Diese Website informiert über Veranstaltungen des Netzwerks, aus dem Netzwerk und der internationalen Frauen- und Geschlechterforschung.
08.10.2026 12:00
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21.01.2027 15:30
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Mutterschaft ist ein gesellschaftlich hoch aufgeladenes Feld—zwischen konservativer Ideologisierung und neoliberalen Anforderungen individueller Optimierung. In ihrem Kolloquium möchte das Netzwerk Mutterschaft und Wissenschaft diesen Verkürzungen eine differenzierte, queer-feministische und intersektionale Perspektive entgegensetzen und Mutterschaft als politische Praxis neu denken. Gemeinsam mit dem icp-institute for critique and practice sowie FEM POWER Vision soll ein offener und solidarischer Raum für Austausch, Diskussion und Vernetzung über disziplinäre Grenzen hinweg geschaffen werden. Das Kolloquium richtet sich an Early-Career-Forschende, etablierte Wissenschaftler*innen und alle Interessierten.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.
12.10.2026 11:00
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17.06.2027 12:00
Uhr
Die interdisziplinäre Online-Vortragsreihe: Konsum und Geschlecht des Kompetenzzentrum Verbraucherforschung NRW startet im Oktober 2026. Sie beleuchtet geschlechtsspezifische Strukturen im Konsumalltag wie Gender-Marketing, Produktdesigns und Preisaufschläge aus wissenschaftlicher Perspektive. Es wird in den Vorträgen beispielsweise um „Ungleiche Verbraucher:innen: Geschlecht als weißer Fleck im Verbraucher:innenschutz“ oder „Konsum, Geschlecht und Literatur“ gehen.
Weitere Informationen zum Programm entnehmen Sie der Website der Verbraucherzentrale NRW.
23.10.2026 09:00
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20.11.2026 17:30
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JKU Linz Altenberger Str. 69 4040 Linz Austria / Online
Medical interventions involving children with variations of sex characteristics raise fundamental questions about bodily integrity, autonomy and the limits of parental, medical and legal decision-making. Its title points both to a temporal dilemma—what may be decided about a child’s body before they can speak for themselves?—and to a normative claim: that the body, its integrity and its future possibilities must remain primary when others seek to describe, classify or alter it through diagnoses proxy consent, legal arrangements or judicial decisions. The conference brings together perspectives from law, medicine, ethics and lived experience in two distinct, yet complementary parts: Part I, held in person in Linz, explores critiques of normalisation and binary ordering; Part II, held online, turns to protection, care and normative reconstruction. Part one of the conference will be held on Friday, 23. October 2026 at JKU Linz and focuses on “Critiques of Normalization, Binary Order and Normative Attempts”. Part two will be held Online on Friday, 20. November 2026 focusing on “Protection, Care, and Normative Reconstruction”.
More information can be found in the program.
28.10.2026 16:00
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20.01.2027 18:00
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Universität Münster, Schlossplatz 2
Aktuelle anti-emanzipatorische, anti-diverse und anti-wissenschaftliche Bewegungen gewinnen zunehmend an Sichtbarkeit – auch dort, wo kritisches Denken, Pluralität und Erkenntnisoffenheit zentrale Grundlagen darstellen. Wie manifestieren sich Anti-Feminismus, Wissenschaftsfeindlichkeit oder Angriffe auf Diversität im Hochschulkontext? Welche Dynamiken begünstigen ihre Verbreitung und welche Konsequenzen haben diese Entwicklungen für akademische Kultur, Machtverhältnisse und den gesellschaftlichen Auftrag von Hochschulen?
Mit diesen und weiteren Fragen beschäftigt sich die Ringvorlesung „Diskriminierungsformen an der Universität begegnen“ im Wintersemester 2026/27. Die Fortsetzung der Ringvorlesung wird von der Islamisch-Theologischen Fakultät gemeinsam mit den Fachbereichen 6, 8 und 9 der Universität Münster veranstaltet. Im Mittelpunkt steht in diesem Semester das Thema „Antidiskurse: ihre diskriminierenden Wirkungen in Gesellschaft und Hochschule sowie Möglichkeiten eines kritischen Umgangs mit ihnen“.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.
