Call for Papers

Call for Papers: Generation und Sexualität

Jahrbuch Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung Bd. 16/2020

Aktuell wird der Zusammenhang von Generation und Sexualität häufig auf Gewalt oder Fortpflanzung reduziert. Zu Ersterem tragen die notwendige Aufarbeitung sexueller bzw.
sexualisierter Gewalt gegen Kinder in pädagogischen Institutionen und die „me too“-Debatte ebenso bei wie die Skandalisierung von sexualisierten Darstellungen in der Netz-Kultur (DGfE 2017; #MeToo). Ein Blick in die Geschichte zeigt, dass das Thema Generation und Sexualität sowohl mit denFrauenbewegungen des 19. und 20. Jahrhunderts als auch mit deren Freiheitsbestrebungen verknüpft war (Rendtorff/Kleinau/Riegraf 2016; Casale/Windheuser 2018).

Vor diesem Hintergrund stellt das Jahrbuch die Frage, was aus geschlechtergeschichtlicher und geschlechtertheoretischer Perspektive unter Generation und Sexualität und ihrem Verhältnis zu einander zu verstehen ist. Generation kann dabei als sozial- und erziehungswissenschaftliche Analysekategorie wie auch als zeitspezifische Konstellation der Frauenbewegungen oder feministischen Theorie gedacht werden. Wie wurde und wird das Verhältnis von Generation undSexualität zum Gegenstand und/oder zur Utopie für die Frauenbewegungen und die Pädagogik? Wie beschreibt und analysiert die feministische Theorie – in ihren unterschiedlichen historischen und aktuellen Strömungen – den Zusammenhang von Generation und Sexualität? Welche Entwürfe gehen damit einher?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
CfP

„Kindheitsgeschichte(n) - Grenzen mit- und überdenken“

CfP im Rahmen der Workshopreihe "Kindheitsgeschichte(n)"

Kindheitsgeschichte(n) ist eine Workshopreihe, die in Kooperation der Universität zu Köln und der Universität Hildesheim ins Leben gerufen wurde. Der Auftakt fand im Oktober 2017 unter dem Titel dezentrierte Perspektiven, de- und rekonstruktive Lesarten an der Universität zu Köln statt. Der zweite Workshop wird 2019 an der Universität Hildesheim veranstaltet.
Der zweite Workshop nimmt drei Themenfelder auf, die in den Diskussionen des ersten Workshops virulent
wurden. Sie beziehen sich auf drei Begrenzungen im Nachdenken über Kinder und Kindheit:
1. Die Wirkmächtigkeit des Ideals bürgerlich-moderner Kindheit.
2. Ein internationaler Blick auf die heterogene Ausdeutung der sozialen Kategorie Kindheit
3. Differenzkategorien Geschlecht und Sexualität

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
CfP

Journal 43 des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Einladung zur Zusendung von Call for Papers

Wir laden Sie ein, aus aktuellen Projekten zu berichten, Diskussionsbeiträge aus dem Kontext der Genderforschung beizusteuern sowie auf Netzwerk-Neuigkeiten, Personalia oder Neuerscheinungen hinzuweisen. Auch über Tagungsberichte und Rezensionen freuen wir uns.

In der Übersicht besteht unser Journal aus folgenden acht Rubriken:

  • Neue NetzwerkprofessorInnen stellen sich vor
  • Kurznachrichten
  • Neue Projekte stellen sich vor
  • Personalia
  • Beiträge (längere Aufsätze aus der Genderforschung)
  • Tagungsberichte
  • Buchbesprechungen (Rezensionsexemplare können bei uns angefragt werden)
  • Neuerscheinungen

Eine Übersicht über unsere bisherigen Journale finden Sie unter diesem Link.

Für Rückfragen stehen wir Ihnen gerne unter journal[at]netzwerk-fgf.nrw.de oder telefonisch zur Verfügung.

Wir freuen uns auf Ihren Beitrag!

