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Veranstaltungen im Juni

16.04.2019 18:00 Uhr - 09.07.2019 20:00 Uhr
Dortmund und Bochum

Lesbisches Leben 50 Jahre nach den Stonewall Riots

Veranstaltungsreihe

Die Arbeitsgruppe Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität um Prof. Dr. Gabriele Dennert nimmt den Jahrestag der Stonewall Riots und fast fünf Jahrzehnte Lesbenbewegung in der BRD zum Anlass für eine Veranstaltungsreihe: Fünf Veranstaltungen von April bis Juli 2019 in Dortmund und Bochum laden dazu ein, die vergangenen und aktuellen Kämpfe von Lesben, für lesbischen und queeren Feminismus und gegen Heterosexismus zu diskutieren.

  • Dienstag, 16. April 2019, 18 Uhr – KCR Dortmund:
    Lesben gegen rechts! Feminismus, Lesbenbewegung und Antifaschismus heute
  • Dienstag, 14. Mai 2019, 18 Uhr – FH Dortmund:
    Selbstbestimmt sichtbar! Wem gehört das Thema ‚lesbische Sichtbarkeit‘? Lesben zwischen LSBTTIQ*, Queer, Förderpolitik, Aktivismus und Autonomie
  • Samstag, 15. Juni 2019, 16 Uhr – Lebedo Dortmund:
    Filmnachmittag „Gender Troubles: The Butches“ (Lisa Plourde, 2016)
  • Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr – atelier automatique Bochum:
    In Bewegung bleiben! Intersektionale Ansätze in der Lesbenbewegung der 80er und 90er – und heute?
  • Dienstag, 9. Juli 2019, 18 Uhr – FH Dortmund:
    „FrauenLesben bildet Banden!“ Spurensuche zur militanten Frauengruppe „Rote Zora“ in den 1970er/80er Jahren in der BRD

Nähere Informationen zum Programm finden sich im Programmflyer sowie online unter: www.fh-dortmund.de/lesben

31.05.2019 12:00 Uhr - 01.06.2019 13:00 Uhr
Evangelische Akademie Tutzing

Feminismen 4.0

Genderpolitik in der Digitalisierung

Die Digitalisierung verändert unsere Lebensverhältnisse und Lebensweisen: eine Revolution zweifelsohne, aber hat sie eine Genderdimension? Und wenn ja, wie sehen diese Veränderungen im Bereich der Geschlechterverhältnisse aus? Wie lassen sie sich politisch im Sinne von mehr Gerechtigkeit und Gleichstellung gestalten? Welche Rolle kann dabei der (Netz-)Feminismus spielen? Im Rahmen der Tagung soll zudem den Chancen ebenso wie den Herausforderungen der zunehmenden Digitalisierung nachgegangen werden. Wie lässt sich digitale Kommunikation positiv im Sinne von Fraueninteressen und feministischer Politik nutzen? Welche Strategien gibt es andererseits, um der missbräuchlichen Verwendung von Social Media, um Hate Speech und Cybermobbing entgegenzutreten?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

31.05.2019 19:30 Uhr - 29.06.2019 21:00 Uhr
Schauspielhaus Bonn

House of Horror

Theater. Frauen. Macht.

Lucretia, Antigone, Penthesilea, Ophelia, Julie und all die anderen. Die Literaturgeschichte ist voller toter Frauen: vergewaltigt, ermordet, zum Schweigen gebracht. Von Vätern, Brüdern, Liebhabern. Und sie erstechen sich selbst, ertränken sich, springen in Tiefen, sie sterben aus Verzweiflung oder im Wahn. Diese Frauenfiguren und ihre Nachfolgerinnen bevölkern bis heute die Bühnen der Theater, die Leinwände und Bildschirme. In HOUSE OF HORROR erwecken die Schauspielerinnen und Schauspieler alte Rollen zu neuem Leben. Diese Rollen aber beschweren sich: niemand hat sie gefragt, ob sie überhaupt noch gespielt werden wollen. So werden sie zu Klagegeistern, die die Keller und toten Winkel des Theaters bevölkern. Man muss die Untoten erlösen und darauf hören, was sie uns zu sagen haben! 

Den Spielplan sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

03.06.2019 12:30 Uhr - 04.06.2019 15:30 Uhr
Evangelische Akademie Loccum; 31547 Rehburg-Loccum

Auf halber Strecke?

Frauen, Politik und Macht

Das gesellschaftliche Versprechen, Frauen und Männern gleichberechtigt Anteil an allen wichtigen gesellschaftlichen Gestaltungsebenen einzuräumen, ist uneingelöst. Die sozialen und ökonomischen Daten sprechen eine eindeutige Sprache: In Einkommen, sozialer Absicherung, politischer Repräsentanz, betrieblichen Hierarchien und fairer Aufteilung von Familienarbeit sind Frauen immer noch schlechter gestellt. In den Parlamenten ist die Anzahl der weiblichen Abgeordneten rückläufig. Von einer paritätischen Repräsentation von Frauen kann damit keine Rede sein, Wahlsystem und Aufstellung von Kandidierenden gehören auf den Prüfstand. In der gesellschaftlichen und politischen Debatte sind rechtspopulistische Stimmen nicht zu überhören. Aggressive Angriffe richten sich gegen vermeintlich verfehlte Entwicklungen, gegen moderne Geschlechterpolitik, Feminismus und feministische Ziele und befördern eine emotionsgeladene Genderdebatte.

