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Gender in der psychologischen Forschung

GENDER 3/2013 ist erschienen

Titelbild GENDER

Wie wirken Geschlechterstereotype auf unser Denken und Handeln? Wie lässt sich dieser Einfluss messen? Diesen und anderen Fragen gehen die Schwerpunktbeiträge der aktuellen GENDER-Ausgabe nach. Sie widmen sich Befunden der neuropsychologischen, sozialpsychologischen und pädagogisch-psychologischen Forschung und zeigen wichtige Impulse auf, die die Psychologie zur Geschlechterforschung liefern kann. Der einleitende Beitrag von Evelyn C. Ferstl und Anelis Kaiser beleuchtet dabei überblicksartig das Verhältnis zwischen wissenschaftlicher Psychologie und qualitativer Genderforschung. Andrea E. Abele untersucht den Einfluss psychologischer Faktoren auf den Berufserfolg von Frauen und Männern und fragt, warum sich die „Schere“ immer noch auseinanderentwickelt. Franziska Moser, Bettina Hannover und Judith Becker stellen ein Kategoriensystem vor, nach dem Schulbücher auf Geschlechter(un)gerechtigkeit hin analysiert werden können. Mit diesen und weiteren Aufsätzen aus der experimentellen Psychologie will das Heft den inter- und multidisziplinären Dialog innerhalb der Genderforschung fördern. Daneben finden sich im Offenen Teil der Zeitschrift zusätzliche Beiträge, Tagungsberichte sowie Rezensionen zu Neuerscheinungen, die sich diesmal insbesondere auf Männlichkeiten konzentrieren.

Details und Bestellmöglichkeiten

Paare und Ungleichheit(en) - Eine Verhältnisbestimmung

Neues Sonderheft der GENDER erschienen

Paarbeziehungen sind ein zentraler Ort, an dem Ungleichheiten zwischen den Geschlechtern (re-)produziert, kompensiert oder verringert werden – im Sinne eines doing couple, doing gender und doing (in-)equality. Zudem spiegeln sich in und zwischen Paaren Klassen-, Schicht- und Milieuunterschiede, etwa in der PartnerInnenwahl, in der Positionierung auf dem Arbeitsmarkt, in Bevorzugungen und Benachteiligungen durch sozial- und familienpolitische Regelungen oder in der Artikulation und praktischen (Nicht-)Einlösung von Egalitätsnormen. Die Ungleichheits- und die Paarsoziologie treffen sich dabei vor allem in den Dimensionen der Produktion und Reproduktion, womöglich auch in Kompensierungen oder Verringerungen sozialer Ungleichheiten innerhalb von Paaren und zwischen Paaren. Das Sonderheft versammelt aktuelle Studien, die sich mit „Paaren und Ungleichheit(en)“ befassen, entlang der Schwerpunkte „Geschlechter(un)gleichheiten, Paarfindungen, Paarbindungen“, „Paarbeziehungen und Erwerbsarbeit“ und „Paarbeziehungen und Elternschaft."

Zum Sonderheft

Feministische Perspektiven auf Ökonomie und Geschlechterordnung

GENDER 2/13 ist erschienen

Die aktuelle Ausgabe der Zeitschrift GENDER beschäftigt sich mit dem Verhältnis von Ökonomie und Geschlechterordnung. Dabei verbleiben die Beiträge nicht auf der Ebene deskriptiver Analysen, sondern geben Anstöße zum Nachdenken darüber, wie eine (geschlechter)gerechtere Gesellschaft beschaffen sein könnte. Sie fragen nach der feministischen Anschlussfähigkeit alternativer Wirtschaftskonzepte, nehmen die Wertung von durch Frauen geleistete Arbeit in den Blick und zeichnen am Beispiel von Pflegehelferinnen nach, wie im Rahmen von internationalen Gleichstellungspolitiken neue Ausschlüsse von Frauen auf dem Arbeitsmarkt entstehen. Autorinnen im Offenen Teil untersuchen, wie sich die zunehmende Präsenz von Frauen in Topführungspositionen auf die Geschlechterordnung auswirkt und welche Rolle die Medien im Diskurs um Geschlechterverhältnisse vor dem Hintergrund neoliberaler Entwicklungen spielen. Weitere Beiträge, Tagungsberichte und Rezensionen runden das Heft ab.

