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Call for Papers

(Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung

CfP zur Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien 2019

Die Gender Studies zeichnen sich durch eine interdisziplinär unterschiedlich gewichtete Vielfalt von theoretischen und methodologischen Perspektivierungen aus, mit denen sowohl analytische Herausforderungen als auch epistemologische Neuerungen einhergehen. Die Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien möchte im Juli 2019 dazu einladen, die epistemische, theoretische, methodische, methodologische und ontologische Entwicklung der Gender Studies, ihre Untersuchungsgegenstände, Zugriffsweisen und Erkenntnispotenziale zu reflektieren sowie aktuelle Ansätze und Forschungsfragen zu diskutieren. Zentrale Fragen sind unter anderem:

  •  Was lernen wir aus der komplexen und oftmals widersprüchlichen Geschichte dieser Theoriebildungen?
  •  In welcher Form und in welchen Bereichen werden bestimmte feministische und gendertheoretische Ansätze weitergeführt und neu verhandelt?
  •  Inwiefern prägen die Wissens- und Wissenschaftskritik der Gender Studies auch das methodische Vorgehen einzelner Fachrichtungen?

Die Tagung möchte Raum für unterschiedliche Formen des wissenschaftlichen Austausches geben, z.B. in Foren, Workshops oder anderen experimentellen Formaten. Es soll sich dabei um eine Arbeitstagung handeln, die einen produktiven interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaftler*innen mit unterschiedlicher Forschungserfahrung ermöglicht. Aus diesem Grund sollen Workshops und Panels mit Response einen Schwerpunkt bilden.
 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
CfP Deu | CfP Eng

Abgabe bis 31.01.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Call: 17. Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“

3. und 4. Juli 2019 FernUniversität in Hagen

Die nächste Arbeitstagung der „Konferenz der Einrichtungen für Frauen- und Geschlechterstudien im deutschsprachigen Raum (KEG)“ bietet wieder die Gelegenheit, inhaltlich und hochschulpolitisch brisante Entwicklungen in den Gender Studies mit Fachkolleg_innen zu erörtern.

Für die nächste Jahrestagung bieten sich unter anderem folgende Themen an:
• Medien- und Öffentlichkeitsarbeit als Instrument und Strategie gegen Antifeminismus und Antigenderismus
• Neue soziale Medien: Chancen, Notwendigkeiten, Rahmenbedingungen für Gender Studies
• Neue politische Handlungsbedingungen im Kontext der Rechtswende
• Open Digital Science in der Geschlechterforschung
• Gender und Diversität: Konzepte, Positionen, Politiken

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.01.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Quo vadis Feminist STS

Genealogien, Herausforderungen und Visionen feministischer Wissenschafts- und Technikforschung

Von den 1970er Jahren bis heute hat sich die feministische Wissenschafts- und Technikforschung zu einem enorm vielseitigen und produktiven Forschungsfeld innerhalb und quer zu den Arbeitsgebieten der Geschlechterforschung und der Science and Technology Studies entwickelt. Die zur Anwendung kommenden Theorien, Methoden und Konzepte sind hierbei so heterogen wie die Forschungsgegenstände. Beispielsweise befassen sich Feminist STS mit Wechselwirkungen zwischen Geschlechter- und Wissensordnungen, mit der Ko-Produktion von Wissenschaft, Technik und sozialen Differenzkategorien (Geschlecht, Race, Dis/Ability, Sexualität etc.), aber auch mit dem De-Gendering von technischen Artefakten. Sie untersuchen die Wechselbeziehungen zwischen Wissenschaft, Technik und Gesellschaft im Lichte sozialer Macht- und Herrschaftsverhältnisse und analysieren die Rolle von wissenschaftlichen Praktiken und Technologien für (neue) Formen der Subjektivierung, Materialisierung und Verkörperung. Zudem rückt die feministische Wissenschaftsund Technikforschung Fragen der Ethik, Verantwortung und sozialen wie ökologischen Gerechtigkeit ins Zentrum ihrer Auseinandersetzung.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.02.2019 |

Geschlecht, Migration und Sicherheit

CfP der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien

Das Schwerpunktheft „Geschlecht, Migration und Sicherheit“ der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg 26|2020) widmet sich kritischen Analysen geschlechtsspezifischer staatlicher und ökonomischer Regulierungen und Regimen bezüglich Migration und Sicherheit im Schnittfeld von Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Kapitalismus und Nationalismus. Die Ambivalenz des Begriffs der Sicherheit steht dabei besonders im Fokus: Dieser verstärkt einerseits die diskursiven Konstruktionen von Migrant*innen als Andere und die dualen geschlechtsspezifischen Repräsentationslogiken von Opfern und Tätern. Zugleich ist der Begriff als normativer, ethischer und politischer Orientierungspunkt  für den Schutz und die Selbstermächtigung von Menschen auf der Flucht und in der Diaspora wichtig.

In den Blick geraten dabei unter anderem:

  • Formen der Diskursivierung, Medialisierung und Politisierung von Geschlecht, Migration und Sicherheit
  • Praktiken der Selbstorganisation von Sicherheit von und für Migrant*innen (historisch und gegenwärtig) sowie die Bedeutung von ‚safe spaces’ und Sicherheitsnetzen und der diesbezüglichen Rolle von Geschlecht
  • Inwiefern verändern Phänomene der Migration hegemoniale und feministische Konzepte geschlechtsspezifischer Sicherheit?
  • Was sind aus ethischer und rechtlicher Perspektive wichtige Themenfelder im Bereich Geschlecht, Migration und Sicherheit?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
 

Abgabe bis 31.03.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Offener Call der Zeitschrift GENDER

Einladung zur Beitragseinreichung

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Die GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter: redaktion@gender-zeitschrift.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem im Call for Papers sowie auf der Website der Zeitschrift GENDER.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 31.12.2019 | Papersprache deutsch und englisch