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Call for Papers

Inklusion und Intersektionalität in institutionellen Bildungskontexten

Call for Papers der Zeitschrift GENDER (Heft 3/2020)

Sie werden als neue Paradigmen gefeiert, aber auch als Modeworte kritisiert: Inklusion und Intersektionalität gewinnen als Konzepte seit Jahren in der Bildungs- und Geschlechterforschung an Bedeutung. Während ‚Intersektionalität‘ eine theoretische und methodologische Analyseperspektive bezeichnet, handelt es sich bei ‚Inklusion‘ um ein u. a. die Schulpraxis reformierendes Programm, eine normative gesellschaftspolitische Zielsetzung und nicht zuletzt ein Menschenrecht. Gemeinsam ist beiden Konzepten, dass sie unterschiedliche Heterogenitätsdimensionen einbeziehen, anstatt auf eine Differenzlinie zu fokussieren. Zudem eint sie die Auseinandersetzung mit gesellschaftlicher Ungleichheit und mit Aus- und Einschlüssen. Beide reflektieren Prozesse der Normierung und der Veranderung (im Sinne von Gayatri Spivaks Konzept des Otherings) und problematisieren etikettierende, essentialisierende und oftmals stigmatisierende Kategorisierungen. Generell werden Machtverhältnisse kritisch in den Blick genommen. Die Konzepte sind in ihrer Aufeinanderbezogenheit bisher noch unzulänglich erforscht und theoretisch durchdrungen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers oder der Website der Zeitschrift GENDER.

CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 24.03.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Technik – Medien – Geschlecht revisited

Die Bedeutung von Gender in digitalisierten Medienwelten

Die Auseinandersetzung mit Technik und Technologien hat eine lange Tradition in der Medien- und Kommunikationswissenschaft. Aktuell wird sie im Kontext von Digitalisierung, Datafizierung und Au-tomatisierung der Medienkommunikation wiederentdeckt und rückt zunehmend in den Mittelpunkt fachlicher Debatten. Vor allem die enge Verzahnung medientechnologischer und ökonomischer Dy-namiken, die damit verbundenen Innovationskräfte und das Aufkommen immer neuer Medientech-nologien tragen dazu bei, dass die Rolle technischer Artefakte und Prozesse in der Medienkommuni-kation gegenwärtig neu zu verhandeln ist. Geschlecht spielt dabei als Kategorie, die über Partizipati-on, Aneignungsweisen und gesellschaftliche Relevanz medientechnologischer Neuheiten mitbe-stimmt, eine zentrale Rolle.

Der Call steht im Kontext zur Jahrestagung der DGPuK-Fachgruppe „Medien, Öffentlichkeit und Geschlecht“, welche vom 02. bis 04.10.2019 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster stattfindet.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 30.03.2019 |

Geschlecht, Migration und Sicherheit

CfP der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien

Das Schwerpunktheft „Geschlecht, Migration und Sicherheit“ der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg 26|2020) widmet sich kritischen Analysen geschlechtsspezifischer staatlicher und ökonomischer Regulierungen und Regimen bezüglich Migration und Sicherheit im Schnittfeld von Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Kapitalismus und Nationalismus. Die Ambivalenz des Begriffs der Sicherheit steht dabei besonders im Fokus: Dieser verstärkt einerseits die diskursiven Konstruktionen von Migrant*innen als Andere und die dualen geschlechtsspezifischen Repräsentationslogiken von Opfern und Tätern. Zugleich ist der Begriff als normativer, ethischer und politischer Orientierungspunkt  für den Schutz und die Selbstermächtigung von Menschen auf der Flucht und in der Diaspora wichtig.

In den Blick geraten dabei unter anderem:

  • Formen der Diskursivierung, Medialisierung und Politisierung von Geschlecht, Migration und Sicherheit
  • Praktiken der Selbstorganisation von Sicherheit von und für Migrant*innen (historisch und gegenwärtig) sowie die Bedeutung von ‚safe spaces’ und Sicherheitsnetzen und der diesbezüglichen Rolle von Geschlecht
  • Inwiefern verändern Phänomene der Migration hegemoniale und feministische Konzepte geschlechtsspezifischer Sicherheit?
  • Was sind aus ethischer und rechtlicher Perspektive wichtige Themenfelder im Bereich Geschlecht, Migration und Sicherheit?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
 