Zur GENDER 2/13

Handlungsempfehlungen für gendergerechte Berufungsverfahren

Workshop mit Expertinnen im Gerhard-Mercator-Haus

Im Rahmen des Projekts „Beruf: ProfessorIn“ des Gender-Reports 2013 werden auf Grundlage einer qualitativen Interviewstudie und einer Onlinebefragung unter anderem konkrete Handlungsempfehlungen für das Land, die Hochschule sowie Akteurinnen und Akteure erarbeitet. Diese wurden am 28.06.2013 in einem Expertinnen-Workshop im Gerhard-Mercator-Haus der Universität Duisburg-Essen mit einer Gruppe aus Vertreterinnen des Wissenschaftsministeriums, der Universitäten und Fachhochschulen, aus speziellen Forschungszentren und den Gleichstellungsbüros der Universitäten, Fachhochschulen sowie Kunst- und Musikhochschulen diskutiert. Die Anregungen und Rückmeldungen fließen in die Ergebnisse des Gender-Reports 2013 ein.

Zum Gender-Report

Gender Studies an nordrhein-westfälischen Hochschulen

Journal Nr. 32 ist erschienen

Die 32. Ausgabe des Journals gibt einen umfangreichen, vielfältigen Einblick in Forschung, Vernetzung & Aktivitäten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Zum Schwerpunkthema „Gender Studies an nordrhein-westfälischen Hochschulen“ warten darüber hinaus Vorstellungen der verschiedenen Gender Studies-Einrichtungen und -Studiengänge sowie ein Beitrag zur „Frühgeschichte“ der Gender Studies in NRW. Dabei stehen folgende Fragen im Zentrum: Zu welchen Fragestellungen wird in den Einrichtungen geforscht? Welche Bedeutung hat die Interdisziplinarität? Welche Berufsperspektiven eröffenen sich für Studierende der Gender Studies? Abgerundet wird das Journal durch Tagungsberichte, Rezensionen und Neuerscheinungen.

Zum Journal Nr. 32

Raewyn Connell: Gender

Neuerscheinung Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft”

In der Studie „Der gemachte Mann”, die 1999 ebenfalls in der Reihe „Geschlecht und Gesellschaft” erschienen ist, entwickelte Connell ein Konzept von Männlichkeiten, das bis heute in der Geschlechterforschung international intensiv diskutiert wird. Das weite Spektrum an Fragestellungen, das darin bereits zum Ausdruck kommt, prägt in besonderer Weise auch ihr neues Buch „Gender”, das nun erstmals in deutscher Übersetzung erschienen ist. Darin gibt die australische Wissenschaftlerin in interdisziplinärer und global vergleichender Perspektive eine Einführung in zentrale Themen und Diskussionen der Geschlechterforschung. Sie ermöglicht dadurch einen von den eigenen, vertrauten Geschlechterverhältnissen „dezentrierten” Blick, der nicht zuletzt die Standortverbundenheit der eigenen Wissensproduktion erkennbar werden lässt.

