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Buchreihe Geschlecht & Gesellschaft

Geschlechterfragen sind Gesellschaftsfragen. Die Reihe „Geschlecht & Gesellschaft“ veröffentlicht seit 1995 herausragende wissenschaftliche Beiträge, in denen die Impulse der Frauen- und Geschlechterforschung für die Sozial- und Kulturwissenschaften dokumentiert werden. Zudem werden in dieser Buchreihe zentrale Beiträge aus der internationalen Geschlechterforschung in deutschsprachiger Übersetzung veröffentlicht. Die Buchreihe „Geschlecht & Gesellschaft“ erscheint bei Springer VS, Wiesbaden.

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Gespannte Arbeits- und Geschlechter-verhältnisse im Marktkapitalismus

Einen wichtigen Sammelband für unsere Zeit und gerade im Kontext der aktuellen Entwicklungen haben Karina Becker, Kristina Binner und Fabienne Décieux im März in der Reihe Geschlecht & Gesellschaft herausgegeben. Die Beiträge gehen der Reorganisation von (Erwerbs)Arbeit im Zuge des sozialen und ökonomischen Wandels nach, mit besonderem Gewicht auf Care-Arbeit und Arbeitskämpfe. Das Buch ist ein zeitgemäßer feministischer Beitrag zur Diskussion um Marktkapitalismus und Lohnarbeitsverhältnisse.

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Social Freezing – Reproduktionsmedizin im Spannungsfeld zwischen Risiko, Moral und Verantwortung

Ziel der Studie von Julia Feiler ist es, ‚Social Freezing‘ als biopolitische Praxis zu beleuchten und Grenzziehungen zwischen Alter, Geschlecht, Körper, Natur und Technologie nachzuzeichnen, die Vorstellungen von und Erwartungen an Frauen als Patientinnen, Kundinnen und Bürgerinnen produzieren. Das Buch bietet erstmalig eine Auseinandersetzung mit dem deutschsprachigen reproduktionsmedizinischen Diskurs und aktuelle Einsichten in die Geschlechter-, Technik- und Körpersoziologie, die Soziologie der Medizin und Gesundheit sowie die feministischen Science and Technoloy Studies.

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Schwul sein und älter werden

Die vorliegende Studie analysiert Selbstbildungsprozesse älterer schwuler Männer. Dabei stehen Verhandlungen und Aneignungen der Dimensionen Alter(n), Begehren und Geschlecht im Mittelpunkt, die „unter der Treppe“ im Kontext einer gleichzeitigen diskursiven Unsichtbarkeit „schwulen“ Alter(n)s stattfinden. Die Untersuchung verbindet einen identitäts- und kategorienkritischen Theorierahmen mit einem qualitativ-empirischen Fokus auf intersektionale Selbstkonzepte. Ausgangspunkt der Selbstbeschreibungen von schwulen Männern zwischen 60 und 90 Jahren sind ihre biographischen Erfahrungen, die häufig von starker Diskriminierung geprägt sind. Diese haben deutliche Auswirkungen auf gegenwärtige Versuche einer „gelingenden“ Selbstbeschreibung als nicht nur schwuler, sondern (nun) auch älterer Mann.

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Handbuch Interdisziplinäre Geschlechterforschung

Das Handbuch bietet einen systematischen Überblick über den Stand der Geschlechterforschung. Disziplinäre und interdisziplinäre Zugänge werden verknüpft und vielfältige Sichtweisen auf das Forschungsfeld eröffnet. Die Beiträge der Geschlechterforscher_innen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen spannen die Breite des Forschungs- und Wissenschaftsfeldes auf. Hierdurch werden die Debatten, Analysen und Entwicklungen der deutschsprachigen und internationalen Geschlechterforschung deutlich.

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