This conference at the University of Pardubice adresses the relational dimension of self-care, taking the ancient care of the self (epimeleia heautou, cura sui) as a point of departure for engaging contemporary care ethics in critical discussion of self-care from a labor perspective. The consolidation of contemporary care ethics has seen the simultaneous rising popularity of self-care literature that mobilizes care while dismissing relational interdependence – one of the central tenets of care ethics (Gilligan, 1982; Noddings, 1984; Kittay & Meyers, 1987). This dismissal needs explanation. In this respect, the ancient care of the self offers a unique analytical opportunity because it amounts to a version of care ethics that similarly seems to dismiss the relationality and interdependence that go into care, especially if understood from a labor perspective. Whereas ancient “freemen” committed to the theorization and practice of the care of the self, it was enslaved and women’s domestic labor that allowed for the care for the soul (epimeleia tês psuchês in Plato’s terms), which distinguished “freemen” from a bunch of “careless” others: enslaved people, women, foreigners (barbarians), children, and animals. This conference asks if similar logics of othering run within contemporary self-care.
Further information on the Call for Abstracts can be found here.
Abgabe bis
15.12.2025
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Die Zeitschrift Curare bietet seit 1978 ein internationales und interdisziplinäres Forum für die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit medizinanthropologischen Themen, die sämtliche Aspekte von Gesundheit, Krankheit, Medizin und Heilung in Vergangenheit und Gegenwart in allen Teilen der Welt umschließt. Das geplante Themenheft möchte die Interferenzen und Spannungen zwischen Körper, Medizin, Recht, Ethik, Gesellschaft und Subjektivität in Bezug auf Schwangerschaftsabbruch und Fehlgeburt in den Blick nehmen. Dabei sollen unterschiedliche zeitliche, kulturelle und soziale Kontexte berücksichtigt werden. Das Heft versteht sich als Plattform für eine interdisziplinäre Diskussion, die die lange medizinhistorische und anthropologische Dimension von Abtreibung und Fehlgeburt ebenso ernst nimmt wie deren aktuelle literarische, künstlerische und politische Aushandlungen. Ziel ist es, ein Panorama von Zugängen zu eröffnen, das die Schnittstellen von Körper, Wissen, Normen, Praktiken und Erfahrung in diesem hochsensiblen Feld sichtbar macht.
Weitere Informationen befinden sich im Call for Abstracts.
Abgabe bis
15.12.2025
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Die siebte Jahrestagung des 2019 gegründeten Arbeitskreises Sexualitäten in der Geschichte (AKSG) adressiert Fragen nach dem Wandel sexualpolitischer Legitimationsstrategien, die sich mit Blick auf das Spannungsverhältnis von Mehrheit und Minderheit seit dem 19. Jahrhundert beobachten lassen, und fragt nach der Bedeutung, die dieser Konstellation in der historischen Erforschung von epistemischer Gewalt beizumessen ist. Ein besonderer Schwerpunkt soll dabei auf wissenschaftshistorischen Zugängen liegen. Es handelt sich um eine Kooperation des Arbeitskreises Sexualitäten in der Geschichte (AKSG) mit dem Institut für Geschichte, Theorie und Ethik der Medizin der Universität Düsseldorf und dem Institut für Forensische Psychiatrie und Sexualforschung der Universität Duisburg-Essen. Erwünscht sind Beiträge aus unterschiedlichen soziohistorischen Kontexten, wobei sowohl vergleichende, epochenübergreifende als auch konkrete Fallstudien denkbar sind. Explizit erwünscht sind Beiträge, die über den deutschsprachigen, den westeuropäischen und nordamerikanischen Raum hinausgehen und transregionale und globalgeschichtliche Perspektiven einnehmen.
Weitere Informationen befinden sich im Call for Papers.