Zur Buchreihe Geschlecht & Gesellschaft

Geschlecht und Organisation

Neuerscheinung Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft“

Seit den 1970er Jahren wächst im deutschsprachigen Raum die Forschung zu „Organisation, Geschlecht und Gesellschaft“. Zentrales Erkenntnisinteresse stellt die Frage dar, ob Organisationen grundlegend als geschlechtsneutral zu beschreiben sind oder eher als durch Geschlecht strukturierte soziale Gebilde betrachtet werden müssen. Für ihr Lehrbuch haben Ursula Müller, Birgit Riegraf (beide Netzwerkprofessorinnen) und Sylvia M. Wilz eine Auswahl von Originaltexten zusammengestellt und mit orientierenden Kommentaren als „Leseanleitungen“ versehen. Der Band richtet sich insbesondere an Studierende, die bereits über Grundkenntnisse in der Frauen- und Geschlechterforschung verfügen und sich mit dem Forschungsfeld „Geschlecht und Organisation“ vertraut machen wollen.

Website Geschlecht & Gesellschaft

Starke Frauen in der Wissenschaft

Internationaler Frauentag 2013

"Vieles ist getan, vieles bleibt noch zu tun" - mit diesen Worten schließt
der Gender-Report 2010, der vom Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW erstellt wurde. Gleichstellung der Geschlechter an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen ist vielerorts leider noch nicht selbstverständlich. Anlässlich des Weltfrauentags beziehen starke Wissenschaftlerinnen aus NRW dazu Stellung. Eines wird deutlich: Die Wissenschaft braucht Frauen - ohne geht es nicht! Bei Klick auf den Link kommen Sie zu den Porträts und Statements.

Website MIWF NRW

Gleichstellungsrecht – Gleichstellungspraxis

Druckfrisch: Die Dokumentation zum Gender-Kongress liegt vor

Pünktlich zum Internationalen Frauentag liegt nun die Tagungsdokumentation zum Gender-Kongress vor. Im Fokus des zweiten Gender-Kongresses des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW stand das Spannungsverhältnis von Gleichstellungsrecht und Gleichstellungspraxis an Hochschulen. Die Veranstaltung bot eine gelungene Plattform zum Austausch zwischen den GleichstellungsakteurInnen und Hochschulleitungen und ermöglichte interessante Diskussionen über die Stärken und  Schwächen des Landesgleichstellungsgesetzes, das in dieser Legislaturperiode vor der Novellierung steht. Die Dokumentation, die von der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks erstellt wurde, enthält neben den Grußworten und Keynotes auch die Vorträge aus den Workshops sowie zentrale Arbeitsergebnisse.

Tagungsdokumentation | Druckversion bestellen

Allerhand: Forschungen, Aktivitäten & Vernetzungen

Jahresbericht 2012 des Netzwerks FGF erschienen

Mit dem Jahresbericht legt die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW eine systematische und detaillierte Übersicht über die Aktivitäten des gesamten letzten Jahres vor. Im Fokus der Forschung standen die Fortschreibung des Gender-Reports, die Systemakkreditierung unter Gender-Aspekten sowie die Geschichte des Netzwerks als Wissenschaftsinstitution. Einen weiteren Schwerpunkt bildeten die Veröffentlichungen sowie die Veranstaltungen, die von der Koordinations- und Forschungsstelle geplant, organisiert und durchgeführt wurden.

Studie Nr. 16 | Druckversion bestellen

Druckfrisch ins Jahr 2013

Journal Nr. 31 erschienen

Unter dem Titel „Über den Rand gedacht“ stand der Workshop der MittelbauerInnen und im aktuellen Journal geben nun einzelne Beiträge einen interessanten Einblick in genderspezifische Forschungs- und Dissertationsprojekte: Berichtet wird über „Vaterbilder“,  über Schillers Gedicht „Die Würde der Frauen“ aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive oder über die weiblichen Lebensentwürfen malaysischer Bildungsmigrantinnen in Singapur. Weitere Beiträge in diesem Heft setzen sich u.a. mit geschlechtergerechten Berufungsverfahren, dem Jungen-Zukunftstag an der Universität Duisburg-Essen oder den Berufsmöglichkeiten und Selbstwahrnehmungen von AbsolventInnen der Gender Studies auseinander. Auch dieses Journal wird durch Tagungsberichte abgerundet. Allen voran der Bericht über den Gender-Kongress des MIWF zum Thema „Gleichstellungsrecht – Gleichstellungspraxis“. Lesen Sie mehr... 

