Call for Papers

Umkämpfte Solidaritäten

CfP Femina Politica 2/2019

Für das Schwerpunktheft soll vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Entwicklungen auf nationalstaatlicher sowie supranationaler Ebene die Frage nach Solidarität(en) aus feministischer, queerer und postkolonialer Perspektive neu gestellt werden. Dabei sind zum einen die multiplen geschlechterpolitischen Bedingungen und Effekte im Hinblick auf veränderte Solidaritätsverhältnisse von Interesse; zum anderen wird danach gefragt, was (intersektionale) feministische Solidarität heute angesichts vergeschlechtlichter, rassisierter und klassisierter Ungleichheitsverhältnisse bedeuten kann.

Von besonderem Interesse sind theoriegeleitete empirische sowie theoretische Beiträge zu folgenden Themenbereichen:

  •  Wie lassen sich in einer globalisierten Welt gesellschaftlicher Zusammenhalt und Strukturen wechselseitiger Solidarität herstellen? Vollzieht sich eine Entwicklung von einer inklusiven zu einer exklusiven Solidarität? Wie stehen sich die Entwürfe ‚Europa der Vielen‘ und ‚gemeinsames Europa‘ gegenüber? Sind verschärfte Grenzregime und die Abwehr von Geflüchteten Ausdruck eines neuen Nationalismus, der keine Solidarität mehr kennt? Wie steht es um die europäische Solidarität nach der Finanz- und Eurokrise? Welche Bedeutung haben diese Verhältnisse für die Entwicklung einer intersektional gedachten geschlechterpolitischen Perspektive?
  • Wenn Solidarität als Grundfeste des Sozialstaates begriffen wird, stellt sich die Frage, inwiefern über die Veränderungen des Sozialstaates vergeschlechtlichte, rassisierte und klassisierte Ungleichheiten (re-)produziert werden. Welche Effekte haben Transformationen wie etwa vom Solidarprinzip der Sozialversicherungen (Arbeitslosenversicherung, Rente) zur Privatisierung der Fürsorge für unterschiedliche Bevölkerungsgruppen? 
  • Was sind aktuelle Politiken und Formen queer-feministischer Solidarisierung, die mikropolitische Arenen (wie etwa solidarische Lebens- und Existenzweisen) ebenso berücksichtigen wie institutionelle Zusammenhänge (wie etwa das queer-feministische Potenzial von zivilgesellschaftlichen Akteur_innen, Gewerkschaften, Menschenrechtsorganisationen etc.)?

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Fußball und seine Events

CfP der Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft (FuG)

In der dritten Ausgabe der FuG „Fußball als Event“ soll es um folgende Fragen gehen:

  • Wie sind Großereignisse sportpolitisch einzuschätzen? Welche Politiken der Vergabe, Vermarktung und Durchführung von Großereignissen sind feststellbar? Unter welchen Kontrollen und Auflagen stehen die Örganisatoren, welche Zugeständnisse machen sie und welche Vorteile genießen die Ausführenden? Und weiter: Wie werden Großereignisse von den nationalen Machthaber_innen genutzt? Welche sozial- und sicherheitspolitischen Entscheidungen werden im Vorfeld und in der Durchführung der Großereignisse getroffen? Insbesondere sind Ergebnisse von Forschungen über Großereignisse wie der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland willkommen.
  • Zudem stellt sich die Frage nach den Publika der Events. Denn noch stärker als im Regelbetrieb wird das Publikum zu einem Teil der Veranstaltung. Das Publikum feiert die Spieler, gleichzeitig jedoch sich selbst. Welche Affekte zum Spektakel lassen sich nachzeichnen, welches Wissen u ber die Kultur des Events wird wie objektiviert und weitergegeben? Welche Bedeutungen hat die Eventisierung für die Gesellschaft und ihre Subjekte? Welche Rolle spielen z.B. Geschlechtszugehörigkeiten für die Inszenierung des Events, vor allem im Hinblick darauf, dass Fußball als ein generisches Maskulinum fungiert? Inwiefern sind die Inszenierungen von Nationalita ten für die Herstellung des Events nützlich?
  • Darüber hinaus kann auch eine Eventisierung des Regelbetriebs in den Bick genommen werden: Wie werden einzelne Bundesliga-Spiele als besonderes und singula res Ereignis narrativ markiert? Wie vera ndert sich das ‚einfache‘ Spiel angesichts der schier omnipra senten Großereignisse? Und nicht zuletzt: Wie gestaltet sich das Verhältnis zwischen mediatisierten Großereignissen und Amateursport? Welche Effekte auf Breitensportler_innen lassen sich nachzeichnen?