Das Programm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

06.06.2019 13:15 - 20:00 Uhr
KatHO NRW | Abteilung Aachen

Geschlechtergerechte Sprache – Genderwahn oder moralische Verpflichtung?

Veranstaltungsreihe Sprache - Macht - Soziale Arbeit

An der Frage um den Gender*Stern oder das generische Maskulinum entzünden sich zurzeit kontroverse und emotionale Debatten: Der einen Seite geht es um eine politisch korrekte und diskriminierungsfreie Sprache, der anderen Seite um die Ästhetik der deutschen Sprache und ihre Lesbarkeit. Warum sind diese Fragen auch für die Soziale Arbeit relevant – wäre das generische Femininum eine Lösung?

Das Programm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem  Flyer.

13.06.2019 12:30 Uhr - 14.06.2019 16:00 Uhr
TU Berlin

Quo vadis Feminist STS?

Genealogien, Herausforderungen und Visionen feministischer Wissenschafts- und Technikforschung

Von den 1970er Jahren bis heute hat sich die feministische Wissenschafts- und Technikforschung zu einem enorm vielseitigen und produktiven Forschungsfeld innerhalb und quer zu den Arbeitsgebieten der Geschlechterforschung und der Science and Technology Studies entwickelt. Das Symposium „Quo vadis Feminist STS“ bringt Wissenschaftler*innen zusammen, deren Beiträge die verzweigte Geschichte und Diversität der Feminist STS und ihrer Gegenstände zum Ausdruck bringen.

Das programm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

13.06.2019 20:00 Uhr - 26.06.2019 20:00 Uhr
Forum Freies Theater Düsseldorf

Impulse Theater Festival

Das Impulse Theater Festival ist seit fast dreißig Jahren die wichtigste Plattform für das Freie Theater im deutschsprachigen Raum. Jährlich zeigen die Impulse des NRW KULTURsekretariats modellhafte Arbeiten, die jenseits des klassischen Stadttheaterapparats produziert wurden und das Theater als Medium testen, erweitern und befragen. Viele der ästhetischen Neuerungen, die in den letzten Jahrzehnten das deutschsprachige Theater belebt haben, waren bei Impulse zu sehen, wurden dort von der Theaterszene und der Presse entdeckt und international bekannt gemacht. Künstlerischer Leiter für die Festivalausgaben 2018 bis 2020 ist der Kurator, Dramaturg und Theaterwissenschaftler Haiko Pfost. Unter seiner Leitung konnte das Festival seine Funktion als Treffpunkt der Freien Szene des gesamten deutschsprachigen Raums bereits weiter ausbauen und hat gleichzeitig neue Publikumsgruppen für das Freie Theater begeistert. Die drei Programmschwerpunkte Showcase, Akademie und Stadtprojekt wechseln jährlich zwischen den drei Partnerinstitutionen FFT Düsseldorf, studiobühneköln und Ringlokschuppen Ruhr.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

14.06.2019 11:00 - 17:00 Uhr
Universität Duisburg-Essen (Campus Essen)

Where will you go?

Berufsfelder und -perspektiven der Geschlechterforschung, Gender Studies und Queer Studies

Die Frauen- und Geschlechterforschung hat sich aus dem Anliegen heraus formiert, dominante Wissensbestände und Fachkulturen zu hinterfragen. Mittlerweile müssen sich auch die Gender und Queer Studies, als eigenständige (Teil-)Studiengänge, an den Kriterien von Studierbarkeit und Employability messen lassen. Damit einher geht das Einhalten von Regelstudienzeiten sowie die Anforderung, Studieninhalte vergleichbar zu machen. Ziel der Gender und Queer Studies ist es aber auch, ausgehend von bestehenden Ambivalenzen, die komplexer gewordene Arbeitswelt konstruktiv mit zu gestalten. Es stellt sich die Frage, welche Vorteile sich aus den interdisziplinären Aushandlungen der spezifischen Forschungsansätze für die berufliche Praxis ergeben. Der Workshop will an dieser Frage ansetzen und die vielfältigen Möglichkeiten beruflicher Qualifizierung in den und durch die interdisziplinären Gender und Queer Studies in den Blick nehmen. Dazu wird es im ersten Teil eine Reihe kurzer Inputs von Absolvent* innen und Expert*innen geben, um die Bandbreite der Berufs- und Tätigkeitsfelder vorzustellen und im Anschluss die jeweiligen Bezüge zur Geschlechterforschung sowie den Gender und Queer Studies zu diskutieren.

