Veranstaltungen im Oktober

12.10.2017 19:00-21:00 Uhr
Köln

iphiGenia Gender Design Award 2017

In diesem Jahr vergibt das „international Gender Design Network/iGDN“ erstmals
die neue, wie einzigartige Auszeichnung: den „iphiGenia Gender Design Award“. Am 12. Oktober 2017 werden im MAKK zwei Preisträgerinnen gewürdigt:
• mit dem „iGDA Evolution“ wird ein junges, erfolgreiches Unternehmen aus
New York ausgezeichnet, das äußerst innovative, nachhaltige und attraktive Produkte für Frauen gestaltet, produziert, vertreibt und diese auch vorzüglich kommuniziert – und zusätzlich eine Stiftung zur
Aufklärung von Mädchen und jungen Frauen insbesondere in Afrika gegründet hat
• mit dem „iGDA Revolution“ wird eine dänische Design-Agentur gewürdigt, die radikal, erfindungsreich und provokativ die internationalen Bilddatenbanken gendersensibel verwirrt und bereichert. Repräsentant_innen des Unternehmens und der Agentur werden bei der Preisverleihung am 12. Oktober anwesend sein.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Einladung.

Einladung | Invitation

13.10.2017 18:00-22:00 Uhr
Aachen

Einladung zum 1. FOM Frauen-Forum Aachen

»Drei Länder – vier Karrieren: Führungsfrauen in der Euregio«

Frauen in Deutschland haben im Berufsleben viel erreicht und sind als Führungskräfte auf dem Vormarsch. Trotzdem gibt es nach wie vor große Karrierehindernisse, denn Frauen sind in den Top-Positionen weit weniger vertreten als Männer. Die Strukturen eines männerdominierten Arbeitsmarktes, persönliche  Einstellungen oder die oftmals noch schwierige Vereinbarkeit von Beruf und Familie sind mögliche Ursachen. Wie erleben dies Frauen in unseren Nachbarländern? Gibt es ähnliche Probleme oder Unterschiede? Können wir voneinander lernen?
Beim »1. FOM Frauen-Forum Aachen« schildern beruflich erfolgreiche Frauen ihren Werdegang und ihre Erfahrungen in Deutschland, Belgien und den Niederlanden. Die sehr praxisnahen Beiträge geben wertvolle Anregungen für die eigene Karriereplanung und den beruflichen Alltag. Die Impulsvorträge werden eingeleitet durch Sabine Verheyen. Die Mutter von drei Kindern ist seit 2009 Mitglied im Europäischen Parlament. Von 1999 bis 2009 war sie Bürgermeisterin ihrer Heimatstadt Aachen, wo sie an der FH Architektur studiert hat. Mit Beginn der aktuellen Legislaturperiode (2014) ist sie stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Gruppe im Europäischen Parlament und Sprecherin der EVP-Fraktion im Ausschuss für Kultur und Bildung (CULT). Im Anschluss an die Vorträge ist Zeit für Austausch, Diskussion und Networking.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

26.10.2017 18:00 Uhr - 07.02.2018 20:00 Uhr
Goethe-Universität Frankfurt am Main

„Die Anderen der Reproduktionsmedizin. Feministische Perspektiven auf Arbeit, Familie und Rassismus“

Vortragsreihe im Wintersemester 2017/2018

Reproduktionsmedizinische Kliniken bieten assistierte Befruchtungen an und immer mehr Frauen und Paare nehmen diese Dienstleistungen in Anspruch. Das Verhältnis zwischen den nachfragenden Klient*innen und den Anbieter*innen assistierter Reproduktion steht im Zentrum politischer Debatten und medialer Repräsentationen. Diskutiert wird die individuelle reproduktive Selbstbestimmung von Frauen, das unerfüllte Begehren nach dem „eigenen“ Kind und die Legitimität, diesen Wunsch mittels Technologien zu befriedigen.  Die Vortragsreihe richtet den Blick auf diese „Anderen“ der Reproduktionsmedizin.