Abgabe bis
05.01.2026
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Am 25. Jubiläum des Arbeitskreises für interdisziplinäre Männer- und Geschlechterforschung, vom 18.–20. Juni 2026, soll die Verhandlung von Männlichkeiten in der Forschung und in der öffentlichen Wahrnehmung diskutiert werden. Ziel des Arbeitskreises AIM GENDER ist die fächerübergreifende gegenseitige Wahrnehmung und Kooperation von Forschenden aus Geschichts-, Literatur-, Kultur- und Politikwissenschaften sowie Soziologie, die zum Thema Männlichkeiten und deren Auswirkungen auf Kultur und Gesellschaft in Vergangenheit und Gegenwart arbeiten. Beiträge aus anderen Fachrichtungen sind willkommen.
Weitere Informationen über den CFP befinden sich auf der Website.
Abgabe bis
09.01.2026
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Sie sind Ingenieurin, Maschinenbauerin oder Elektrotechnikerin in Forschung oder Industrie? Sie sind Fachfrau in der Informatik oder geben Social-Skill-Kurse? Oder Sie machen etwas ganz anderes und haben Lust, Ihre Kenntnisse und Erfahrungen an Frauen aus dem MINT-Bereich weiterzugeben?
Die meccanica feminale ist ein Projekt des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Baden-Württemberg.
Der Call 4 Lectures für die informatica feminale BW 2026 startet im Herbst 2025.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website
Abgabe bis
31.01.2026
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Die Gosteli-Gespräche 2026 widmen sich den transnationalen Verflechtungen der schweizerischen Frauenbewegungen. Die Konferenz findet in Kooperation mit dem Schweizerischen Sozialarchiv an der Universität Zürich am 4. und 5. Juni 2026 statt und Abstracts sind auf Deutsch, Französisch oder Englisch möglich. Die Konferenz findet am 4./5. Juni 2026 in Zürich statt.. Feministische Bewegungen in der Schweiz sind nicht einzig nationale Phänomene (gewesen). Schon die frühen Kämpfe um Rechte, Bildung und Arbeit waren von transnationalen Debatten beeinflusst und mit ihnen vernetzt. Schweizer Aktivist:innen nahmen an internationalen Konferenzen teil, gründeten Organisationen, die über Grenzen hinweg wirkten, und knüpften an feministische Kämpfe in anderen Regionen an. Dabei wurde nicht nur transnationales Wissen rezipiert, sondern auch eigenständige Impulse in internationale Diskurse eingebracht und der Austausch von Erfahrungen, Ideen sowie Strategien gepflegt.
Weitere Informationen befinden sich im Call for Papers.
Abgabe bis
31.01.2026
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Die 24. Arbeitstagung der KEG findet am 28./29. Mai 2026 an der Universität Wien statt. Bei der Arbeitstagung der KEG 2026 werden sowohl hochschulpolitische, disziplinäre und kommunikationsbasierte Entwicklungen und Fragestellungen als auch gesamtgesellschaftliche Anliegen und Debatten in den Blick genommen werden. Wichtiges Grundanliegen der KEG ist der qualifizierte Erfahrungsaustausch zwischen den institutionalisierten Einrichtungen im deutschsprachigen Raum wie auch der Dialog mit außeruniversitären queer-feministischen Projekten. Der Erfahrungsaustausch soll zu einer diagnostischen Sicht auf Potentiale und Herausforderungen der Hochschul- und Universitätsentwicklungen verhelfen und dazu beitragen, Formen und Strategien der Institutionalisierung zu reflektieren und weiter voranzutreiben. Ausgewählte Themen werden in Arbeitsgruppen austausch- und ergebnisorientiert diskutiert. Einreichungen sind bis zum 31. Januar möglich.
Weitere Informationen befinden sich auf der Website.
Abgabe bis
31.01.2026
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13.10.2025 l Schon Donna Haraways Cyborg Manifesto betonte die Ambiguität und unabschließbare Offenheit von biologischen und nichtbiologischen, diskursiven und technischen Verkörperungen, die keinem vorbestimmten Ziel von Ganzheit und Stabilität folgen, sich den Bio-Politiken zu entziehen versuchen und binäre Codierungen destabilisieren. Daran knüpft auch der aktuelle Call for Papers der GENDER an.
Weitere Informationen entnehmen Sie dem CfP.
Abgabe bis
31.05.2026
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