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Veranstaltungen im September

11.09.2020 10:00 - 15:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum

Equal Care – Geschlecht. Verantwortung. Sorge

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Alle vier Jahre findet – jeweils in den Schaltjahren – der Equal Care Day statt.  Aus diesem Anlass lädt Prof. Dr. Katja Sabisch (Marie Jahoda Center for International Gender Studies) in Kooperation mit der Friedrich Ebert Stiftung, Landesbüro NRW und ver.di NRW zu einer Tagung zum Thema Care-Arbeit ein. Auch in Zeiten der zunehmend weiblichen Erwerbsbeteiligung gilt Care-Arbeit überwiegend als weibliche Domäne. Das hebt auch der Zweite Gleichstellungsbericht der Bundesregierung hervor: Frauen verwenden durchschnittlich 52,4 Prozent mehr Zeit für nicht-entlohnte Care-Arbeit als Männer. Ein ähnliches Bild zeichnet sich auch in den professionalisierten und informell ausgeübten Care-Beschäftigungen ab, die überwiegend von Frauen ausgeübt werden. Sie alle vereint eine mangelnde gesamtgesellschaftliche Anerkennung, ausgedrückt in prekären Beschäftigungsverhältnissen oder einer familiären Doppelbelastung. Die Tagung „Equal Care – Geschlecht. Verantwortung. Sorge“ verfolgt einen multiperspektivischen und interdisziplinären Ansatz. Neben einer aktuellen Bestandsaufnahme der Care-Situation in der Privat- und Erwerbssphäre, soll eine gesamtgesellschaftliche Lösung im Umgang mit der Frage nach der Care-Verantwortlichkeit diskutiert werden. Ein anschließender Dialog zwischen verschiedenen gesellschaftlichen und politischen Akteur*innen beschließt die Tagung.

16.09.2020 09:00 Uhr - 17.09.2020 16:00 Uhr
Zoom-Konferenz

bukof-Jahrestagung 2020: Corona-Krise und Geschlechterverhältnisse

Was ist systemrelevant und wo bleibt die Solidarität?

Die Corona-Pandemie mit ihren bereits jetzt spürbaren Auswirkungen auf Geschlechtergerechtigkeit nimmt einen großen Raum in der Arbeit der bukof sowie aller Gleichstellungsakteur*innen an Hochschulen ein. Unsere Jahrestagung greift dieses Thema auf.

Thema der Tagung ist die Wirkung der Krise auf die Geschlechterverhältnisse und auf die damit verbundenen Machtverhältnisse. Hierzu gehören insbesondere die Bewertung von Arbeitsverhältnissen als systemrelevant sowie der mangelnde bzw. fehlende Einbezug von Gleichstellungsakteur*innen und Genderperspektiven. In der Pandemie treten Diskriminierungsstrukturen – auch an Hochschulen – sehr deutlich hervor. An welchen Stellen können durch Solidarität welche Möglichkeiten für die Gleichstellung von Frauen* eröffnet werden? Welche Einflussnahme haben Gleichstellungsakteur*innen in diesem Zusammenhang? Wie kann es gemeinsam gelingen, dass Benachteiligungen von Frauen* nicht weiter fortgeschrieben und verstärkt werden? Zu diesen Fragen möchten wir gemeinsam mit Ihnen und Euch ins Gespräch kommen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

24.09.2020 14:00 - 16:00 Uhr
online

Varieties of Gender Regimes Webinar

This event will discuss the Special Section of Social Politics on ‘Varieties of Gender Regimes’ published in August 2020.

What are the varieties of gender regime? This event focuses on Walby’s varieties of gender regimes – domestic and public regimes; and, within the public, both neoliberal and social democratic varieties – and pathways to alternative forms. Is this model sufficient to encompass the turn to less progressive forms and multiple global regions or are further varieties needed? At stake here is the distinction between modern and premodern, public and domestic, the meaning of conservative, the concept of the family, and the theorisation of violence.

Please find the full programme together with further information as well as the links to the papers of the Special Section here. The webinar is open for registration via the website.

29.09.2020 14:00 Uhr - 30.09.2020 16:30 Uhr
Online-Fachtagung

MINT-Strategien 4.0

Frauenförderung weiter denken – Geschlechtergerechtigkeit wagen!

MINT-Fächer an Hochschulen sind immer noch nicht attraktiv genug für junge Frauen, und Projekte, die den Anteil von Frauen in MINT-Fächern steigern sollen, erreichen ihre Adressatinnen oftmals nicht. In dem Verbundvorhaben „MInt-Strategien 4.0 – Strategien zur Gewinnung von Frauen für MINT-Studiengänge an Hochschulen für angewandte Wissenschaften“ wurde der These nachgegangen, dass sich MINT-Projekte stärker auf die heterogenen Lebenssituationen von MINT-Studentinnen einstellen müssen und dass die Weiterentwicklung von Evaluationen der Projekte deren Ziele unterstützen kann. Ziel der Abschlusstagung ist es, ein Forum zur Diskussion der Projektergebnisse und der Möglichkeiten einer geschlechtergerechten Veränderung von MINT-Fachkulturen zu schaffen. Im Mittelpunkt der Tagung, die einen Diskussionsraum für Wissenschaftler_innen und Praktiker_innen der MINT-Gleichstellung bietet, steht die Fage, wie in Zeiten der gesellschaftlichen Diversifizierung und Digitalisierung Frauenförderung weiter gedacht werden kann und welche Folgen dies für die Gleichstellungspraxis an Hochschulen hat.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

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