Veranstaltungen im Mai

25.04.2017 18:00 Uhr - 19.07.2017 20:00 Uhr
Universität Bielefeld

Querschnittskolloquium Geschlechterforschung

Sommersemester 2017

Im Sommersemster 2017 wird an der Universität Bielefeld ein Querschnittskolloquium Geschlechterforschung zu folgenden Themen angeboten:

- 25.04.17 - Jan-Henrik Witthaus (Kassel): Midlife-Crisis zuzüglich Regierungskrise: Der Fall Lewinsky interamerikanisch betrachtet. Luis Rafael Sánchezʼ Roman 'Indiscreciones de un perro gringo‘ (2007)

-26.04.17 - Ute Frevert (Berlin): Scham/Beschämung: Gefühlspraktiken im langen 19. Jahrhundert

- 21.06.17 - Anni Kolwes (Köln): Selbst- und Fremdkonstruktion im Systemvergleich – die Frauen deutscher Kriegsgefangener (1941–1956)

- 10.07.17 Anja Henkel (Bielefeld): Erika Mann – eine intellektuelle Nomadin?

- 19.07.17 - Jana Hoffmann (Bielefeld): The (Un)Wanted Child – Religiöse Diskurse um Sexualität und Reproduktion im amerikanischen Protestantismus in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts

Das Kolloquium findet jeweils von 18 bis 20 Uhr statt.
Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Plakat.

Plakat

26.04.2017 18:00 Uhr - 05.07.2017 20:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main

Vortragsreihe „Wer hat Angst vor Gender?“

Sommersemester 2017

Lange Zeit als exotisches ‚kleines Fach‘ geführt, haben sich Gender Studies im Verlauf der vergangenen dreißig Jahre international, aber auch an deutschen Hochschulen etabliert und im universitären Kanon verankert. Kritik daran gab es immer, jedoch nie zuvor in einer solchen Lautstärke wie heute. Selten hat der Begriff Gender in der großen Politik eine solche Rolle gespielt wie anno 2017. Nicht nur an den Rändern, sondern immer mehr auch in der Mitte des politischen Spektrums wird neben dem Neoliberalismus und der Globalisierung auch Gender für die gesellschaftlichen Krisen der Gegenwart verantwortlich gemacht. So mehren sich in Parteiprogrammen Forderungen nach einer Abschaffung des „Gendermainstreaming“, der Gender-Diskurse und der Gender Studies. Wie konnte es dazu kommen? Wie konnten ein theoretisches Konzept und sein interdisziplinäres Forschungsfeld in diesem Maß zum Fokus und Kristallisationspunkt gesellschaftlicher Ängste und an diese appellierende politische Rhetorik werden?

Die Vorlesungsreihe „Wer hat Angst vor Gender?“ geht diesen Fragen nach und nimmt die Ängste der Menschen insofern ernst, als sie die Positionen und Politiken des Anti-Genderismus in einer interdisziplinären Perspektive offen und kritisch rekonstruiert.  Ziel der Reihe ist es, den Anti-Genderismus in ein reflektiertes Verhältnis zu den Positionen der Genderforschung zu setzen und eine Kartographie der gegenseitigen Beunruhigungen zu entwerfen, aus der ersichtlich wird, wer genau, weshalb und mit welcher Berechtigung Angst vor Gender hat.

Vortragstermine: 26. April/ 10. Mai/17. Mai / 14. Juni / 28. Juni/ 5. Juli 2017 jeweils mittwochs vom 18-20 Uhr

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

09.05.2017 18:00-20:30 Uhr
Haus der Universität

8. Fachsymposium - Gender in der Medizin "Männliche Sucht – Weibliche Sucht?"

Das 8. Fachsymposium von der Gender in der Medizin fokussiert den Schwerpunkt "Männliche Sucht – Weibliche Sucht?". Erwartet werden zwei Fachvorträge von Dr. Daniel Kamp, LVR‐Klinik Düsseldorf Grafenberg und von Dipl.‐Päd. Rita Jürgens & Frau Dipl.‐Psych. Angelika Just aus der  BerTha F e.V. – Frauensuchtberatungsstelle Düsseldorf. Im Anschluss daran, folgt eine Gruppendiskussion.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

12.05.2017 11:00 Uhr - 14.05.2017 15:45 Uhr
Berlin

I, Scientist - The conference on gender, career paths and networking

The conference is focused on the following important topics:

Gender. Few people are aware that even excellently educated women have to deal with gender-based obstacles and prejudices. The conference aims to make more people aware of these problems and to present and discuss possible solutions.
Career Paths.
In order to make good decisions about one’s life, it is important to understand the range of possibilities. This is why young scientists will be introduced to a variety of options in science, industry, and alternative fields.
Networking.
During the conference there will be many opportunities to exchange the own experience with others and come into contact with the speakers. In order to provide protected spaces where the female participants can network among themselves,  the conference dinner and certain discussion sessions are only offered for women.

