Veranstaltungen im Februar

26.10.2017 18:00 Uhr - 07.02.2018 20:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Die Anderen der Reproduktionsmedizin. Feministische Perspektiven auf Arbeit, Familie und Rassismus“

Vortragsreihe im Wintersemester 2017/2018

Reproduktionsmedizinische Kliniken bieten assistierte Befruchtungen an und immer mehr Frauen und Paare nehmen diese Dienstleistungen in Anspruch. Das Verhältnis zwischen den nachfragenden Klient*innen und den Anbieter*innen assistierter Reproduktion steht im Zentrum politischer Debatten und medialer Repräsentationen. Diskutiert wird die individuelle reproduktive Selbstbestimmung von Frauen, das unerfüllte Begehren nach dem „eigenen“ Kind und die Legitimität, diesen Wunsch mittels Technologien zu befriedigen.  Die Vortragsreihe richtet den Blick auf diese „Anderen“ der Reproduktionsmedizin.

Vorträge

26.10.2017 – Donnerstag- Amrita Pande (University of Cape Town): Wombs in Labour and the Paradox of Surrogacy in India Achtung! Raum SH 5.101

08.11.2017 Dr. Michal Nahman (University of the West of England, Bristol): Global Migrant Egg Providers: Reproductive Others in a changing Europe

22.11.2017- Dr. Sabine Könninger (Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft): (Un)Möglichkeiten der Kritik? Zur Etablierung des nicht-invasiven Pränataltests in Deutschland13.12.2017- Dr. Gisela Notz (Berlin): Kritik des Familismus. Geschichte, Theorie und Realität eines ideologischen Gemäldes

17.01.2018- Sarah Dionisius (Goethe Universität Frankfurt/Rubicon Köln):  Heteronormativität, Reproduktion und Praktiken der Aneignung: Zur Familienbildung lesbischer und queerer Frauen*paare in Deutschland

31.01.2018- Anne Hendrixson (Hampshire College):  The Rebirth of Targets and Coercion in Anti-Natal Population

07.02.2018- Roundtable mit Frankfurter Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zu politischen Fragen rund um aktuelle Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin

Zeit und Ort: Jeweils mittwochs, 18-20 Uhr c.t. außer am 26.10, Donnerstag im Raum SH 5.101

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

09.02.2018 15:15 Uhr - 10.02.2018 15:15 Uhr
Dortmund

Internationale Fachkonferenz

Internationale Fachkonferenz: Where are we now? And where to go? Diversity zwischen professionellem Managementkonzept und gesellschaftskritischer Strategie für mehr sozialen Zusammenhalt

In den letzten Jahren hat sich beobachtbar eine konzeptionelle Vielfalt bezüglich der Umsetzung von Diversity Management und Diversitätspolitiken entwickelt, ausdifferenziert und vor allem zunehmend professionalisiert. Vor dem Hintergrund aktueller politischer (und populistischer) Entwicklungen soll diese Konferenz Fragen der kritischen Reflexion, der Reichweite und der Verortung von Diversitykonzepten, -praktiken und -politiken Raum geben. Mögliche und sinnvolle Verbindungen von Professionalisierung und Politisierung sollen eruiert werden. Kontrovers sollen einige für die Weiterentwicklung von Diversity Management und Diversitätspolitiken (nicht nur) in Deutschland zentrale Fragen diskutiert werden:
Kann Diversity mehr sein als ein Personal- und Organisationsentwicklungskonzept? Wie können Diversity-Ansätze dazu beitragen, den sozialen Zusammenhalt in unserer Gesellschaft zu stärken? Wie umgehen und reden mit Gegner*innen der wachsenden gesellschaftlichen Vielfalt?
Im Fokus steht die Vernetzung von Professionals im Bereich des Diversity Managements/der Diversity-Politiken/ der Diversity-Arbeit sowie der fachliche Austausch im Spannungsfeld von theoretischen Anbindungen und gesellschaftspolitischen Herausforderungen der Diversity-Praxis.
Entsprechend wird die Konferenz eine Plattform für Professionals aus unterschiedlichen Bereichen wie Personalarbeit, Interkultureller Arbeit, Diversity Management, Gleichstellungsarbeit, Inklusion, Change Management u.v.a.m. bieten und lädt Interessierte aus Wirtschaft, Politik, Verwaltung, Wissenschaft, Verbänden, Gewerkschaften, Beratung und NGOs u.a. ein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Website.

Website

15.02.2018 17:00 - 20:00 Uhr
Technologiezentrum Dortmund (TZDO)

Save the date: „Arbeit 4.0 – wie können Frauen punkten?“

– Perspektiven des digitalen Wandels –

Digitale Technologien verändern unsere Arbeitswelt und damit unseren Alltag. Sie bereiten den Boden für neue Berufsbilder, beeinflussen Flexibilität und Mobilität von Beschäftigten, brechen klassische Hierarchien in Unternehmen auf. Der digitale Wandel eröffnet auch Frauen neue Perspektiven und Gestaltungsspielräume, verlangt aber auch Vernetzung und Führung.In der gemeinsamen Vortragsveranstaltung geben ausgewiesene Experten Einblicke in den digitalen Wandel und schätzen dessen Auswirkungen ab. Prof. Dr. Dr. h.c. Michael ten Hompel spricht über die so genannte „vierte industrielle Revolution“, die neben einem technologischen Wandel auch eine soziale Vernetzung von Mensch und Maschine mit sich bringt. In einem zweiten Impulsreferat geht Prof. Dr. Christina Krins der Frage nach, was der digitale Wandel für Frauen bedeutet, welche Kompetenzen sie gewinnbringend einbringen können und was sie (dazu) lernen müssen. Eine anschließende Podiumsdiskussion ergänzt den Input durch Wortbeiträge aus der Praxis.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Einladung

 

15.02.2018 17:30 - 20:30 Uhr
Marie-Schlei-Saal, Berlin

Vorstellung des Global Monitoring Reports von UN Women

Den Versprechen Taten folgen lassen: Gleichstellung der Geschlechter in der Agenda 2030

Das Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) und UN Women laden gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft für die Vereinten Nationen (DGVN) und UN Women Nationales Komitee Deutschland ein, um den UN Women Bericht „Den Versprechen Taten folgen lassen: Gleichstellung der Geschlechter in der Agenda 2030" zu präsentieren.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Einladung

 

16.02.2018 09:00 - 17:00 Uhr
Universität Paderborn

Struktur und Dynamik – Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs

Safe-the-Date

-Safe the Date-

Am 16.2.2018 findet an der Universität Paderborn die Konferenz „Struktur und Dynamik – Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs" statt. Sie bildet den Abschluss einer von der Fritz Thyssen Stiftung geförderten Reihe aufeinander folgender Workshops, in denen WissenschaftlerInnen unterschiedlicher Disziplinen über "Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs" intensiv zusammengearbeitet haben. Die hier erarbeiteten Thesen und Fragetellungen bilden das Thema der Konferenz. Diese wird deshalb wesentlich aus Arbeitsgruppen bestehen, in denen an jeweils einem vorher allen TeilnehmerInnen zugänglich gemachten Paper konzentriert diskutiert werden soll. Die Themen der Arbeitsgruppen sind aus den Workshops hervorgegangen. Von diesem Format erwarten wir uns eine inspirierende Diskussion für alle Beteiligten.

Weitere Informationen werden Ende November 2017 veröffentlicht.

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