Skip to main content

Veranstaltungen im April

02.04.2019 10:00 - 22:00 Uhr
Hotel Franz; 45138 Essen

Digitalisierung: Please Mind the Gender Gap!

Tagung der LaKof NRW

Die Landeskonferenz der Gleichstellungsbeauftragten der Hochschulen und Universitätsklinika des Landes Nordrhein-Westfalen – LaKof NRW lädt herzlich dazu ein, an ihrer Tagung  zum Thema „Digitalisierung: Please Mind the Gender Gap!“ am 02. April 2019 in Essen teilzunehmen. Es wird unter anderem Vorträge zu den folgenden Themen geben:

  • Prof. Dr. Barbara Schwarze:  „(Wie) kommen Gender- und Diversityaspekte in Digitalisierungsstrategien in Hochschulen?“
  • Prof. Dr. Ada Pellert:  „Gender und Digitalisierung: Idee für die Digitale Hochschule NRW“
  • Prof. Dr. Markus Strohmaier: “Formen Digitaler Ungleichheit“

Weitere Informationen sowie das gesamte Tagungsprogramm entnehmen Sie bitte der Einladung.

05.04.2019 12:00 Uhr - 06.04.2019 16:00 Uhr
Evangelische Hochschule Rheinland-Westfalen-Lippe

Gewalt als Gegenstand erziehungswissenschaftlicher Geschlechterforschung

Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung in der DGfE

Bei der 18. Jahrestagung der Sektion Frauen- und Geschlechterforschung, die vom 04. bis zum 06. April 2019 an der Evangelischen Hochschule RWL in Bochum stattfindet, soll neben dem o. g. thematischen Schwerpunkt erneut eine Gelegenheit gegeben werden, aktuelle geschlechtertheoretische Forschungsprojekte, die mit qualitativ-rekonstruktiven Methoden Geschlechterfragen in den Erziehungswissenschaften nachgehen, zu präsentieren und zur Diskussion zu stellen. Dazu wird eine Forschungswerkstatt eingerichtet, bei der neben der kollegialen Beratung des Forschungsdesigns sowie der Klärung methodischer und
methodologischer Fragestellungen vor allem die Arbeit am qualitativ-empirischen Datenmaterial im Mittelpunkt steht.

Weitere Informationen sowie das Programm entnehmen Sie bitte dem Flyer.

16.04.2019 18:00 Uhr - 09.07.2019 20:00 Uhr
Dortmund und Bochum

Lesbisches Leben 50 Jahre nach den Stonewall Riots

Veranstaltungsreihe

Die Arbeitsgruppe Sozialmedizin und Public Health mit Schwerpunkt Geschlecht und Diversität um Prof. Dr. Gabriele Dennert nimmt den Jahrestag der Stonewall Riots und fast fünf Jahrzehnte Lesbenbewegung in der BRD zum Anlass für eine Veranstaltungsreihe: Fünf Veranstaltungen von April bis Juli 2019 in Dortmund und Bochum laden dazu ein, die vergangenen und aktuellen Kämpfe von Lesben, für lesbischen und queeren Feminismus und gegen Heterosexismus zu diskutieren.

  • Dienstag, 16. April 2019, 18 Uhr – KCR Dortmund:
    Lesben gegen rechts! Feminismus, Lesbenbewegung und Antifaschismus heute
  • Dienstag, 14. Mai 2019, 18 Uhr – FH Dortmund:
    Selbstbestimmt sichtbar! Wem gehört das Thema ‚lesbische Sichtbarkeit‘? Lesben zwischen LSBTTIQ*, Queer, Förderpolitik, Aktivismus und Autonomie
  • Samstag, 15. Juni 2019, 16 Uhr – Lebedo Dortmund:
    Filmnachmittag „Gender Troubles: The Butches“ (Lisa Plourde, 2016)
  • Dienstag, 18. Juni 2019, 18 Uhr – atelier automatique Bochum:
    In Bewegung bleiben! Intersektionale Ansätze in der Lesbenbewegung der 80er und 90er – und heute?
  • Dienstag, 9. Juli 2019, 18 Uhr – FH Dortmund:
    „FrauenLesben bildet Banden!“ Spurensuche zur militanten Frauengruppe „Rote Zora“ in den 1970er/80er Jahren in der BRD

Nähere Informationen zum Programm finden sich im Programmflyer sowie online unter: www.fh-dortmund.de/lesben