„Feministischen Perspektiven der Friedens- und Konfliktforschung“

Call for Papers

Feministische Perspektiven gehören heute zu den zentralen Blickwinkeln der Friedens- und Konfliktforschung. Als interdisziplinäres Forschungsfeld führt die Friedens- und
Konfliktforschung feministische Ansätze u.a. der Politikwissenschaft, Pädagogik, Soziologie, Anthropologie, Sprachwissenschaft und Philosophie zusammen. Diese eint das Ziel, die Rolle von Geschlechtlichkeit im Kontext von Gewalt und Konflikt besser zu verstehen. Themen wie Gendergerechtigkeit, weibliche Perspektiven in und auf internationale Politik, der Einfluss von Konstruktionen von Männlichkeit und Weiblichkeit auf Konflikt- und Friedensdynamiken sowie geschlechtsspezifische Gewalt sind praktisch wie theoretisch von enormer Relevanz. Dies ist insbesondere im Hinblick auf wachsende antifeministische Strömungen der Fall. Auch die normative Agenda, Geschlechtergerechtigkeit zu stärken und Frauen in politischen wie gesellschaftlichen Prozessen zu stützen, hat insbesondere im historischen friedenspolitischen Kontext der Arbeitsgemeinschaft für Friedens- und Konfliktforschung sowie im normativen Flügel der Disziplin ihren Platz.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Offener Call: Zeitschrift GENDER

Einladung zur Beitragseinreichung

Für den Offenen Teil der GENDER. Zeitschrift für Geschlecht, Kultur und Gesellschaft laden wir AutorInnen ein, Beiträge aus unterschiedlichen Disziplinen einzureichen, in denen sie sich aus theoretischer oder empirischer Perspektive mit den Geschlechterverhältnissen in verschiedenen gesellschaftlichen und kulturellen Bereichen auseinandersetzen.

Die GENDER ist ein interdisziplinäres Forum für die deutschsprachige Frauen- und Geschlechterforschung mit Schwerpunkten in den sozial- und kulturwissenschaftlichen Disziplinen. Erwünscht sind daher Beiträge aus Politikwissenschaft, Film- und Medienwissenschaft, Soziologie, Kommunikationswissenschaft, Literaturwissenschaft, Geschichtswissenschaft, Erziehungswissenschaft, Kunstgeschichte, Psychologie, Religionswissenschaft u. v. m. Zugleich sind auch Fragestellungen aus dem naturwissenschaftlich-technischen Bereich, z. B. aus der Medizin, der Gesundheitswissenschaft, der Ökologie, der Umweltforschung und den Ingenieurwissenschaften, sehr willkommen.

Grundsätzlich ist eine Einreichung eines Aufsatzes für den Offenen Teil der GENDER jederzeit möglich. Bitte beachten Sie jedoch die jeweiligen Abgabefristen zu den Redaktionssitzungen, die Sie auf unserer Website finden (www.gender-zeitschrift.de).

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Ausschreibung.
Ausschreibung

Representing Trans

Call for Papers

The last couple of years have been shaped by a paradoxical simultaneity of unprecedented trans visibility in the arts and media and of ongoing transphobic violence, disproportionately affecting economically disadvantaged and communities of colour. How can we approach the (international) success of shows such as Transparent, Hit & Miss, Orange is the New Black, Sense8, The OA or the independent film Tangerine (2015), foreign-language Oscar-winner Una Mujer Fantástica (A Fantastic Woman, 2017) or Arekti Premer Golpo (Just Another Love Story, 2010), and others? How do these visual representations negotiate traditional gendered binaries of the ‘male gaze’ (Villarejo 2016) and the dynamics of trans feminine hypervisibility and trans masculine invisibility? How do these artefacts navigate “the trap of the visual” that offers trans visibility as the “primary path through which trans people might have access to livable lives” (Gossett, Stanley and Burton 2017)? Have we indeed reached a “transgender tipping point” in public and political discourse as the June 2014 heading of Time Magazine, featuring actress Laverne Cox as the first open trans woman on the cover, suggests? What kind of tensions does the mainstream marketability and recognition (e.g. of celebrities like Caitlyn Jenner or Chaz Bono) create?

This special issue seeks to address these questions in a variety of trans representations focusing, among others, on popular media as well as on less explored archives of trans (self-)-representations across the world, and their representation in/interaction with Anglophone texts and media.

Further information can be found within the Call for Papers.