Journal Nr. 31 | Inhaltsverzeichnis

Gender Studies an nordrhein-westfälischen Hochschulen

Jahrestagung 2012 des Netzwerks FGF in Herne

Im Rahmen der diesjährigen Jahrestagung standen die Einrichtungen der Gender Studies an nordrhein-westfälischen Hochschulen im Mittelpunkt. In der Akademie Mont Cenis nahmen Vertreterinnen und Vertreter aus den verschiedensten Disziplinen teil und stellten ihre Einrichtungen, Forschungszentren, Arbeitsstellen sowie Gender-Studies-Studiengänge vor. Gemeinsam wurden anschließend die organisatorischen und interdisziplinären Herausforderungen diskutiert. Mit der Veranstaltung sollte insbesondere die Stärkung und Vernetzung der (interdisziplinären) Zusammenarbeit zwischen den Einrichtungen und Institutionen gefördert werden, aber ebenso auch der gemeinsame Erfahrungsaustausch untereinander. Die Tagung bildete dafür eine interessante und gelungene Plattform; der Austausch soll auf Wunsch der Teilnehmenden auch im Anschluss weitergeführt und verstärkt werden.

Überblick Gender Studies

Neue Infokarten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Alles auf einen Blick zum Netzwerk FGF und den Datenbanken

Kurz und kompakt – das sind die neuen Infokarten des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Der kleine aber ebenso gehaltvolle Flyer bietet Infos zum Mitnehmen & Weitergeben aus den Datenbanken der Kinderbetreuungsangebote, der Gleichstellungsprojekte, der Gender Curricula, des Gender-Reports sowie über das Netzwerk allgemein. Aufbereitet in handgerechter Form liefern die Infokarten alles rund um das Netzwerk, seine Projekte sowie Publikationen und Angebote. Sie können die Infokarten direkt bei uns bestellen.

Infoflyer Netzwerk FGF | Bestellung Infoflyer

 

Neue Ausgabe der Zeitschrift GENDER 3/12

Schwerpunktthema: Feminismus in Polen

Die Schwerpunktbeiträge der aktuellen GENDER-Ausgabe nehmen die feministische Bewegung und deren Entwicklung in Polen in den Blick. Der gesellschaftliche Wandel des Landes im Zuge der politischen Transformation brachte auch in Bezug auf die Rolle der Frau Veränderungen mit sich. Feministische Ideen und traditionelle Denkweisen ergeben in Polen ein Spannungsfeld, in dem sich die Beiträge bewegen. Die Autorinnen untersuchen dabei u. a. die Situation von Lesben in der polnischen Öffentlichkeit und die Rolle von Polinnen in der katholischen Kirche oder in der jüdischen Kultur.

 

Inhaltsverzeichnis 3/12 | Website der Zeitschrift GENDER

„anders und gleich in NRW“

Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt

Menschen, die lesbisch, schwul, bisexuell, transgender, transsexuell oder intersexuell (LSBTTI) leben, stoßen vielfach auf Vorbehalte oder Ablehnung. Der gesellschaftliche Status von trans*- oder inter*-Lebensentwürfen ist darüber hinaus bisher kaum erforscht. Die Dokumentation fasst den Forschungsstand zu Lebenslagen von Menschen mit LSBTTI-Hintergrund zusammen und stellt die Ergebnisse der interdisziplinären Fachtagung „anders und gleich in NRW – Gleichstellung und Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ vor.