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Call for Papers: Open Gender Journal

Open-Access-Zeitschrift für die Geschlechterforschung

Die Redaktion des Open Gender Journal freut sich über die Einreichung von Fachbeiträgen aus allen Disziplinen mit einem Genderbezug/-schwerpunkt. Seit der ersten Veröffentlichung im September 2017 reflektiert OGJ die Breite und Vielfalt des wissenschaftlichen Feldes der Geschlechterforschung ohne thematische Einschränkungen: Im Sinne eines „mega journals" verzichtet OGJ auf eine Ausgabenbindung und ermöglicht dadurch eine fortlaufende, zeitnahe Erscheinungsweise.
Zudem werden folgende Forschungszusammenhänge ausdrücklich miteinbezogen: Queer Studies, Disability Studies, Rassismusforschung, Critical Whiteness, Postcolonial Studies, Diversity Studies, Intersektionale Perspektiven.

Im OGJ werden Artikel veröffentlicht, die einen originären Beitrag zum Feld der Geschlechterforschung leisten, den Standards wissenschaftlichen Arbeitens entsprechen und in Deutsch oder Englisch verfasst sind. Die Artikeleinreichung erfolgt online und ohne Einreichungsfrist.

 

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website des Open Gender Journals.

„Wissenschaftliche Exzellenz und Chancengleichheit in Hochschule und Forschung – ein Widerspruch? Globale und lokale Entwicklungen im Vergleich“

Call for Papers der Zeitschrift „Beiträge zur Hochschulforschung“

Schon seit längerem zielen politische Programme auf die Förderung der Chancengleichheit von Benachteiligten und Marginalisierten, etwa qua Geschlecht, aber auch Lebensstil, sozialer Herkunft und Migrationshintergrund, sowie Erweiterung der Diversität in Hochschule und Forschung. Hinzu gekommen sind neuere politische Programme
zur Förderung der so genannten Exzellenz, die den Wettbewerb zwischen Wissenschaftseinrichtungen und Forschenden mobilisieren. Nicht zuletzt dadurch ist Exzellenz
nunmehr zu einem erstrebenswerten Ziel geworden: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler und ihre Forschungen sowie wissenschaftliche Organisationen möchten exzellent sein oder zumindest werden und richten ihre Aktivitäten darauf aus, ein klar erkennbares Profil, vorausschauende strategische Planung und messbare Ergebnisse
(Output) aufzuweisen.

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(Re-)Visionen. Epistemologien, Ontologien und Methodologien der Geschlechterforschung

CfP zur Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien 2019

Die Gender Studies zeichnen sich durch eine interdisziplinär unterschiedlich gewichtete Vielfalt von theoretischen und methodologischen Perspektivierungen aus, mit denen sowohl analytische Herausforderungen als auch epistemologische Neuerungen einhergehen. Die Jahrestagung der Fachgesellschaft Geschlechterstudien möchte im Juli 2019 dazu einladen, die epistemische, theoretische, methodische, methodologische und ontologische Entwicklung der Gender Studies, ihre Untersuchungsgegenstände, Zugriffsweisen und Erkenntnispotenziale zu reflektieren sowie aktuelle Ansätze und Forschungsfragen zu diskutieren. Zentrale Fragen sind unter anderem:

  •  Was lernen wir aus der komplexen und oftmals widersprüchlichen Geschichte dieser Theoriebildungen?
  •  In welcher Form und in welchen Bereichen werden bestimmte feministische und gendertheoretische Ansätze weitergeführt und neu verhandelt?
  •  Inwiefern prägen die Wissens- und Wissenschaftskritik der Gender Studies auch das methodische Vorgehen einzelner Fachrichtungen?