Abgabe bis 31.03.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Inter- und transdisziplinäre Tagung Fußball & Geschlecht

Call for Papers

Fußball ist längst als Forschungsgegenstand der Geistes-, Kultur- und Sozialwissenschaften etabliert. Er gilt dabei gemeinhin als letztes Refugium der Männlichkeit, das Männer erhalten und Frauen erobern wollen. Im Rahmen der Tagung Fußball & Geschlecht, welche vom 1. bis 2. Oktober 2019 in Bochum stattfindet, wird um Einreichungen aus u.a. folgenden Forschungsbereichen gebeten:

  • Gender and Diversity Studies
  • Geisteswissenschaften
  • Sozialwissenschaften
  • Kulturwissenschaften
  • (Sozial-)Pädagogik
  • Sportwissenschaften

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.03.2019 |

Eröffnungstagung "Marie Jahoda Center for International Gender Studies"

Call for Papers für den interdisziplinären Workshop

Mit der Gründung des Marie Jahoda Centers for International Gender Studies [MaJaC] stellen sich die beteiligten Wissenschaftler*innen der Ruhr-Universität Bochum in die Tradition der österreichischen Sozialpsychologin Marie Jahoda. Sie steht für gelebte Interdisziplinarität und Internationalität sowie für eine konsequente Verbindung ihrer wissenschaftlichen Forschung mit gesellschaftlichen Fragestellungen.
Die im Center zusammengeschlossenen Wissenschaftler*innen haben sich zum Ziel gesetzt, ein stimulierendes Forschungsumfeld zu schaffen und das spezifische interdisziplinäre Forschungsprofil, das zurzeit auf den vier inhaltlichen Linien "Digitalisierung, Sexualität und Affekt", "Wissen und Methode", "Körper und Gewalt" sowie "Männlichkeiten" beruht, für kollaborative Projekte fruchtbar zu machen. Dabei wird ein besonderes Augenmerk auf die Förderung und Unterstützung des wissenschaftlichen Nachwuchses gelegt.
Vor diesem Hintergrund richtet sich die Eröffnungstagung des MaJaC dezidiert an Nachwuchswissenschaftler*innen, die sehr herzlich eingeladen sind, sich auf die unten dargestellten Sektionen zu bewerben. Die Mitglieder des MaJaC betreuen in interdisziplinären Tandems die Sektionen, so dass die Teilnehmer*innen in einen fächerübergreifenden Dialog mit etablierten nationalen und internationalen Wissenschaftler*innen treten können.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 31.03.2019 | Papersprache deutsch und englisch

Gender (Studies) in der Theologie – Warum und wozu?

Call for Papers im Rahmen der internationalen Fachtagung in Münster

Die Arbeitsstelle für Theologische Genderforschung an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster setzt ihre Arbeit unter neuer Leitung, mit neuem Namen und einem veränderten Konzept fort. Als Auftakt laden wir Expert*innen und junge Wissenschaftler*innen im Bereich der theologischen Genderforschung sowie Theolog*innen mit einer kritisch-konstruktiven Außenperspektive ein, mit uns Potentiale und Desiderate theologischer Genderforschung auszuloten und sich auf neue Forschungsfragen auszurichten. Es wird um Abstracts im Kontext folgender Fragestellung gebeten: Warum und zu welchem Zweck sollten gendersensible Perspektiven und Ansätze expliziter Genderforschung in der Theologie berücksichtigt werden?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 08.04.2019 |

CFP 13th European Social Science History Conference Leiden

Doing Gender in historical perspective: Theory and practice

The ESSHC Women and Gender network invites proposals for individual papers and sessions (3-4 speakers, a chair and a commentator) focussing on interconnections between practice and theory in applying gender-sensitive historical analysis. We would like to discuss the following questions during our forthcoming conference:

•    What is the place of theory in current and future gender history – is it needed or wanted?
•    How does gender as an analytical category inspire the theorizing of history today?
•    How is gender history responding to challenges posted by queer, LGBT, and non-categorical gender studies?
•    Or the challenges posed by globalization, religious change, or mobility?
•    Has history used up the potential of ‘gender’ as an analytical tool or can we find new ways of theorizing and approaching it?
•    What role does gender theory play in contemporary memory politics?

Further information can be found on the Website.