Studie Nr. 15 | Druckversion bestellen 

Geschlechtergerechte Akkreditierung und Qualitätssicherung

Forschungsergebnisse, Handlungsempfehlungen & Gender Curricula

Wie kann der Bologna-Prozess dazu beitragen, die Hochschulen als Wissenschaftsorganisationen geschlechtergerechter zu gestalten? Wie können im Zuge der Akkreditierung gestufter Studiengänge die Hochschulen als Wissenschafts- und Ausbildungsinstitution Ergebnisse aus der Geschlechterforschung als Bestandteile der modularisierten Lehr- und Studieninhalte implementieren? Dies sind die zwei zentralen Ausgangsfragen der neu erschienenen Studie des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. Ein „Mehr“ an Geschlechtergerechtigkeit auf der Wissenschafts- und Ausbildungsebene wird durch  ein „Mehr“ an Genderwissen ermöglicht.

Studie Nr. 14 | Druckversion bestellen | Website Gender Curricula

Neuerscheinung Buchreihe „Geschlecht und Gesellschaft“

Banale Kämpfe? Perspektiven auf Populärkultur und Geschlecht

Nicht nur obwohl, sondern gerade weil Populärkultur ein Massenphänomen ist und zum Alltag vieler Menschen gehört, ist sie ein dynamischer Ort für die Aushandlung von gesellschaftlichen und sozioökonomischen Deutungen. Sie bietet einen Raum für vielfältige Auseinandersetzungen, insbesondere für Kämpfe um interdependente Geschlechterverhältnisse, die hier ausgetragen werden (können). Die Beiträge dieses Bandes im Rahmen der Buchreihe setzen sich vor diesem Hintergrund z.B. mit Filmen, Mode sowie pornografischer Ästhetik im Pop auseinander. Es wird so auf unterschiedlichen Ebenen ein Einblick in die Populärkultur als (möglicher) Ort von Widerständigkeit gegeben.

Website Geschlecht & Gesellschaft 

Journal Nr. 30

Aktuelle Berichte aus der Frauen- und Geschlechterforschung

Die 30. Ausgabe des Journals als zentralem Kommunikationsmedium des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW gibt nicht nur erneut einen umfangreichen, vielfältigen Einblick in Neuigkeiten und aktuelle Projekte aus dem Bereich Forschung und Wissenschaft. Zum Schwerpunkthema „Geschlechterbezogene Hochschulforschung“ warten darüber hinaus qualifizierte Beiträge, die sich u.a. mit gleichstellungsbezogenen Förderprogrammen für NachwuchswissenschaftlerInnen in NRW, der Lebenssituation und den Belastungen von Frauen mit Beeinträchtigungen und Behinderungen in Deutschland sowie der Bedeutung des Mentoring als erfolgsversprechendem Ansatz zur gezielten Frauenförderung und Karriereentwicklung auseinandersetzen. Abgerundet wird der Inhalt des Journals durch Tagungsberichte und Julia Gruhlichs Rezension des 2012 erschienenen Buchs „Geschlecht Macht Karriere in Organisationen“, herausgegeben von Gertraude Krell, Daniela Rastetter und Karin Reichel.

Journal Nr. 30 | Inhaltsverzeichnis 

25 Jahre Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Neue Studie zur „Geschichte und Gegenwart einer Wissenschaftsinstitution“

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens des Netzwerks FGF 2011 wirft die Studie von Uta C. Schmidt einen zeitgeschichtlichen Blick auf die institutionelle Entwicklung des Kompetenznetzwerks der interdisziplinären Genderforschung und beleuchtet seine Bedeutung sowohl für die akademische Welt als auch für individuelle Lebensläufe. Die Autorin erzählt dabei nicht nur die Vorgeschichte im Kontext des Hochschulausbaus in NRW, sondern gibt darüber hinaus einen Einblick in die Entfaltung des Netzwerks in den 1990er Jahren, seine Positionierung als Wissenschaftsinstitution und schließlich die aktuelle Arbeit zwischen Forschung und Vernetzung.