02.11.2026 14:00
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08.02.2027 16:00
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Theologicum, Georg-August-Universität Göttingen / Online
In diesem Wintersemester findet an der Georg-August-Universität Göttingen immer montags von 14 bis 16 Uhr eine hybride Ringvorlesung des ENLIGHT Thematic Network “Interdisciplinary Network on the Impact of Sex and Gender in Health” zum Thema Geschlecht und Diskriminierung in Medizin und Gesundheitsversorgung statt.
Weitere Informationen entnehmen Sie der Website.
03.11.2026 16:15
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26.01.2027 17:45
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Universität Paderborn / Online
Die "strange new minds" (Summerfield 2025) der Künstlichen Intelligenz sind zunehmend in allen Lebensbereichen präsent und es ist nicht kontrovers, sie als technologisch und gesellschaftlich revolutionär zu verstehen. Technologie ist nicht neutral, sondern steht in engem Zusammenhang zu ihren gesellschaftlichen Kontexten. Häufig schreibt sie gesellschaftliche Machtverhältnisse fort und verfestigt sie. KI ist von geschlechtlichen und weiteren gesellschaftlichen Biases geprägt. Dies macht sie zu einem gesellschaftlichen Querschnittsthema, in dem technologische und gesellschaftswissenschaftliche Fragen aufeinander treffen und der interdisziplinäre Dialog erforderlich wird. Die Fachstelle GeFoWiss möchte daher KI auf die Agenda setzen und lädt zum Diskutieren ein: In der interdisziplinären Vortragsreihe "KI und Geschlecht" soll deren Verhältnis in die verschiedenen Forschungsfeldern aus (trans)disziplinären Perspektiven betrachtet und diskutiert werden. Die Vortragsreihe richtet sich an Forschende, Studierende und Interessierte aller Fachrichtungen.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.
04.11.2026
10:00
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17:30
Uhr
Ruhr-Universität Bochum
Am 04. November 2026 findet das 3. Bochumer Symposium des Instituts für Diversitätsmedizin der Ruhr-Universität Bochum statt. Das Symposium bietet dieses Jahr Raum für wissenschaftlichen Austausch und interdisziplinäre Diskussionen zu zentralen Themen der Diversitätsmedizin – darunter: Race & Ethnicity, Social Determinants of Health, Kulturelle Vielfalt & individuelle Voraussetzungen im Lebenslauf. Neben eingeladenen Vorträgen sind auch eine Postersession sowie freie Kurzvorträge geplant! Ziel ist es, aktuelle Forschung sichtbar zu machen, Perspektiven zu vernetzen und Impulse für Versorgung, Lehre und Forschung zu setzen. Bis zum 14.09.26 gibt es die Möglichkeit Abstracts für Kurzvorträge und die Postersession einzureichen.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem Programm.
04.11.2026
10:00
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11:30
Uhr
Webex
Wer liest, wer wird zitiert, wer wird sichtbar? Open Access steht für den freien, barrierearmen Zugang zu wissenschaftlichen Ergebnissen. Die Transformation hin zu Open Access mittlerweile weit fortgeschritten, auch in den Gender Studies gibt es bereits zahlreiche Angebote. Trotzdem bleiben in der Praxis viele Fragen offen: Wer trägt die zum Teil hohen Kosten für Open Access? Was zählt mehr: Open Access oder Impact? Was muss ich mit Blick auf meine akademische Karriere bedenken? Was rate ich meinen Doktorand*innen? Der Workshop bietet Orentierungswissen und einen Reflexionsraum zur Thema Open Access in der Geschlechterforschung. Gemeinsam soll ein kritischer Blick darauf geworfen werden, wie wir als wissenschaftliche Community die Bedingungen des Publizierens mitgestalten können. Der Online-Workshop wird veranstaltet von open-access.network in Kooperation mit dem Fachinformationsdienst Gender.