Zeitschrift GENDER (1/2020): Geschlechterordnungen in Stadt und Region

Eigensinnige Aneignungen, politische Aushandlungen, kulturelle Vergewisserungen

Stadt und Region – beides sind gesellschaftlich und geschlechtlich organisierte Räume, in denen grundlegende Erfahrungen gemacht und ausgetauscht werden. Institutionelle wie individuelle Akteur*innen konstruieren Räumlichkeiten, Identitäten und Handlungsperspektiven über geschlechterbezogene Narrationen – zu denken wäre in der Vergangenheit an die „Stadt der Frauen“ der Christine de Pizan oder aktuell an das Ruhrgebiet und seine Metaerzählung von der schwer arbeitenden Männerregion. Um den Fokus zu erweitern und gegebenenfalls auch Unterschiede in den Blick zu bringen, sollen im geplanten Themenheft beide Raumordnungen – Stadt und Region – auf ihren geschlechterbezogenen Konstruktions-, Erfahrungs- und Handlungszusammenhang hin in den Blick genommen werden.

Mögliche Themen und Fragestellungen:
• Wie wurden/werden Möglichkeitsräume für alle Geschlechter in einem lebenswerten Umfeld geschaffen oder verhindert?
• Wie hängt Gentrifizierung mit veränderten Lebens- und Partnerschaftsmodellen zwischen Klasse, Gender und Sexualitäten zusammen?
• Wo und wie lassen sich geschlechterspezifische Raumkonstruktionen und -nutzungen freilegen?

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.
CfP Deutsch | CfP Englisch

Call for Papers: Open Gender Journal

Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung

Die Redaktion des Open Gender Journal freut sich über die Einreichung von Fachbeiträgen aus allen Disziplinen mit einem Genderbezug/-schwerpunkt. Seit der ersten Veröffentlichung im September 2017 reflektiert OGJ die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen: Im Sinne eines „mega journals" verzichtet OGJ auf eine Ausgabenbindung und ermöglicht dadurch eine fortlaufende, zeitnahe Erscheinungsweise.
Zudem werden folgende Forschungszusammenhänge ausdrücklich miteinbezogen: Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung, Critical Whiteness, Postcolonial Studies, Diversity Studies, Intersektionale Perspektiven.

Im OGJ werden Artikel veröffentlicht, die einen originären Beitrag zum Feld der Geschlechterforschung leisten, den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen und in Deutsch oder Englisch verfasst sind. Die Artikeleinreichung erfolgt online und ohne Einreichungsfrist.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website des Open Gender Journals.

Veranstaltung (19)

STEMM Equality Congress

The STEMM Equality Congress 2018 will offer delegates an opportunity to hear from and interact with thought leaders in equality, diversity and inclusion strategy, policy and practice in STEMM worldwide. mehr

Stellenangebote (0)

Aktuell liegen keine Stellenangebote vor.

Call for papers (8)

CfP: Jahrbuch Erziehungswissenschaftliche Geschlechterforschung

Das Jahrbuch stellt die Frage, was aus geschlechtergeschichtlicher und geschlechtertheoretischer Perspektive unter Generation und Sexualität und ihrem Verhältnis zu einander zu verstehen ist. Generation kann dabei als sozial- und erziehungswissenschaftliche Analysekategorie wie auch als zeitspezifische Konstellation der Frauenbewegungen oder feministischen Theorie gedacht werden. Wie wurde und wird das Verhältnis von Generation undSexualität zum Gegenstand und/oder zur Utopie für die Frauenbewegungen und die Pädagogik? Wie beschreibt und analysiert die feministische Theorie – in ihren unterschiedlichen historischen und aktuellen Strömungen – den Zusammenhang von Generation und Sexualität? Welche Entwürfe gehen damit einher? mehr

„Kindheitsgeschichte(n) - Grenzen mit- und überdenken“ - CfP im Rahmen der Workshopreihe "Kindheitsgeschichte(n)"

Kindheitsgeschichte(n) ist eine Workshopreihe, die in Kooperation der Universität zu Köln und der Universität Hildesheim ins Leben gerufen wurde. Der Auftakt fand im Oktober 2017 unter dem Titel dezentrierte Perspektiven, de- und rekonstruktive Lesarten an der Universität zu Köln statt. Der zweite Workshop wird 2019 an der Universität Hildesheim veranstaltet. mehr