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De jure und de facto: Professorinnen in der Rechtswissenschaft. Eine Untersuchung der Bedingungen von Professorinnenkarrieren zur Verbesserung der Organisationsstruktur und –kultur in der Rechtswissenschaft (JurPro)

Leitung

Ulrike Schultz

FernUniversität Hagen

MitarbeiterIn(nen)

Dr. Anja Böning
Ilka Peppmeier Silke Schröder Ina Schultz

Kurzbeschreibung

Es handelt sich bei dem Forschungsprojekt um eine kultur- wie geschlechtersoziologisch ausgerichtete Untersuchung, die auf mehreren Ebenen ansetzt. Auf der Grundlage bundesweiter personalstatistischer Daten und der Angaben der an der Untersuchung teilnehmenden Universitäten werden Erkenntnisse über vertikale wie horizontale Segregation gewonnen. Durch narrative Interviews mit biographischen Elementen mit Professoren_innen und Nach-wuchswissenschaftlern_innen sollen Karriereverläufe aus einer Akteurssicht rekonstruiert und mögliche karrierefördernde und -hindernde Faktoren sondiert werden. Dabei sollen im Besonderen mögliche Zusammenhänge von sozialer Herkunft, Geschlecht und Karriereambitionen (ist die Karriere geplant oder werden Gelegenheitsmomente wahrgenommen und in Qualifikationen überführt?) ergründet werden. Kurzum: Wer macht in der Rechtswissenschaft wann wie und warum Karriere? Narrative Interviews mit „Pionierinnen“ in der Rechtswissen-schaft runden diese Untersuchungseinheit ab. Sie sollen Aufschluss über möglicherweise generationsspezifische Werdegänge in der akademischen Rechtswissenschaft und Erfahrungen und Umgangsweisen mit fachkulturell bedingten Gegebenheiten an den Universitäten geben sowie einen (ersten) Beitrag zur Geschichte von Frauen in deutschen juristischen Fakultäten leisten.

Kategorie(n):
Geschlechtertheorien, Politik/Recht/Gesellschaft

Laufzeit:
01.08.2011 - 31.07.2014

Finanzierung:
Das Projekt wird im Rahmen der Bekanntmachung „Frauen an die Spitze“ durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und dem Europäischen Sozialfonds gefördert.