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Call for Papers

Zeitschrift GENDER: Sonderheft 2021

Antifeministische Mobilisierungen

Seit der Jahrtausendwende nehmen Diskurse und Mobilisierungen gegen die kritische Thematisierung von Geschlecht(erverhältnissen) und geschlechtliche Selbstbestimmung zu. Der Call for Papers lädt dazu ein, zu fragen, wie das Phänomen begrifflich zu fassen ist, wie sich die Zunahme entsprechender Mobilisierungen und Diskurse erklären lässt und welche Schlüsse sich daraus im Hinblick auf den Wandel von Geschlechterverhältnissen sowie die Grenzen und Möglichkeiten von Geschlechterpolitiken ziehen lassen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 02.06.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Call for Papers: Übergänge

25. Tagung des AK Geschlechtergeschichte der Frühen Neuzeit

Anlässlich des 25-jährigen Jubiläums des AKGG wird es eine Tagung im Kontext des thematisch offenen Mottos der "Übergänge" geben. Geschlecht als Kategorie, die in solchen Übergängen vermittelt oder aber selbst verschoben und verändert wird, lässt sich besonders auch im Rahmen kultureller Praktiken des Übergangs, des Transfers oder der Verflechtung beobachten: Beispiele wären die Übergabe oder Weitergabe von Dingen oder die Traditionsbildung in Schrift, Bild und anderen Formen der Kommunikation. Ein weiterer Fragenkomplex gilt den Übergängen in sozialer Hinsicht bzw. der sozialen Mobilität - beispielsweise durch Bildung, Heirat oder die Erlangung wichtiger gesellschaftlicher Positionen („Nobilitierung“) einerseits; durch Krisen, Krieg, Kriminalisierung und Vertreibung andererseits.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.06.2019 |

Call for Papers: Gendered Innovations?

Workshop: Geschlechter- und feministische Perspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften

Schenkt man den Selbstbeschreibungen in der Frauen- und Geschlechterforschung Glauben, so gehören die Sozial- und Geisteswissenschaften zu den Fächergruppen, in denen feministische Ansätze und Geschlechterperspektiven den größten Niederschlag im Wissenschaftsbereich gefunden haben, und auch die erreichte Geschlechtergleichstellung scheint in diesen Fächergruppen in allen Statusgruppen vergleichsweise komfortabel zu sein. Als „Problemfächer“ in Bezug auf die Gleichstellung und die Etablierung der Frauen- und Geschlechterforschung gelten demnach die Natur- und Technikwissenschaften. Diese Haltung wird auch in der Wissenschaftsund Gleichstellungspolitik vertreten und beeinflusst die Ausrichtung öffentlicher Programme zur Forschungs- und Gleichstellungsförderung. Doch wie weit ist es im deutschsprachigen Raum tatsächlich mit der Entwicklung und Etablierung feministischer Ansätze und Geschlechterperspektiven in den Sozial- und Geisteswissenschaften gediehen?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.06.2019 |

Wissenschaftspreis für Genderforschung 2019

Ausschreibung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt 2019 einen Wissenschaftspreis für exzellente Genderforschung aus. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro und der zweite Preis mit 25.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zugutekommen, die eine akademische Laufbahn in der Genderforschung anstreben. Mit dem Genderforschungspreis erhalten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einer nordrhein-westfälischen Hochschule Gelegenheit, ihre bisherigen Leistungen in der Genderforschung herauszustellen und öffentlich sichtbar zu machen. Darüber hinaus dient der Preis dazu, diese Forschungsarbeit fortzuführen sowie auszubauen und somit dem Zweck weiterer wissenschaftlicher Forschung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Abgabe bis 01.07.2019 |

Call for Contributions: Kritische Sexarbeitsforschung

5. Interdisziplinärer Workshop Kritische Sexarbeitsforschung

Das Netzwerk „Kritische Sexarbeitsforschung“ möchte junge Forschende verschiedener Disziplinen miteinander vernetzen und eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven auf Sexarbeit fördern. Dementsprechend soll auch der diesjährige Workshop Studierenden und Nachwuchswissenschaftler*innen einen kollektiven Raum bieten, um die eigenen aktuellen Arbeiten zum Thema abseits von etablierten, stigmatisierenden und kriminalisierenden Diskursen diskutieren zu können. Der thematische Rahmen ist hierbei bewusst offen gehalten und orientiert sich am Input der Beteiligten.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Contributions.

Abgabe bis 31.07.2019 |

Call für Papers: Jahrbuch erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung

Diskursanalytische Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft

Poststrukturalistische und diskursanalytische Ansätze sind sowohl für Geschlechtertheorie als auch für Geschlechterpolitik seit geraumer Zeit von zentraler Bedeutung. Unter der Perspektive der Dekonstruktion von Geschlecht und insbesondere mit Bezugnahme auf die Arbeiten von Judith Butler wurden in den 1990er Jahren essentialistische, naturalisierende, binarisierende und heteronormative Konzeptionen von Geschlecht in der Forschung ebenso zum Gegenstand der Kritik wie identitätslogische Konstruktionen eines feministischen „Wir“ als Subjekt von Geschlechterpolitik. Innerhalb der deutschsprachigen Geschlechterforschung und -politik führte die „Kritik der Kategorie ‚Geschlecht’“ (Feministische Studien, (2/1993) zunächst zu tiefgreifenden Irritationen und Kontroversen. Mittlerweile sind dekonstruktivistische Ansätze jedoch selbstverständlicher Teil des geschlechtertheoretischen ‚Kanons‘ und insbesondere zusammen mit queer(theoretisch)en Perspektiven Teil produktiver Auseinandersetzungen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.08.2019 |

Offener Call der Zeitschrift GENDER

Einladung zur Beitragseinreichung

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Die GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter: redaktion@gender-zeitschrift.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem im Call for Papers sowie auf der Website der Zeitschrift GENDER.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 31.12.2019 | Papersprache deutsch und englisch