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Von der ‚Legitimationsfrau’ zur anerkannten Expertin? Zur Konstruktion von Steuerungseliten des wissenschaftlichen Feldes

Leitung

Prof. (i.R.) Dr. Sigrid Metz-Göckel

Assoziierte Professur
Allgemeine Hochschuldidaktik / Frauen- und Geschlechterforschung

TU Dortmund
Hochschuldidaktisches Zentrum

MitarbeiterIn(nen)

Dr. Karin Zimmermann Dipl.-Soz. Kai Huter

Kurzbeschreibung

Ideologische Aufladung und historische Diskreditierung des Elitebegriffs haben Distanz gegenüber dieser stets mit Macht und Herrschaft assoziierten Thematik erzeugt. In dem Projekt wird der sozialwissenschaftliche Diskurs zu verschiedenen Elitebegriffen (politische und herrschende Klassen, Wissenschafts- und Leistungseliten) nachgezeichnet und versucht, die Distanz zu minimieren, die zwischen dem Elitethema und der Frauen- und Geschlechterforschung besteht. Die Brücke zu einer produktiv-kritischen Aneignung führt über eine empirische Untersuchung zu Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die herausragende Positionen in wissenschaftspolitischen Gremien bekleidet haben: Wie kamen sie in ihre akademischen Ämter, zu wissenschaftlicher Reputation und öffentlicher Bekanntheit? Welchen Platz nehmen Wissenschaftlerinnen in der wissenschaftspolitischen Steuerungselite ein?Datenbasis:Fragebogenerhebung: 81 Wissenschaftler/innen (Rücklaufquote 46 %), die in den letzten 10 Jahren in hochschulpolitischen Beratungsgremien der Bundesländer bzw. als Mitglieder von Wissenschaftsorganisationen tätig waren.Qualitative Interviews mit 10 Wissenschaftlerinnen, die als Expertinnen der Politikberatung bzw. als Ministerinnen, Wissenschaftlerinnen, die i.d.R. zeitlich begrenzt das wissenschaftliche Feld verlassen und im politischen Feld tätig waren (cross over).

Kategorie(n):
Bildung und Wissenschaft

Laufzeit:
01.09.2000 - 31.08.2002

Finanzierung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft