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Call for Papers

Preis der Stiftung „Aufmüpfige Frauen" 2020

Die „Stiftung Aufmüpfige Frauen“ zeichnet Frauen alle zwei Jahre für ihr feministisches gesellschaftspolitisches Engagement aus. Aufmüpfigkeit verlangt Zivilcourage und kann sich provokativ und laut, aber auch leise und nachdenklich äußern. Sie kann das Leben spannend machen und dem Feminismus ein persönliches Gesicht verleihen. Der Preis ist mit 3.000 € ausgestattet und wird in einer öffentlichen Feier verliehen. Die Preisträgerin 2020 kann eine Einzelperson oder eine Gruppe sein, die sich auszeichnet durch:

  • eine feministische solidarische Grundhaltung
  • ein couragiertes Engagement für Frauenbelange
  • eine wegweisende Eigenständigkeit

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Preisausschreibung.

Abgabe bis 30.09.2019 |

18. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“

Auf der nächsten Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“ sollen wieder sowohl hochschulpolitische, disziplinäre und kommunikationsbasierte Entwicklungen und Fragestellungen als auch gesamt-gesellschaftliche Anliegen und Debatten in den Blick genommen werden. Wichtiges Grundanliegen der KEG ist der qualifizierte Erfahrungsaustausch zwischen den institutionalisierten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum wie auch der Dialog mit außeruniversitären feministischen Projekten. Der Erfahrungsaustausch soll zur diagnostischen Sicht auf Potentiale und Herausforderungen der Hochschul- und Universitätsentwicklungen verhelfen und dazu beitragen, Formen und Strategien der Institutionalisierung zu reflektieren und weiter voran zu treiben. Ausgewählte Themen werden in Arbeitsgruppen diskutiert. Für die nächste Jahrestagung am 29. und 30. Januar 2020 an der TU Berlin bieten sich als mögliche Themen an:

  • Ressourcen für Zentren und Forschung: Strategien für die Gender Studies
  • Wissenstransfer der Gender Studies: Ansätze, Erfahrungen, außeruniversitäre Praxisfelder
  • Medien und Öffentlichkeit: Chancen, Notwendigkeiten, Rahmenbedingungen für Gender Studies
  • Open Digital Science in der Geschlechterforschung
  • Gender und Diversität: Konzepte, Positionen, Politiken
  • Berufsperspektiven in/mit den Gender Studies

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 30.09.2019 |

Feminismus, Säkularismus und Religion

Call for Papers: feministische studien

Die religiöse Symbolisierung von Geschlecht und Sexualität ist in vielen Religionen durch den Verweis auf Transzendenz besonders fest institutionalisiert. Sie ist Ausdruck eines androzentrischen Wissensvorrats und Weltverständnisses, das sozialen Wandel im Bereich religiöser Geschlechterverhältnisse erschwert. Frauen* und LGBT*Personen müssen immer wieder hart um Partizipationsmöglichkeiten in der Hierarchie religiöser
Ordnung und um Anerkennung kämpfen. Und auch auf gesellschaftlicher Ebene wird Religion immer wieder zur Legitimation von Geschlechterdifferenz und zur Abwertung von Weiblichkeit relevant gemacht (wie sich aktuell z.B. an der Erklärung der römischkatholischen Bildungskongregation zur „Frage der Gender Theorie im Bildungswesen“ sehen lässt).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.10.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Contested Reproductive Rights in Turbulent Times

Interrogating the Politics, Ethics, and Practices of Reproduction From Feminist and Intersectional Perspectives

International Workshop of the Chair of Sociology/Social Inequality and Gender | Reproductive rights began to develop as a subset of human rights at the United Nation's 1968 International Conference on Human Rights. It took until 1994 as they were first defined at the International Conference on Population and Development (ICPD) in Cairo and included in the Bejing Platform in 1995. In Western cultures and politics, reproductive
rights comprise the physical and mental wellbeing in relation to all areas of human sexuality and reproduction. This includes the freedom of choice with regard to the individual’s family planning, e.g. if, when and with whom a family should be formed, how big this family should become, and how a family should be lived and done.

Further Information can be found within the Call for Papers.

