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Angehörigenarbeit in Altenhilfeeinrichtungen in NRW

Leitung

Prof. Dr. Katharina Gröning
Prof. Dr. Annemarie Bauer Monika Hansel

Netzwerkprofessur
Pädagogische Beratung und Diagnose unter besonderer Berücksichtigung der gesellschaftlichen Geschlechterverhältnisse

Universität Bielefeld
Fakultät für Pädagogik

MitarbeiterIn(nen)

Elisabeth Rensing

Kurzbeschreibung

Die Angehörigenarbeit hat, beginnend in den 80erJahren, eine starke Veränderung erfahren. Sie ist Teil der Leistungsbeschreibung der Einrichtungen der Altenhilfe und damit selbstverständlicher Bestandteil des Alltags geworden. Zugleich ist die Position der Angehörigen in der Kunden-, Nutzer- oder Verbraucherrolle deutlich gestärkt worden, und sie wird durch das neue Pflege-Qualitätssicherungsgesetz (PQsG) und die Novellierung des Heimgesetzes künftig noch weiter ausgebaut. Das Projekt zielte auf eine umfassende konzeptionelle Weiterentwicklung der gängigen Praxis der Angehörigenarbeit vor dem Hintergrund neuerer Forschungs- und Diskussionszu-sammenhänge ab. Berücksichtigung fanden dabei insbesondere familiendynamische, ethische, rechtliche, sozialpolitische und praktische Dimensionen der Angehöri-genarbeit in Altenhilfeeinrichtungen. Ziel war hier die Entwicklung professioneller Standards und neuer Handlungskonzepte, verstanden als geplanter, strukturierter und organisierter Umgang der beteiligten Personengruppen. Träger und Institutionen der Altenhilfe sollten Orientierung und Unterstützung erhalten, um eigene Ansätze der Angehörigenarbeit zu einer systematischen Arbeitsweise weiterentwickeln zu können. Eine am Konzept der gemeinsamen Sorge orientierte Angehörigenarbeit, so das Ergebnis des Projektes, erfordert einen speziellen professionellen Habitus, bedeutet in erster Linie die Entwicklung angehörigen- und familienorientierter Haltungen und Einstellungen. Dafür ist es wichtig, in den bisherigen institutionellen Zugängen und Abläufen den familiären Kontexten und Beziehungen einen größeren Raum zu gewähren. 

Kategorie(n):
Lebenslagen/Lebensformen

Laufzeit:
30.04.2001 - 30.06.2002

Finanzierung:
Stiftung Wohlfahrtspflege des Landes NRW