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Diese Website informiert über Veranstaltungen des Netzwerks, aus dem Netzwerk und der internationalen Frauen- und Geschlechterforschung.

Veranstaltungen im November

08.11.2023 14:00 - 15:00 Uhr
Online

Mehrfachbarrieren auf dem Weg zu wissenschaftlicher Exzellenz

CEWS-Kolloquium

Im Rahmen der Berlin University Alliance untersucht das Projekt „Mehrfachbarrieren auf dem Weg zu wissenschaftlicher Exzellenz: Empirische Lösungsansätze“ Mechanismen der Marginalisierung von diversen Forschenden an deutschen Forschungseinrichtungen. Unter Forschenden sind Frauen*, rassifizierte Minderheiten, Menschen aus Arbeiter*innenklassen und mit Behinderungen weiterhin numerisch unterrepräsentiert; dies verschärft sich mit zunehmender Seniorität. Bisher liegt das Augenmerk für Lösungen disproportional auf dem Zugang und weniger auf dem längerfristigen Halten und Befördern von Laufbahnen diverser Forschender. Dieses Projekt erforscht die retrospektiven und geplanten Laufbahnen von Forschenden an deutschen Forschungsinstituten anhand einer Surveybefragung (Promovierende, Mittelbau, Professor*innen). Neben den Laufbahnen und einem Fokus auf mentale Gesundheit und Burnout werden Einstellungen zu „Diversität, Objektivität und Meritokratie in der Wissenschaft (DOMWiss-Befragung)“ unter Forschenden erfasst. Diese bilden den normativen Rahmen, in dem ungleiche Laufbahnentwicklungen und prospektive Laufbahnplanung eingebettet sind. Der Vortrag stellt den theoretischen Rahmen und das empirische Vorgehen des Projekts vor, welches sich noch in der Aufbauphase befindet.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

17.11.2023 12:00 Uhr - 18.11.2023 19:00 Uhr
Hagen

Vom Gewordenen zum Gemachten

Wenn sich die Grenze zwischen Zufall und freier Entscheidung verschiebt – Familienplanung 2.0

Gegenstand der interdisziplinären Tagung sind die Möglichkeiten der Reproduktionsmedizin und ihre Folgen für Familien- und Identitätsbildungsprozesse. Anlass für eine Tagung mit diesem Schwerpunkt sind gesellschaftliche Entwicklungen in Richtung einer Liberalisierung, die das Spektrum an Alternativen für Familiengründungen erweitertet und sozialkonstruktivistischen Perspektiven Raum gibt, die familiäre Bindung und Beziehungen als gesellschaftliches Konstrukt sehen. Enttraditionalisierung und Autonomisierung der Lebenspraxis, infolge dessen normativ gültige Lebensmuster erodieren, aber auch Individualisierungsprozesse, die eine „Verbindung mit jenen Vorgängen ein[gehen], welche die Moderne notorisch bestimmen, nämlich mit Rationalisierung und Ökonomisierung“ (Winkler 2023, i.V.) führen im Handlungsfeld der Nachwuchs(er)zeugung dazu, dass technische Prozesse der Machbarkeit Fragen der sozialen Folgen in den Hintergrund rücken. In der Formel vom „doing family“ (vgl. Jurczyk/Lange/Thiessen 2014) findet dieses am Machen, Planen und Berechnen orientierte Herstellen von Familie seinen modischen Ausdruck.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

21.11.2023 18:00 Uhr - 23.01.2024 18:00 Uhr
Online-via Zoom

Digitalität, Diversität, Diskriminierung

Digitale Ringvorlesung im Wintersemester 2023/24

Das Zentrum für Geschlechterstudien/Gender Studies lädt zu der Teilnahme an der Ringvorlesung "Digitalität, Diversität, Diskriminierung" im Wintersemester 2023/24 ein. 

Neben Prof.in Dr.in Isabel Steinhardt, Prof. Dr. Tobias Matzner und Dr.in Susanne Richter von der Universität Paderborn thematisieren die Gastvorträge von PD Dr. Carsten Ochs (Universität Kassel), PD Dr.in Tanja Carstensen (Universität Hamburg) und Francesca Schmidt (netzforma* e.V.) unterschiedliche Zusammenhänge von Digitalität, Gesellschaft, Geschlechterverhältnissen und Diskriminierungen.

Weitere Informationen zu der Veranstaltungen finden Sie hier.

 

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