Geschichte des Netzwerks FGF | Druckversion bestellen

Neue Ausgabe der Zeitschrift GENDER 2/12

Beiträge zum Schwerpunktthema Geschlecht und Ernährung

Welche Verbindungen lassen sich zwischen kulinarischen Praxen und der Interpretation von Geschlechtszugehörigkeit erkennen? Dieser Fragestellung nähern sich AutorInnen unterschiedlicher wissenschaftlicher Disziplinen in der aktuellen GENDER-Ausgabe. Sie untersuchen dabei u.a. Arbeitsteilungsmuster in der familiären Ernährungsversorgung und geschlechtsspezifische Nahrungsmittelwerbung im Fernsehen, um weiterführende Diskussionen darüber anzuregen, wie sich Geschlechterrollen und Ernährungsgewohnheiten gegenseitig beeinflussen.

 

Inhaltsverzeichnis 2/12 | Website der Zeitschrift GENDER

Gender-Aspekte in Akkreditierungsverfahren stärken

Austausch und Diskussion mit (Gender-)ExpertInnen an der UDE

Geschlechtergerechtes Qualitätsmanagement ist die Sache aller, die an einer Hochschule tätig sind – so die Vertreterin der LaKof NRW, Dr. Beate von Miquel. Welche Rolle spielt Gleichstellung in Akkreditierungsverfahren? Wie können mithilfe von Qualitätssicherungsverfahren Hochschulen geschlechtergerechter gestaltet werden? Diesen Fragen wurde in einem gemeinsamen Workshop am 14. Juni 2012 nachgegangen.

Programm | Website Gender Curricula | Grußwort der LaKof

Forschungsnetzwerk „Gender and Engineering“

Internationaler Forschungsaustausch zu Gender in den Ingenieurwissenschaften an der Universität Wuppertal

Zu welchen Erkenntnissen gelangt die Forschung im Feld „Gender in den Ingenieurwissenschaften“ aktuell und welche Perspektiven werden dabei entwickelt? Dazu referierten vom 04. bis 05. Mai 2012 Wissenschaftlerinnen aus sechs Ländern.

Flyer | Prof. Dr. Felizitas Sagebiel

Neue Ausgabe der Zeitschrift GENDER 1/12

Schwerpunktthema: Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten

Die Vorstellung der künstlerischen Schöpfungskraft als ‚männliche Gabe‘ tradiert sich seit Jahrhunderten und nimmt Einfluss auf das Schaffen von Künstlerinnen und Künstlern. Die feministische Kunst offenbart diese Normierung und bietet dadurch Ansätze zur Auseinandersetzung mit dem (Selbst-)Verständnis von Kunst und Kunstschaffenden vor dem Hintergrund des anhaltenden Diskurses über Geschlecht. Die Beiträge in diesem Heft zeigen Beispiele einer solchen Herangehensweisen aus unterschiedlichen künstlerischen Genres. Damit wird eine Diskussion eröffnet, die auch außerhalb heteronormativer Grenzen stattfindet und eine Vielfalt an Möglichkeiten und Geschlechtern zulässt. Der Themenschwerpunkt  „Gender & Art: Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten“ bildete letztes Jahr auch den thematischen Schwerpunkt der Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung zum 25-jährigen Gründungsjubiläum an der Universität Paderborn.

Inhaltsverzeichnis 1/12 | Website der Zeitschrift GENDER

Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen

„Wer gestaltet das Leben?“ – Genderforschungsförderung 0,9 Mio. Euro jährlich

Wissenschaftsministerin Svenja Schulze hat das Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen mit der Sprecherin des Netzwerks FGF NRW, Prof. Dr. Anne Schlüter, auf der Landespressekonferenz vorgestellt. Das neue Programm (5,4 Millionen Euro jährlich bis 2014) umfasst drei Bausteine: Stärkung der Gleich-stellungsbeauftragten, Nachwuchsförderung und Genderforschung. Gefördert werden Genderforschungsprojekte, die sich auf die großen gesellschaftlichen Herausforderungen wie Klimawandel, demografische Entwicklung, Gesundheit, Ernährung, Ressourcen- und Energieknappheit oder Mobilität beziehen. Am Freitag, den 23. März 2012 um 12:00 Uhr findet an der Universität Essen ein Informationsaustausch  über das "Landesprogramm für geschlechtergerechte Hochschulen" im Rahmen der Beiratssitzung des Netzwerk FGF statt.

Website MIWF | Pressemitteilung | Präsentation | Rede der Ministerin

Dokumentation zum Gender-Kongress erschienen

Geschlechtergerechtigkeit – Erfordernisse & Empfehlungen

Der Gender-Kongress 2011 des MIWF NRW war ein großer Erfolg. Die Vorträge und Ergebnisse stehen nun in einer Tagungsdokumentation zur Verfügung. Die Dokumentation des MIWF NRW, die von der Koordinationsstelle des Netzwerks FGF NRW erstellt wurde, enthält neben den Grußworten die Keynotes zu „Innovation und geschlechtergerechte Wissenschaftskultur“ und zu „Gleichstellungspolitischen Herausforder-ungen“ auch alle zehn Impulsreferate. Lesen Sie nach, welche Strategien und Empfehlungen in den fünf Workshops von den Teilnehmenden gemeinsam erarbeitet und diskutiert wurden. Die Dokumentation bietet zudem auch einen Einblick in das Rahmenprogramm des Gender-Kongresses.

Tagungsdokumentation

25-jähriges Gründungsjubiläum des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Jahrestagung: Künstlerische Selbstkonzepte und zwei Wissenschaftsministerinnen im Generationendialog

Zum 25-jährigen Gründungsjubiläum veranstaltete das Netzwerk Frauen- und Geschlechterforschung NRW eine Tagung an der Universität Paderborn zum Themenschwerpunkt Selbstbilder und Selbstkonzepte in den Künsten. Neben den WissenschaftlerInnen sprachen generationen-übergreifend Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und die ehemalige Wissenschaftsministerin Anke Brunn, die das Netzwerk Frauenforschung 1986 begründete. Die Sopranistin Sabine Ritterbusch bildete mit einem Konzert mit Werken der Komponistin Ethel Smyth einen gelungenen Abschluss der Jahrestagung.

Programm | Pressemitteilung UDE |Tagungsbericht | ZWD-Artikel

Das neue Journal ist erschienen

Journal des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW

Im letzten Journal des Jahres 2011 liegt der Schwerpunkt auf dem Themenfeld „Fachkultur und Vergeschlechtlichung“ und dem hierzu stattgefundenen Interdisziplinären Workshop am 9.9.2011 an der Universität Duisburg-Essen. Auch das 25-Jährige Jubiläum des Netzwerks Frauenforschung NRW wird in diesem Heft thematisiert. Besonders der generationen-übergreifende Dialog zwischen der amtierenden Wissenschaftsministerin Svenja Schulze und der ehemaligen Wissenschaftsministerin Anke Brunn (siehe Cover) und der Tagungsbericht zu „Gender & Art – Selbstkonzepte in den Künsten“ sind hervorzuheben. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen!

Artikel zum Dialog | Tagungsbericht | Journal Nr. 29

Gender Kongress 2011 in Düsseldorf

Geschlechtergerechtigkeit an Hochschulen – Erfordernisse und Empfehlungen

Hochschulleitungen, Gleichstellungsbeauftragte, WissenschaftlerInnen und VertreterInnen der Politik entwickelten auf dem Genderkongress Konzepte zur Geschlechtergerechtigkeit und Frauenförderung an Hochschulen. Als Grundlage für die Handlungsempfehlungen diente der Gender Report 2010 der Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW. In Kürze wird eine Tagungsdokumentation erscheinen.

Gender-Report 2010 | Pressebericht