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Privilegien reflektieren

Gesprächsanalysen zum „Privilegientest” in Gender- und Diversity-Bildungskontexten

Leitung

Univ.-Prof. Dr. Katharina Walgenbach

Assoziierte Professur
Bildung und Differenz

Bergische Universität Wuppertal
Fakultät für Erziehungswissenschaft

MitarbeiterIn(nen)

Dr. habil. Anna Stach

Kurzbeschreibung

Das Forschungsprojekt analysiert, wie strukturelle Privilegien, die mit hegemonialer Männlichkeit, Whiteness, Bildungsprivilegien, Heteronormativität etc. einhergehen in modernen Gesellschaften als stille Ressource fungieren. Gegenstand der Untersuchung sind videographierte Diskussionen über den so genannten ‚Privilegientest’ (Baer/Hrzán), der in Antidiskriminierungstrainings und Hochschulseminaren eingesetzt wird. Das Forschungsprojekt basiert auf der These, dass aus dem Widerspruch zwischen meritokratischen Versprechen und systematischer Privilegierung Spannungen entstehen. Es wird deshalb der Frage nachgegangen, wie diese Spannungen von Subjekten in Bildungskontexten bearbeitet werden (z.B. Abwehr, Scham, Schweigen, Verschiebungen etc.).

Kategorie(n):
Bildung und Wissenschaft

Laufzeit:
2013 - 2014

Finanzierung:
Förderung durch das Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung des Landes Nordrhein-Westfalen (MIWF)