There will be offered different workshops or specialist talks for every topic.

Further information can be found on the Internet.

12.05.2017 15:30 Uhr - 13.05.2017 15:45 Uhr
Tagungszentrum Hohenheim

Genderfragen unter jungen Muslimen

Junge Muslime als Partner

Die Gleichberechtigung der Geschlechter und genderspezifische Rollenmuster sind in Bezug auf junge MuslimInnen ein vieldiskutiertes Thema. In Zusammenarbeit mit VertreterInnen dreier muslimischer Jugendverbände wird u.a. über diese verschiedenen Aspekte diskutiert:
Welche Geschlechterrollen, welche Rechte und Pflichten lassen sich aus der islamischen Tradition ableiten? Wie geht man mit strittigen Überlieferungen um? Wie werden klassische Normen heute gesehen und praktisch gelebt? Welchen Anteil haben dabei religiöse, welchen kulturelle und individuelle Prägungen?
Darüber wird mit ExpertInnen aus der Islamischen Theologie und der Sozialwissenschaft, aber auch mit VertreterInnen der muslimischen Jugendarbeit diskutiert. Insbesondere  wird beleuchtet, wie die muslimische Jugendarbeit mit Fragen der Geschlechtergerechtigkeit und mit genderspezifischen Herausforderungen umgeht: Welche Erfahrungen gibt es z.B. mit geschlechterspezifischer Zielgruppenorientierung und wo besteht noch Handlungsbedarf?
Die Tagung ist die dritte in einer Reihe zu aktuellen Themen, die die Akademie gemeinsam mit muslimischen Jugendlichen aufgegriffen hat.

Anmeldeschluss 04.05.2017

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

19.05.2017 17:00 Uhr - 20.05.2017 17:15 Uhr
Folkwang Museum Essen

Queer Exhibitions / Queer Curating

Ein interkulturelles Symposium

Was meinen wir, wenn wir über queere Ausstellungen sprechen? Stehen hier queere Biographien einzelner Künstler_innen im Vordergrund? Oder geht es um die Sichtbarmachung queerer Themen oder sogar um groß angelegte Überblicksdarstellungen, die sich durch eine sexuelle Differenz zum übergreifenden theoretischen und historischen Rahmen definieren? Das internationale Symposium, organisiert vom Museum Folkwang und der Ruhr-Universität Bochum, richtet sich sowohl an Kulturschaffende, Künstler_innen, Kurator_innen und Wissenschaftler_innen als auch an Studierende und wird die Geschichte, die Bedingungen für sowie die Rezeption von queeren Ausstellungen beleuchten.

Weitere Informationen können Sie dem Flyer entnehmen.

Flyer

30.05.2017 11:00-15:45 Uhr
Dachstudio Stadtbibliothek Dinslaken

„Hier geht vielmehr!“

Karrierechancen für Frauen mit Behinderung

Kleine und mittelständische Unternehmen sehen sich vielen Herausforderungen gegenüber.
Gibt es einen Markt für unser Produkt, unsere Dienstleistung? Ist unser Preis konkurrenzfähig?
Haben wir die richtigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter? Sind diese gut qualifiziert? Kann das
Unternehmen sie an sich binden?Für die Gewinnung und Bindung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern heißt dies zu prüfen, ob alle Potenziale in den Blick genommen werden. Wo verstellen tradierte Vorstellungen den Blick und lassen Möglichkeiten unsichtbar werden. Frauen mit Behinderung sind hier besonders betroffen. Ihre Ressourcen sind nur unzureichend für den Fachkräftemarkt erschlossen.
Die Fachtagung „Hier geht vielmehr!“ - Karrierechancen für Frauen mit Behinderung zeigt auf,
wie es anders gehen kann. Kleine und mittelständische Unternehmen erhalten Hinweise und Anregungen, wie sie das Potenzial von Fachfrauen mit Behinderung für sich stärker nutzen können.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm | Anmeldung

 

 

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