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Call for Papers

Call for Contributions: Kritische Sexarbeitsforschung

5. Interdisziplinärer Workshop Kritische Sexarbeitsforschung

Das Netzwerk „Kritische Sexarbeitsforschung“ möchte junge Forschende verschiedener Disziplinen miteinander vernetzen und eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven auf Sexarbeit fördern. Dementsprechend soll auch der diesjährige Workshop Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen einen kollektiven Raum bieten, um die eigenen aktuellen Arbeiten zum Thema abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen diskutieren zu können. Der thematische Rahmen ist hierbei bewusst offen gehalten und orientiert sich am Input der Beteiligten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Contributions.

Abgabe bis 31.07.2019 |

Call für Papers: Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung

Diskursanalytische Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft

Poststrukturalistische und diskursanalytische Ansätze sind sowohl für Geschlechtertheorie als auch für Geschlechterpolitik seit geraumer Zeit von zentraler Bedeutung. Unter der Perspektive der Dekonstruktion von Geschlecht und insbesondere mit Bezugnahme auf die Arbeiten von Judith Butler wurden in den 1990er Jahren essentialistische, naturalisierende, binarisierende und heteronormative Konzeptionen von Geschlecht in der Forschung ebenso zum Gegenstand der Kritik wie identitätslogische Konstruktionen eines feministischen „Wir“ als Subjekt von Geschlechterpolitik. Innerhalb der deutschsprachigen Geschlechterforschung und -politik führte die „Kritik der Kategorie ‚Geschlecht’“ (Feministische Studien, (2/1993) zunächst zu tiefgreifenden Irritationen und Kontroversen. Mittlerweile sind dekonstruktivistische Ansätze jedoch selbstverständlicher Teil des geschlechtertheoretischen ‚Kanons‘ und insbesondere zusammen mit queer(theoretisch)en Perspektiven Teil produktiver Auseinandersetzungen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.08.2019 |

Feminismus, Säkularismus und Religion

Call for Papers: feministische studien

Die religiöse Symbolisierung von Geschlecht und Sexualität ist in vielen Religionen durch den Verweis auf Transzendenz besonders fest institutionalisiert. Sie ist Ausdruck eines androzentrischen Wissensvorrats und Weltverständnisses, das sozialen Wandel im Bereich religiöser Geschlechterverhältnisse erschwert. Frauen* und LGBT*Personen müssen immer wieder hart um Partizipationsmöglichkeiten in der Hierarchie religiöser
Ordnung und um Anerkennung kämpfen. Und auch auf gesellschaftlicher Ebene wird Religion immer wieder zur Legitimation von Geschlechterdifferenz und zur Abwertung von Weiblichkeit relevant gemacht (wie sich aktuell z.B. an der Erklärung der römischkatholischen Bildungskongregation zur „Frage der Gender Theorie im Bildungswesen“ sehen lässt).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.10.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Call for Papers: Defining the Future, Rethinking the Past

Conference of the International Association of Women Philosophers

For more than 40 years, the International Association of Women Philosophers (IAPh) has been a decisive organisation in encouraging and promoting women’s research in philosophy and its history. Founded in Germany in the 1970s, it is now a global network for all women who work in philosophy. Given its strong tradition, IAPh covers feminist philosophy as well as the history of women philosophers. The slogan of our conference emphasizes and does justice to the crucial role women have played in shaping and advancing our discipline. Focal themes of IAPh 2020 will be economy, technology, ecology, and the history of philosophy.

Further Information can be found within the  Call for Papers.

Abgabe bis 01.12.2019 |

Offener Call der Zeitschrift GENDER

Einladung zur Beitragseinreichung

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Die GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter: redaktion@gender-zeitschrift.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem im Call for Papers sowie auf der Website der Zeitschrift GENDER.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 31.12.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Digitalisierung, Geschlecht und Intersektionalität

Call for Papers der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien

Kaum ein Begriff verfügt aktuell über eine derartige Verbreitung und diskursive Offenheit wie die Digitalisierung. Unter diesem in seiner Bedeutung nicht ganz abschließend geklärten Dachbegriff vereinen sich zahlreiche technologische, politische, soziale, ökonomische, rechtliche und praktische Fragen und Szenarien, die oftmals nahtlos in Dystopien bzw. Utopien aufgehen. So dient die Digitalisierung etwa als buzzword der Infrastrukturpolitik, wenn etwa die Bundesregierung Deutschland den flächendeckenden Ausbau von Breitbandinternetverbindungen fördert. Weitere Diskurse spielen auf technologische Innovationen an, die etwa eine optimierte Vernetzung, Geschwindigkeit und Autonomie im Datenfluss sowie der Speicherung, Verbreitung, Sicherheit und Zugangsmöglichkeiten zu digitalen Daten versprechen. Angefangen bei Kommunikationstechnologien und individueller Mobilität (,selbstfahrende Autos‘) über Produktionsstätten der Fabrik 4.0 und Logistik hin zu den Arten und Weisen der Datenverarbeitung selbst: machine learning, deep learning und künstliche Intelligenz sowie die Algorithmen auf denen sie basieren, haben ein völlig neues Paradigma geschaffen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.03.2020 | Papersprache deutsch und englisch