Die Tagung möchte Raum für unterschiedliche Formen des wissenschaftlichen Austausches geben, z.B. in Foren, Workshops oder anderen experimentellen Formaten. Es soll sich dabei um eine Arbeitstagung handeln, die einen produktiven interdisziplinären Austausch zwischen Wissenschaftler*innen mit unterschiedlicher Forschungserfahrung ermöglicht. Aus diesem Grund sollen Workshops und Panels mit Response einen Schwerpunkt bilden.
 

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Geschlecht, Migration und Sicherheit

CfP der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien

Das Schwerpunktheft „Geschlecht, Migration und Sicherheit“ der Freiburger Zeitschrift für GeschlechterStudien (fzg 26|2020) widmet sich kritischen Analysen geschlechtsspezifischer staatlicher und ökonomischer Regulierungen und Regimen bezüglich Migration und Sicherheit im Schnittfeld von Rassismus, (Hetero-)Sexismus, Kapitalismus und Nationalismus. Die Ambivalenz des Begriffs der Sicherheit steht dabei besonders im Fokus: Dieser verstärkt einerseits die diskursiven Konstruktionen von Migrant*innen als Andere und die dualen geschlechtsspezifischen Repräsentationslogiken von Opfern und Tätern. Zugleich ist der Begriff als normativer, ethischer und politischer Orientierungspunkt  für den Schutz und die Selbstermächtigung von Menschen auf der Flucht und in der Diaspora wichtig.

In den Blick geraten dabei unter anderem:

  • Formen der Diskursivierung, Medialisierung und Politisierung von Geschlecht, Migration und Sicherheit
  • Praktiken der Selbstorganisation von Sicherheit von und für Migrant*innen (historisch und gegenwärtig) sowie die Bedeutung von ‚safe spaces’ und Sicherheitsnetzen und der diesbezüglichen Rolle von Geschlecht
  • Inwiefern verändern Phänomene der Migration hegemoniale und feministische Konzepte geschlechtsspezifischer Sicherheit?
  • Was sind aus ethischer und rechtlicher Perspektive wichtige Themenfelder im Bereich Geschlecht, Migration und Sicherheit?

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Veranstaltung (14)

Weiterbildender Zertifikatskurs: DiVersion: Managing Gender and Diversity (MGD)

Das Zentrum für Weiterbildung (ZWB) der Bergischen Universität Wuppertal bietet im Frühjahr 2018 ... mehr

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Call for papers (6)

Femina Politica 2/2019: Umkämpfte Solidaritäten

Für das Schwerpunktheft soll vor dem Hintergrund gegenwärtiger politischer Entwicklungen auf nationalstaatlicher sowie supranationaler Ebene die Frage nach Solidarität(en) aus feministischer, queerer und postkolonialer Perspektive neu gestellt werden. mehr

CfP Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft

Wie sind Großereignisse sportpolitisch einzuschätzen? Welche Politiken der Vergabe, Vermarktung und Durchführung von Großereignissen sind feststellbar? Unter welchen Kontrollen und Auflagen stehen die Örganisatoren, welche Zugeständnisse machen sie und welche Vorteile genießen die Ausführenden? Und weiter: Wie werden Großereignisse von den nationalen Machthaber_innen genutzt? Welche sozial- und sicherheitspolitischen Entscheidungen werden im Vorfeld und in der Durchführung der Großereignisse getroffen? Insbesondere sind Ergebnisse von Forschungen über Großereignisse wie der Fußball-Weltmeisterschaft in Russland willkommen. mehr