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Geschlechterverhältnisse in (akademischen) pädagogischen Berufen und universitären Ausbildungsgängen unter besonderer Berücksichtigung der Rehabilitationswissenschaften/Sonderpädagogik

Eine empirische Untersuchung zur Erhöhung des Anteils männlicher Pädagogen

Leitung

Prof. (i. R.) Dr. Ulrike Schildmann

TU Dortmund
FK 13 Rehabilitationswissenschaften

MitarbeiterIn(nen)

Dr. phil. Inken Tremel Sebastian Möller

Kurzbeschreibung

Im Zentrum des Forschungsvorhabens steht eine qualitative empirische Studie, die sich auf die Frage konzentriert, unter welchen Bedingungen in der heutigen Situation - trotz starker quantitativer Frauendominanz - junge Männer einen (akademischen) pädagogischen Beruf wählen. Das konkrete Untersuchungsfeld sind die sonderpädagogischen Studiengänge "Lehramt Sonderpädagogik" und "Diplom Rehabilitationswissenschaften" mit ihren jeweiligen fachrichtungsspezifischen Schwerpunkten. Um das explorative Forschungsfeld auszuloten, wurden knapp 40 problemzentrierte, biographisch orientierte Interviews mit männlichen Studenten der Sonderpädagogik und Rehabilitationswissenschaften (Lehramt und Diplom) durchgeführt. Um die Interviewbedingungen dieser Gruppe etwa gleich zu halten, wurde diese Untersuchungsgruppe aus der Studierendenschaft der Fakultät Rehabilitationswissenschaften der Universität Dortmund rekrutiert. Flankiert werden diese problemzentrierten Interviews durch einzelne Vergleichsinterviews mit praktizierenden Pädagogen im schulischen und außerschulischen Feld (ca. 10 Vergleichsinterviews). Auf beiden genannten Feldern geht es vor allem darum, die Vielfalt männlicher Beweggründe für einen (akademischen) pädagogischen Beruf darzulegen und im bildungspolitischen Sinne in die öffentliche Diskussion - an Schulen, in der Arbeitsverwaltung, in den Medien usw. - zu bringen.

Kategorie(n):
Bildung und Wissenschaft, Psychologie/Pädagogik

Laufzeit:
01.12.2004 - 30.06.2006

Finanzierung:
HWP, Fachprogramm "Chancengleichheit für Frauen in Forschung und Lehre"/Maßnahmen der Frauen- und Genderforschung", Ministerium für Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen