräfte zu gewinnen.
Weibliche Talente werden für den MINT-Sektor noch zu wenig in den Blick genommen und gezielt angesprochen. Das sollte sich ändern! Nur durch die Einbindung der besten Köpfe – und zwar aller – können die Herausforderungen der Zukunft bewältigt werden.

Warum auch heute noch wenige Frauen den Weg in die MINT-Berufe finden und was Unternehmen tun können, um mehr weibliche Talente zu gewinnen, sind Fragen, die bei „Zukunft #MINT“ beantwortet werden sollen. Eingeladen sind insbesondere Vertreter*innen aus Unternehmen, die mehr weibliche Talente gewinnen möchten.

Aufschlussreiche Vorträge, ein Roundtable mit wertvollen Anregungen und ein Markt der Möglichkeiten mit regionalen Initiativen und Institutionen, die Unternehmen bei der Rekrutierung junger
Frauen für MINT-Berufe unterstützen, erwarten Sie!

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

13.09.2022 18:00 - 19:30 Uhr
Aachen

Das 9 Euro Ticket

Und warum eine Mobilitätswende ökologisch und feministisch sein muss

Das 9 €-Euro-Ticket war ein klares Signal für eine grundlegende Mobilitätswende, die auch die Machtverhältnisse auf den Straßen verändern kann.
Ziel einer feministischen Mobilitätswende ist eine nachhaltige Mobilität für alle, und der Abbau von Machtasymmetrien. Der oft als männlich bezeichnete Blick auf Stadt- und Verkehrsplanung nimmt vielfältige Bedürfnisse und unterschiedliche Perspektiven zu selten war. Das Auto dominiert die Raumplanung in den Städten.
80 % des Energieverbrauchs im Verkehrssektor werden durch Pkw, Lkw und Kraftrad verursacht. Und das wird subventioniert. Für eine nachhaltige und (geschlechter-)gerechte Verkehrswende ist ein kostengünstiger ÖPNV (Öffentlicher Personennahverkehr), weniger Verkehrsaufkommen auf den Straßen sowie eine bessere Fahrrad- und Fußgänger*inneninfrastruktur dringend notwendig.
Das 9 €-Euro-Ticket geht hier in die richtige Richtung, zeigt aber derzeitige Probleme des Nahverkehrs in Deutschland. Mit der Abschaffung einer Pendler_innen-Pauschale könnte ein kostengünstiger ÖPNV für alle finanziert und die Infrastruktur verbessert werden.
Wie wichtig sind Nachhaltigkeit, Gerechtigkeit und Sicherheit beim Thema Mobilität? Welche Ideen haben Sie, um Mobilität gerecht und nachhaltig zu gestalten?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

21.09.2022 13:45 Uhr - 22.09.2022 17:30 Uhr
Kunstgeschichtliches Institut der Ruhr-Universität Bochum

Workshopeinladung: Queere Maskulinitäten in der Zeitgenössischen Kunst

Seit ihren Anfängen ist die Queer-Theorie durch ihre definitorische Offenheit charakterisiert, mit der sie sich heteronormativen Denkkategorien zu widersetzen sucht. So bildet Queerness vielmehr eine Strategie, um Begriffe wie geschlechtliche und sexuelle Orientierung, Identität, Subjekt etc. aufzulösen und sie stattdessen als fluide und in permanentem Wandel begriffen zu verstehen. Vor diesem Hintergrund möchten sich die Teilnehmer im Workshop queeren künstlerischen Strategien und den Konsequenzen für Männlichkeiten widmen. Zudem soll betrachtet werden, welche Strategien Künstler*innen seit den 1980er Jahren nutzen, um queere Körper und Identitäten ins Bild zu setzen, auf welchen historischen Voraussetzungen diese beruhen und wie sie sich zu den Entwicklungen und Ambivalenzen des Begriffs Queerness positionieren. Zudem soll untersucht werden, welche Herausforderungen und Chancen sich aus diesen Werken für Männlichkeiten und ihre Erforschung bieten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

23.09.2022 13:00 - 22:00 Uhr
Hybrid

Symposiums "Umkämpfte soziale und ökologische Reproduktion/Contested Social and Ecological Reproduction"

Obwohl es potenziell möglich ist, ist es der Menschheit bisher nicht gelungen, die Lebensgrundlagen für alle Menschen zu sichern. Dieser Zustand wird jedoch nicht von allen akzeptiert. Gerade die herrschenden Bedingungen und Möglichkeiten der sozialen und ökologischen Reproduktion werden weltweit zunehmend von sozialen Bewegungen in Frage gestellt. Neben Massendemonstrationen, internationalen Arbeits- und Schulstreiks und Unruhen in feminisierten Beschäftigungssektoren ist in den letzten Jahren ein Erstarken von Kämpfen um Arbeit, Forderungen nach einer Neugestaltung von Care-Beziehungen und für Klimagerechtigkeit zu beobachten.

Mit dem Symposium "Umkämpfte soziale und ökologische Reproduktion/Contested Social and Ecological Reproduction" wollen die Teilnehmer Antworten auf die Frage finden, wie Staaten, soziale Bewegungen und zivilgesellschaftliche Akteure mit den anhaltenden multidimensionalen Krisen umgehen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite | Further Information can be found on the website.

26.09.2022 14:30 - 16:00 Uhr
Universität Bielefeld

Round-Table | Gleichstellungspolitik an Hochschulen

Anlässlich der Buchpublikation „Gleichstellungspolitik im Kontext neuer Governance an Universitäten“ von Birgit Erbe laden wir – die Herausgeber_innen der Buchreihe Geschlecht & Gesellschaft, der Verlag Springer VS und das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung – Sie ganz herzlich zu einem Round-Table-Gespräch über die Chancen und Risiken der neuen Steuerungspolitiken ein: Welche Anforderungen gibt es an die Gleichstellung an Hochschulen heute? Welche Bedarfe haben aktuell Studierende, MTV-Mitarbeitende bis hin zu Wissenschaftler:innen? Wie kann die Einbindung der intersektional komplexer gewordenen Ungleichheitsdimensionen (in Zukunft) aussehen?

Diskussionsrunde mit 

M. A. Vildan Aytekin (Universität Bielefeld)

Dr. Birgit Erbe (Frauenakademie München e. V.)

Dipl.-Soz. Ulla Hendrix (Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW)

Prof. Dr. Birgit Riegraf (Universität Paderborn, Herausgeberin der Reihe Geschlecht & Gesellschaft) 

Moderation: Dr. Lena Weber (CEWS, Kompetenzzentrum Frauen in Wissenschaft und Forschung)

Die Veranstaltung findet im Vorfeld des Soziologie-Kongresses der DGS an der Universität Bielefeld statt. Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Universität Bielefeld (Raum: X-Gebäude, B2-103)

Veranstaltungen im ...

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