24.04.2019 18:00 - 20:00 Uhr
Johannes Gutenberg-Universität Mainz

To be born – Die Wiederentdeckung der Körperlichkeit

Öffentlicher Vortrag von Luce Irigaray

Jedes lebende Wesen werde nicht etwa zur Welt gebracht, sondern bringe sich selbst zur Welt. Veranschaulicht werde dies am deutlichsten im Überlebenswillen eines Neugeborenen, das sich in gewisser Weise dazu entscheidet, von selbst zu atmen. Die damit verbundene Zugehörigkeit zu einer inneren, relationalen Natur müsse sich kultivieren und sei nur erfolgreich, sofern man die Kraft des Lebens nicht durch (zum Teil kulturell vermittelte) Individuierung übertönt. Dies sei für ein verantwortungsvolles Leben ausschlaggebend, da die materiell-kulturelle sexuelle Individuierung nämlich das Bindeglied zwischen Selbst und Anderen/ Anderem sei. So gelte es daher, die Natur (und nicht die Vermitteltheit) der Individuierung zu pflegen, um Verantwortung für sowohl das eigene als auch das andere Leben zu übernehmen und der wechselseitigen Eingebundenheit Rechnung zu tragen.

Dieses Jahr feiert das viel beachtete und kontrovers diskutierte "Speculum" sein 45-jähriges Bestehen und Irigaray spricht mit Rückgriff auf ihre 2017 erschienene Monografie "To Be Born" über die menschliche Existenz, die ihren Ursprung in einer Zweiheit findet. Dennoch sei das aus dieser Zweiheit entsprungene Selbst verantwortlich für die Vielheit des (eigenen und anderen) Lebens und der Natur. Das Motiv des Spannungsverhältnisses aus Selbst, Zweiheit und Vielheit zieht sich nicht zuletzt seit "Das Geschlecht das nicht eins ist" (dt. 1977) oder der "Ethik der Sexuellen Differenz" (dt. 1991) durch Irigarays Denken. In den letzten Jahren hat sie es auf Fragen der menschlichen Eingebundenheit in sozial-ökologische Verhältnisse angewendet. "Sharing the World" (2008), "Through Vegetal Being" (2016) und "To be Born" (2017) veranschaulicht, dass dem Menschen qua Geborensein zukommt, als Teil einer heterogenen Welt das sich selbst gegebene und mit anderen/m geteilte Leben erblühen zu lassen. 

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie hier.

25.04.2019 09:30 - 16:30 Uhr
TUM School of Education, München

Gender in algorithmischen Systemen

GEWINN-Fachtag an der TUM München

Algorithmen-basierte Entscheidungsprozesse haben zunehmend Einfluss auf Konsumentscheidungen, Teilhabemöglichkeiten und die Lebensgestaltung der Menschen in unserer Gesellschaft. Selbstlernende algorithmische Systeme lernen von Daten aus der realen Welt – und bilden so auch existierende Ungleichheiten und Diskriminierungen ab. Doch wie sieht ein verantwortungsvoller Umgang mit algorithmischen Systemen aus? Wie können sie gestaltet werden, um Menschen fair und neutral zu behandeln? Wie kann gegengesteuert werden, damit Menschen in Bilderkennung nicht aufgrund ihrer Hautfarbe verkannt werden oder Frauen nicht aufgrund ihrer geringen Repräsentanz für einen Beruf als weniger geeignet erscheinen?

Weitere Informationen sowie das Programm entnehmen Sie bitte der GEWINN-Webseite.

25.04.2019 17:00 Uhr - 27.04.2019 17:00 Uhr
Bochum

Symposium: Queeres Kino

Queere Ästhetiken als Dokumentationen des Prekären

Mit seiner ästhetischen und narrativen Radikalität, der Umdeutung film- und genrehistorischer Traditionen und dem Ziel, nicht nur normative Konzepte von Identität und Geschlecht zu hinterfragen, sondern individuelles Leben zu politisieren und aktivistische  Ideale durchzusetzen, hat das New Queer Cinema seit Anfang der 1990er-Jahre die Filmlandschaft nachhaltig verändert. In seiner Folge hat sich queeres Filmschaffen ausdifferenziert und neuen Fragen gestellt. Das NQC entstand durch und als Antwort auf neue Möglichkeiten unabhängigen Filmemachens und konnte somit einer kapitalisierten Kunst neue Produktionsweisen, aber auch neue Bilder abgewinnen. Die Protagonist*innen dieser Bilder waren geprägt von sexueller Devianz oder gesellschaftlicher Marginalisierung, sie erfuhren systematische Gewalt, Sexismus, Homo- und Transphobie oder Rassismus; auch die Kämpfe ihrer Nachfolger*innen drehen sich um existentielle Ängste hervorgerufen durch ungesicherte Arbeitsbedingungen, Mangel an bezahlbaren Wohnraum und die Sorge um wirtschaftliches Überleben gebunden an Klasse, Sexualität und Geschlecht.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

Veranstaltungen im ...

2019    Juni (13)
2019    Juli (5)
2019    August (2)
2019    September (5)
2019    Oktober (0)
2019    November (2)
2019    Dezember (1)

2020    Januar (0)
2020    Februar (1)
2020    März (0)
2020    April (0)
2020    Mai (0)