Abgabe bis 31.10.2019 | Papersprache englisch

„Beyond the gender binary: Empirical research and conceptual developments in times of transformation”

Call for Papers for the Conference „Gender, Work and Organization“

More than thirty years after the groundbreaking work on doing gender and the outstanding international and interdisciplinary career of the concept, researchers have called for more reflexive takes on gender analyses and interrogated how theoretical assumptions predetermine the possible results of any research. The stream invites contributions that aspire to bring together theoretical, methodological and empirical reflections of researching doings and undoings of gender as well as other doings of differences. The following questions may be relevant, but are of course not exhaustive:

  • How can we conceptualize and empirically investigate different possible ranges of undoing and not doing gender? We suggest that understandings of not doing and undoing gender need to be specified with regard to different levels of analysis, such as materialities, discourses, institutions and interactions. Even if only separable analytically, empirical investigations should differentiate in order to determine and empirically depict possible ranges of undoing and not doing gender.
  • How can we empirically capture the complexity of differentiation processes (by gender, age, class, race, ability, citizenship, etc.) and conceptualize them? Moreover, how can “(un)doing differences” be conceptualized and taken up empirically?
  • How should we conceive the relation between theory and methods? As our above considerations show, theory and methods always constitute each other and can best be thought of as theory-methods packages, which „produce“ or generate their very subjects. Which “packages” can tackle the complexities of persistence and change relevant for understanding recent transformations?

Further Information can be found within the Call for Abstracts.

Abgabe bis 05.11.2019 | Papersprache englisch

Call for Papers: (Ge)Schlechte(r) Religionswissenschaft!?

Multidisziplinäre Ansätze einer kritischen Genderforschung zu Religion

Anlässlich der Neugründung des Arbeitskreises Gender und Religion (AKGR) innerhalb der Deutschen Vereinigung für Religionswissenschaft findet vom 25.–27.03.2020 an der Ruhr-Universität Bochum die Tagung „(Ge)Schlechte(r) Religionswissenschaft!? Multidisziplinäre Ansätze einer kritischen Genderforschung zu Religion“ statt. Als Auftakt des Arbeitskreises werden Expert_innen und Nachwuchswissenschaftler_innen der Religionswissenschaft und angrenzender Fächer mit Forschungsschwerpunkt auf Gender und Religion eingeladen, Potentiale sowie Limitationen und neuere Ansätze sowie Desiderate religionswissenschaftlicher und religionsbezogener Genderforschung gemeinsam zu eruieren.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.11.2019 |

Call for Papers: Defining the Future, Rethinking the Past

Conference of the International Association of Women Philosophers

For more than 40 years, the International Association of Women Philosophers (IAPh) has been a decisive organisation in encouraging and promoting women’s research in philosophy and its history. Founded in Germany in the 1970s, it is now a global network for all women who work in philosophy. Given its strong tradition, IAPh covers feminist philosophy as well as the history of women philosophers. The slogan of our conference emphasizes and does justice to the crucial role women have played in shaping and advancing our discipline. Focal themes of IAPh 2020 will be economy, technology, ecology, and the history of philosophy.

Further Information can be found within the  Call for Papers.

Abgabe bis 01.12.2019 |

Offener Call der Zeitschrift GENDER

Einladung zur Beitragseinreichung

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Die GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter: redaktion@gender-zeitschrift.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem im Call for Papers sowie auf der Website der Zeitschrift GENDER.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 31.12.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität

Call for Papers der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien

Kaum ein Begriff verfügt aktuell über eine derartige Verbreitung und diskursive Offenheit wie die Digitalisierung. Unter diesem in seiner Bedeutung nicht ganz abschließend geklärten Dachbegriff vereinen sich zahlreiche technologische, politische, soziale, ökonomische, rechtliche und praktische Fragen und Szenarien, die oftmals nahtlos in Dystopien bzw. Utopien aufgehen. So dient die Digitalisierung etwa als buzzword der Infrastrukturpolitik, wenn etwa die Bundesregierung Deutschland den flächendeckenden Ausbau von Breitbandinternetverbindungen fördert. Weitere Diskurse spielen auf technologische Innovationen an, die etwa eine optimierte Vernetzung, Geschwindigkeit und Autonomie im Datenfluss sowie der Speicherung, Verbreitung, Sicherheit und Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Daten versprechen. Angefangen bei Kommunikationstechnologien und individueller Mobilität (,selbstfahrende Autos‘) über Produktionsstätten der Fabrik 4.0 und Logistik hin zu den Arten und Weisen der Datenverarbeitung selbst: machine learning, deep learning und künstliche Intelligenz sowie die Algorithmen auf denen sie basieren, haben ein völlig neues Paradigma geschaffen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.03.2020 | Papersprache deutsch und englisch