Skip to main content

Gender-Kongress 2017 des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin

In bewährter Form übernahm die Koordinations- und Forschungsstelle des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW die Organisation des Gender-Kongress 2017, den das Wissenschaftsministerium NRW nun bereits zum vierten Mal ausrichtete. Das diesmalige Kongressthema, zu dem das Ministerium am Internationalen Frauentag, dem 8. März 2018 ins SANAA-Gebäude auf Zeche Zollverein in Essen einlud, lautete „Von der Diagnose zur Therapie – Geschlechter(un)gerechtigkeit in Hochschule und Hochschulmedizin“.

Die Hochschulmedizin stand bereits im Fokus des Gender-Report 2016, der einen umfassenden Beitrag zur hochschulbezogenen Geschlechterforschung in NRW leistet und dessen Ergebnisse auf dem Kongress einem breiten Forum präsentiert und zur Diskussion gestellt wurden. Den Ausgangspunkt bildete der sehr geringe Anteil an Professorinnen in der Humanmedizin, der allerdings an den einzelnen Medizinischen Fakultäten in NRW variiert, so dass der Report Potentiale für gleichstellungspolitisches Handeln sichtbar macht. Auf der Basis von Interviews mit Leitungs- und Gleichstellungs-AkteurInnen der Hochschulmedizin sowie einer Befragung des ärztlichen und wissenschaftlichen Nachwuchses wurden Handlungsempfehlungen entwickelt.

Als ein weiteres Themenfeld des Gender-Reports wurden Neuerungen in der Gleichstellungspolitik an Hochschulen diskutiert. Hier ging es insbesondere um eine erste Bilanz der Auswirkungen des neuen Hochschulgesetzes NRW, das 2014 in Kraft getreten ist.

Die Ergebnisse des Gender-Kongresses sind in einer Tagungsdokumentation veröffentlicht, die die Keynotes und die Ergebnisse der verschiedenen Workshops versammelt.