Das Programm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

25.06.2019 11:00 Uhr - 26.06.2019 17:00 Uhr
Ruhr-Universität Bochum

Eröffnungsveranstaltung MaJaC

Marie Jahoda Centers for International Gender Studies

Mit der Gründung des Marie Jahoda Centers for International Gender Studies im Jahr 2019 setzt die Ruhr-Universität Bochum ihre mehr als zwei Jahrzehnte dauernde Erfolgsgeschichte im Bereich der Geschlechterforschung fort.

Das Programm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Flyer.

27.06.2019 09:30 - 16:30 Uhr
DJH Jugendherberge in Bonn

Mädchen* und junge Frauen* nach Flucht

Fachtagung der Landesarbeitsgemeinschaft Mädchen*arbeit in NRW

Mädchen* und junge Frauen* mit Fluchterfahrungen gehören seit langem schon zur Zielgruppe von Mädchen*treffs und Mädchen*projekten in der offenen Kinder- und Jugendarbeit. Dennoch ist leider viel zu wenig zu ihren Bedarfen, Wünschen und Lebenswirklichkeiten bekannt und veröffentlicht worden. Die Wissenschaft setzt sich mit dem Themenfeld Mädchen* und junge Frauen* nach Flucht unzureichend auseinander. In der pädagogischen Praxis gibt es jedoch vermehrt Stimmen, die sich konzeptionelle Gedanken zu Erreichbarkeit(en) und Angeboten für die Zielgruppe machen. Hier stellt sich in der Begleitung die Aufgabe, Mädchen* nicht auf ihre Fluchterfahrung zu reduzieren und damit als »Opfer« zu markieren, sondern ihre Erfahrungshorizonte, Ressourcen, Perspektiven und Stärken in den Blick zu nehmen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

27.06.2019 12:00 - 15:00 Uhr
TU Dortmund

Body-Bilder — von body shaming bis body positivity

Vortrag als Teil der Veranstaltungsreihe »Sowohl als Auch«

Der Körper und seine Form sind ein gesellschaftliches Dauerthema. Täglich werden wir mit den herrschenden Schönheits- und Schlankheitsidealen konfrontiert und besonders in sozialen Netzwerken wie Instagram, Facebook oder YouTube werden die Eindrücke des „perfekten“ Körpers inszeniert. Die Veranstaltungsreihe »SOWOHL ALS AUCH« des Gleichstellungsbüros der TU Dortmund setzt sich im Juni mit Körperwahrnehmungen auseinander. Dazu trifft die Autorin und Influencerin Sandra Wurster auf Prof.‘in Dr. Elke Grimminger-Seidensticker, Professorin für Sportdidaktik an der Technischen Universität Dortmund. Beide berichten von ihren Zugängen zum Thema Körperbilder – sowohl praktisch als auch in der Theorie.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

28.06.2019 10:00 - 16:00 Uhr
Freie Universität Berlin

#4genderstudies: nachhaltige Strategien?!

Workshop der Freien Universität Berlin

Das Margherita-von-Brentano-Zentrum lädt ein, am 28. Juni 2019 eine Bilanz des Wissenschaftstages 2018 zu ziehen und über nachhaltige Strategien für die Zukunft nachzudenken und zu diskutieren. Dabei soll insbesondere der Frage nachgegangen werden, wie Wissenschaftskommunikation in der Geschlechterforschung bzw. zu feministischen Themen insbesondere in Social Media gelingen kann.

Das Programm sowie weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

28.06.2019 10:30 Uhr - 29.06.2019 15:50 Uhr
Ev. Akademie Loccum

Kreuz und queer?

Genderkompetenz in der kirchlichen Praxis

Von der Einführung einer „Ehe für alle“ über das BGH-Urteil zum dritten Geschlecht bis zur Me-Too-Bewegung: Das gesellschaftliche Bewusstsein für die Pluralität sexueller Identitäten und Orientie­rungen, aber auch für die damit verknüpften Machtver­hältnisse und Diskriminierungen ist in den letzten Jahren merklich gestiegen. Im kirchlichen Raum zeigt sich demgegenüber ein gemischtes Bild: In einigen Landeskirchen gibt es starke Kräfte, die die Genderdebatte nach vorn treiben. In traditionell geprägten kirchlichen Kreisen begegnet hingegen eine größere Verhaltenheit, teil­weise auch eine deutlichere Abwehr gegenüber ge­schlechtlicher Vielfalt und genderpolitischen Konzepten. Im christlich-fundamentalistischen Umfeld kommt es gar bisweilen zu ausdrücklichem Antigenderismus und ungehemmtem Hate Speech.

  • Wie lässt sich die Akzeptanz für geschlecht­liche Vielfalt im kirchlichen Kontext erhöhen?
  • Welche genderbezogenen Themen werden in einzelnen Landeskirchen gerade diskutiert?
  • In welchen Belangen sollten kirchliche Akteur*innen „genderkompetent“ sein – und was heißt das überhaupt?

Zu diesen Fragen will die Tagung einen konstruktiven Beitrag leisten. Sie setzt dazu auf das Gespräch mit Diversitätsforschung und Gleichstellungpolitik, mit der akademischen Theologie und Praktiker*innen.

Weitere Informationen sowie das Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte dem Einladungsflyer.

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