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Kinder mit Behinderungen im System der frühkindlichen Bildung

Eine Sekundäranalyse auf der Grundlage amtlicher Statistiken und ausgewählter Surveydaten

Leitung

Prof. (i. R.) Dr. Ulrike Schildmann

TU Dortmund

MitarbeiterIn(nen)

Dipl. Reha. Päd. Josefin Lotte

Kurzbeschreibung

Das Promotionsvorhaben zielt auf die Entwicklung von Indikatoren zur Beschreibung und Bewertung der Situation von Mädchen und Jungen mit Behinderungen in dem System der frühkindlichen Bildung und der Auswirkungen ihrer individuellen Beeinträchtigung auf die Form ihrer Bildungsbeteiligung ab. Ausgehend von einer kritischen Betrachtung des Begriffs "Behinderung" als ein mehrdimesionales Phänomen werden die vorhandenen Daten zunächst dazu genutzt, die in der frühen Kindheit auftretenden Behinderungsarten unter Berücksichtigung der Geschlechter quantitativ zu untersuchen. Dieser Schritt der Analyse erfolgt explorativ unter Einbezug sämtlicher zur Verfügung stehender Daten aus amtlichenStatistiken und ausgewählten Surveys. In einem zweiten Analyseschritt wird die Bildungsbeteiligung der Kinder mit Behinderungen und somit ihre Teilhabe an Einrichtungen der Kindertagesbetreuung oder der Kindertagespflege untersucht. Dabei werden - soweit möglich - unterscheidliche Dimensionen betrachtet. Anhand multivariater Analysen werden die Zusammenhänge zwischen dem Auftreten von Behinderungen, dem Geschlecht und den Formen der Bildungsbeteiligung in der frühkindlichen Bildung sowie mögliche Risiko- und Schutzfaktoren analysiert. Die Entwicklung entsprechender Indikatoren stellt den letzten Schritt des Promotionsvorhabens dar.

Kategorie(n):
Körper/Gesundheit/Sport, Lebenslagen/Lebensformen, Psychologie/Pädagogik

Laufzeit:
2010 - 2013

Finanzierung:
Bundesministerium für Bildung und Forschung