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04.11.2026
16:00
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20:00
Uhr
GESIS Leibniz-Institut für Sozialwissenschaften, Unter Sachsenhausen 6–8, 50667 Köln
Seit über 25 Jahren steht CEWS für Geschlechtergerechtigkeit in der Wissenschaft ein; seit über 25 Jahren ist Andrea Löther ein wesentlicher Teil des CEWS. Anlässlich des Übergangs von Andrea Löther in den Ruhestand zum Ende 2026 veranstaltet das GESIS Institut im Rahmen des CEWS-Kolloquiums eine Veranstaltung zu: „Antidiskriminierungs- und Gleichstellungsdaten in Wissenschaft und Gleichstellungspraxis. Perspektiven auf Gegenwart und Zukunft“. Geplant sind eine Podiumsdiskussion mit anschließendem Austausch (ca. 16:00–18:00 Uhr) sowie ein Abendempfang (ca. 18:00–20:00 Uhr). Da es sich um eine nicht öffentliche Veranstaltung mit eingeladenen Gästen handelt, bitten die Veranstalter:innen um eine Anmeldung unter janine.ulbrich[at]gesis.org bis zum 20.07.2026.
06.11.2026
11:30
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18:30
Uhr
Online
Aus dekolonial-feministischer und jineologischer Perspektive wird dem eine konsequente Orientierung auf Frieden und das freie, gute und demokratische Leben entgegengestellt. Frieden wird dabei als umfassender gesellschaftlicher Prozess verstanden, der mit Demokratisierung, Geschlechtergerechtigkeit und epistemischer wie rechtlicher Gerechtigkeit untrennbar verbunden ist. Die Erfahrungen von Frauen* mit Krieg, Vertreibung, Armut, kolonialer und patriarchaler Gewalt sind vielfältig und tiefgreifend. Ebenso vielfältig sind ihre Beiträge zur Friedensarbeit. In vielen traditionellen Friedensprozessen werden Frauen* noch immer vorwiegend als passive Opfer oder lediglich als Betroffene von Krieg und Gewalt wahrgenommen. Diese Reduzierung verhindert, dass ihre Perspektiven in der Gestaltung von Friedensprozessen ernsthaft berücksichtigt werden.Doch gerade aufgrund ihrer vielschichtigen Erfahrungen fordern Frauen* – insbesondere aus dekolonialen Kontexten – zunehmend und mit Nachdruck ihre gleichberechtigte Beteiligung an Friedensprozessen ein. Ihr Wissen, ihre Organisierung und ihre Perspektiven sind unerlässlich, um Frieden als eine soziale Praxis zu denken, die sich gegen strukturelle, kulturelle und epistemische Gewalt richtet. Die Jineolojî als Wissenschaft der Frauen, des Lebens und der Gesellschaft bekommt derzeit eine zunehmende Bedeutung mit dem Dialogprozess in der Türkei und insbesondere dem Friedensapell von Abdullah Öcalan vom 27. Februar 2025. Der kurdischen Frauenbewegung kommt aufgrund ihrer jahrzehntelangen Erfahrung eine zentrale Rolle in dem Prozess zu, denn die Veränderung der patriarchalen Durchdringung aller gesellschaftlichen, ökonomischen, politischen und persönlichen Verhältnisse wird als grundlegend für einen Frieden mit Würde und Gerechtigkeit betrachtet. Die kommende vierte Tagung in der Reihe „Gender Studies meets Jineolojî“ wird den Frieden fokussieren und feministische Kriegs- und Militarismuskritik sowie Friedenskonzepte und -praktiken von Frauen* mit den Perspektiven, Analysen und Erfahrungen der Jineolojî in Austausch bringen.
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12.11.2026 15:00
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13.11.2026 12:15
Uhr
Universität Paderborn
Am 12. und 13. November 2026 findet an der Universität Paderborn ein öffentliches Symposium zum Thema „Diversität in Organisationen in Zeiten des Backlashs – empirische Einsichten“ des DFG-Forschungsnetzwerkes „Modi organisationaler Diversität“ statt.
Weiter Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.
13.11.2026
10:00
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17:00
Uhr
Glaspavillon Universität Essen, Gladbecker Str. 16, 45141 Essen
Die diesjährige Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW mit dem Arbeitstitel: „Alter und Geschlecht“ findet am 13. November 2026 in Essen statt. Wir freuen uns auf eine anregende Veranstaltung mit vielfältigen Perspektiven und lebendigen Diskussionen.
Weitere Informationen folgen in Kürze.
13.11.2026 13:00
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14.11.2026 13:00
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Katholische Stiftungshochschule München
Musik hat in der Sozialen Arbeit ihren etablierten und berechtigten Platz. Kaum eine Publikation allerdings nimmt eine historische Perspektive ein, welche die Anfangsjahre der Professionalisierung Sozialer Arbeit mit Musik fokussiert. Auch eine internationale Perspektive, die unterschiedliche nationale Entwicklungen nebeneinander betrachtet, stellt derzeit ein Forschungsdesiderat dar. Die von der Deutschen Forschungsgemeinschaft und der Mariann Steegmann Foundation geförderte Tagung beleuchtet aus (inter-)nationaler Perspektive die Anfänge von Sozialer Arbeit mit Musik im Zeitraum ihrer Professionalisierung um 1900/1920 und möchte zu einem vertiefteren Verständnis historischer Zusammen hänge und zur Klärung zahlreicher Fragen beitragen. Es ist unter anderem offen, wann, wo, wie, von wem und für wen Musik im Rahmen Sozialer Arbeit in den Anfangsjahren der Professionalisierung Sozialer Arbeit 1900/1920 in Deutschland oder in anderen Ländern eingesetzt wurde. Die Schließung dieser Forschungslücke gewinnt durch die Anknüpfung an aktuelle Debatten um kulturelle Teilhabe und soziale Gerechtigkeit an besonderer Relevanz, da auf diese Weise Entwicklungen historisch begründet, kontextualisiert und zukunftsfähig entwickelt werden können. Die Teilnahme ist auch online möglich.
Weitere Informationen finden Sie hier.
20.11.2026 11:00
Uhr -
17.11.2026 17:00
Uhr
Stadtarchiv – Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte Wittener Str. 47, 44789 Bochum
Zum Kulturhauptstadtjahr RUHR.2010 ist www.frauengeschichte.de als Gemeinschaftsprojekt von Geschichtsinitiativen, Archiven, Museen, Frauen- und Gleichstellungsbüros, Universitäten und interessierten Forschenden ans Netz gegangen. Seitdem hat ein kleines Team mit eingeworbenen Projektmitteln und einer Vielzahl an Autor:innen, getragen durch ehrenamtliches Engagement, die Forschungs- und Bildungsplattform frauen/ruhr/geschichte weiterentwickelt. Bis heute sind zwei Zugänge für die Geschichtsarbeit leitend: zum einen Frauen als Gestalterinnen der Region und zum anderen die geschlechtsspezifische Organisation von Arbeit zu unterschiedlichen Zeiten sichtbar zu machen. Der Workshop beginnt mit zwei Impulsvorträgen, bevor in vier anschließenden Panels Projekte aus verschiedenen Arbeitsfeldern vorgestellt werden. Im Mittelpunkt der Panels stehen aktuelle Projekte, an denen wir über Erfahrungen und Herausforderungen der regionalen Frauen- und Geschlechtergeschichte entlang diskutieren. Die Moderatorin des jeweiligen Panels fasst die Ergebnisse des Austauschs zusammen und präsentiert sie im Anschluss in großer Runde. Den Ausklang bildet eine Talk-Runde zu den Perspektiven der Frauen- und Geschlechtergeschichte im Ruhrgebiet.
Weitere Informationen entnehmen Sie der Website.
28.11.2026
09:30
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18:00
Uhr
Duale Hochschule Baden-Württemberg Karlsruhe
Am 28. November 2026 veranstaltet die informatica feminale Baden Würtemberg eine Tagung für Frauen aus Wissenschaft und Industrie mit Kursen und Workshops aus den Bereichen Informatik, IT und Social Skills. Die Veranstaltung wird an der DHBW Karlsruhe stattfinden
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