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Geschlechterverhältnisse im Sport

Leitung

Univ.-Prof. Dr. Ilse Hartmann-Tews

Netzwerkprofessur
Geschlechterforschung im Sport

Deutsche Sporthochschule Köln
Institut für Sportsoziologie

MitarbeiterIn(nen)

Dr. Claudia Combrink
Dr. Bettina Rulofs

Kurzbeschreibung

Ausgangspunkt dieser Forschung ist die Beobachtung einer Vielzahl von asymmetrisch konstruierten Geschlechterverhältnissen im Sport, die durch relative Stabilität, durch Kontingenz und auch durch Wandel gekennzeichnet sind. Um die kulturelle Reproduktion und den Wandel dieser asymmetrischen Ordnung zu rekonstruieren, ist aus soziologischer Perspektive zu erklären, wie aus Unterschieden soziale Ungleichheiten werden - genauer, wie aus Unterscheidungen soziale Ungleichheiten gemacht werden. Um die sich hieraus ableitbaren Fragen interdisziplinär und in verschiedenen Facetten des Sports zu erforschen, wurde 1999 ein hochschulübergreifender Forschungsverbund etabliert, dessen Ziel es ist, vor dem Hintergrund einer gemeinsamen theoretischen Perspektive aber aus unterschiedlichen disziplinären Ansätzen und Problembeschreibungen hierauf Antworten zu finden. Als Forschungsfelder wurden bearbeitet: die Präsentation von Sport in den Medien, die frühkindliche Bewegungsförderung, Hochleistungssportlerinnen in männlich konnotierten Sportarten, die (Re-) Produktion von Geschlechterverhältnissen in den Führungsgremien des Sports sowie Prozesse der Geschlechterdifferenzierung im Marketing-Management von Fitnessstudios.

Kategorie(n):
Körper/Gesundheit/Sport

Laufzeit:
01.01.1999 - 01.01.2002

Finanzierung:
Ministerium für Schule und Weiterbildung, Wissenschaft und Forschung NRW