Vorträge

26.10.2017 – Donnerstag- Amrita Pande (University of Cape Town): Wombs in Labour and the Paradox of Surrogacy in India Achtung! Raum SH 5.101

08.11.2017 Dr. Michal Nahman (University of the West of England, Bristol): Global Migrant Egg Providers: Reproductive Others in a changing Europe

22.11.2017 Dr. Sabine Könninger (Institut Mensch, Ethik und Wissenschaft): (Un)Möglichkeiten der Kritik? Zur Etablierung des nicht-invasiven Pränataltests in Deutschland13.12.2017- Dr. Gisela Notz (Berlin): Kritik des Familismus. Geschichte, Theorie und Realität eines ideologischen Gemäldes

17.01.2018- Sarah Dionisius (Goethe Universität Frankfurt/Rubicon Köln):  Heteronormativität, Reproduktion und Praktiken der Aneignung: Zur Familienbildung lesbischer und queerer Frauen*paare in Deutschland

31.01.2018- Anne Hendrixson (Hampshire College):  The Rebirth of Targets and Coercion in Anti-Natal Population

07.02.2018- Roundtable mit Frankfurter Vertreter*innen der Zivilgesellschaft zu politischen Fragen rund um aktuelle Entwicklungen in der Reproduktionsmedizin

Zeit und Ort: Jeweils mittwochs, 18-20 Uhr c.t. außer am 26.10, Donnerstag im Raum SH 5.101

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

26.10.2017 18:00-20:00 Uhr
Leibniz-Haus, Hannover

Einladung zum zweiten Fachgespräch 2017

"Beispiele der Geschlechterforschung aus dem Bereich Sport und Mathematik"

Das Fachgespräch findet statt mit:

- Prof. Dr. Nicola Oswald, Gastprofessorin für Gender und Diversity an der Fakultät für Mathematik und Physik, Leibniz Universität Hannover:
„Der Mathematikerin – Über die Macht weicher Einflussfaktoren auf Karrierewege von Wissenschaftlerinnen."

- Prof. Dr. Sandra Günter, Professorin und Leitung des Arbeitsbereichs Sport und Gesellschaft, Institut für Sportwissenschaften, Leibniz Universität Hannover:
„Männlicher Widerwille gegen weibische Weichlichkeit" (GutsMuths (1793) 1893, 26). Historische und gegenwärtige Männlichkeitskonstruktionen im Sport.

Bitte melden Sie sich unter folgender Mailadresse an: info@chancenvielfalt.uni-hannover.de

26.10.2017 18:15 Uhr - 27.10.2017 18:15 Uhr
Berliner Dom

Heilig, aber ungerecht?

Evangelische und katholische (Frauen-) Perspektiven auf die Kirche

Sind die Kirchen gut? Tun sie der Gesellschaft gut? – Die einen antworten mit einem schallenden „Ja“: Ja, die Kirchen engagieren sich sozial und bewirken viel Gutes. Andere runzeln die Stirn. Die Kirchen könnten doch viel mehr tun. Die Tagung bringt evangelische und römisch-katholische Positionen ins Gespräch darüber, wie die beiden Kirchen ihren Gerechtigkeitsauftrag zu erfüllen suchen. Erfahrungen aus der Kirchenleitung kommen ebenso zu Wort wie theologische Reflexion und Aspekte aus der politischen Gerechtigkeitsarbeit. Die Veranstaltung besteht aus zwei Teilen: einem Abendforum mit einem ökumenischen Podiumsgespräch und einer Fachtagung für Menschen, die sich vertieft mit dem Thema auseinandersetzen wollen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Programm

27.10.2017 09:00-16:30 Uhr
Glaspavillon, Essen

Jahrestagung Netzwerk FGF NRW

Fremdheit: Das Eigene und das Andere. Analysen der interdisziplinären Geschlechterforschung

Fremdheit verweist auf vielfältige Prozesse, die sich zwischen dem Eigenen und dem Anderen bewegen. Zuschreibungen und Grenzziehungen, Kennenlernen und Entgegenkommen, Aneignungen und Zusammenschlüsse stehen für ein breites Spektrum an Dimensionen, denen sich die diesjährige Tagung widmet. Dabei werden vier Fragen- und Themenkomplexe diskutiert – jenseits von „Schubladendenken“ und Stereotypisierungen:

- Wissensbestände: Vergewisserungen und Interessen
- Beunruhigungen: Sexualisierungen und Gewaltproduktionen im Diskurs über das „Fremde“
- Befremdungen: (un)gewohnte Blicke auf Alltag und Subkultur
- Aneignungen: das Eigene und das Fremde zwischen Generation und Geschlecht

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Programm.

Anmeldung | Programm

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