Abgabe bis 15.04.2019 | Papersprache englisch

Call for Papers – Journal 44

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Für das kommende Journal laden wir Sie ein, aus aktuellen Projekten zu berichten, Diskussionsbeiträge aus dem Kontext der Genderforschung beizusteuern sowie auf Netzwerk-Neuigkeiten, Personalia oder Neuerscheinungen hinzuweisen. Auch über Tagungsberichte und Rezensionen freuen wir uns. In der Übersicht besteht unser Journal unter anderem aus folgenden Rubriken:

  •  Kurznachrichten
  •  Neue Projekte stellen sich vor
  •  Beiträge (längere Aufsätze aus der Genderforschung)
  •  Tagungsberichte
  •  Buchbesprechungen (Rezensionsexemplare können bei uns angefragt werden)
  •  Neuerscheinungen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 06.05.2019 |

Geld und Geschlecht – Tatsachen, Tabus und Träume

Call for Abstracts im Rahmen der Jahrestagung des Netzwerks

Geld und Geschlecht bewegen die Welt. Die produktiven Machtbeziehungen, die sie miteinander eingehen, können unter verschiedenen Blickwinkeln betrachtet werden – ökonomisch, soziologisch, pädagogisch, politisch, philosophisch, rechtlich, historisch, kulturwissenschaftlich. Für die sozialwissenschaftliche Geschlechterforschung stehen Fragen nach Formen der Altersarmut oder nach dem Gender Pay Gap im Mittelpunkt. Aus interdisziplinären Perspektiven soll es auf der diesjährigen Netzwerk-Tagung 2019 um Zusammenhänge von Geld und Geschlecht gehen. Im Mittelpunkt können dabei unter anderem folgende Fragen stehen:
• Wie strukturieren Geld und Geschlecht die Teilhabe an Gesellschaft, Kultur, Politik, Wirtschaft?
• Welche materiellen wie symbolischen Effekte zeitigen Geld und Geschlecht in ihren jeweiligen Verflechtungszusammenhängen?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Abstracts.

Abgabe bis 13.05.2019 |

Call for Papers – IZGOnZeit

Onlinezeitschrift des Interdisziplinären Zentrums für Geschlechterforschung

IZGOnZeit bietet eine Plattform zur Veröffentlichung wissenschaftlicher Beiträge sowie aktueller Informationen über Aktivitäten und praxisorientierte Entwicklungen im Bereich der Geschlechterforschung an der Universität Bielefeld und darüber hinaus. Hier gibt es zudem Raum für Beiträge mit Bezug zur Gleichstellungsarbeit.

Beiträge können zu folgenden Rubriken eingereicht werden:

  • Wissenschaftliche Aufsätze
  • Berichte aus Forschungsprojekten
  • Personalia
  • Rezensionen
  • Neuerscheinungen
  • Tagungs- und Veranstaltungsberichte
  • Sonstige (Kurz-)Mitteilungen

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Abgabe bis 15.05.2019 |

Wissenschaftspreis für Genderforschung 2019

Ausschreibung des Ministeriums für Kultur und Wissenschaft Nordrhein-Westfalen

Das Ministerium für Kultur und Wissenschaft des Landes Nordrhein-Westfalen schreibt 2019 einen Wissenschaftspreis für exzellente Genderforschung aus. Der erste Preis ist mit 50.000 Euro und der zweite Preis mit 25.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern zugutekommen, die eine akademische Laufbahn in der Genderforschung anstreben. Mit dem Genderforschungspreis erhalten Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler einer nordrhein-westfälischen Hochschule Gelegenheit, ihre bisherigen Leistungen in der Genderforschung herauszustellen und öffentlich sichtbar zu machen. Darüber hinaus dient der Preis dazu, diese Forschungsarbeit fortzuführen sowie auszubauen und somit dem Zweck weiterer wissenschaftlicher Forschung und der Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.

Abgabe bis 01.07.2019 |

Offener Call der Zeitschrift GENDER

Einladung zur Beitragseinreichung

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir Autor_innen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen. Die GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an die Redaktion unter: redaktion@gender-zeitschrift.de. Weitere Informationen finden Sie außerdem im Call for Papers sowie auf der Website der Zeitschrift GENDER.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Abgabe bis 31.12.2019 | Papersprache deutsch und englisch