Call for Papers

WISSEN MACHT TECHNIK

Frühjahrstagung 2017 der Sektion Wissenschafts- und Technikforschung der Deutschen Gesellschaft für Soziologie

Die Tagung "Wissen macht Technik" findet vom 13.- 15. 07 an der TU Dortmund statt. Sie adressiert beispielsweise die Frage "Was gilt als relevantes Wissen für die Gestaltung von Technik?" vor dem Hintergrund neuerer sozialtheoretischer Diskussionen wie auch aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen im Verhältnis von Technik und Sozialem, wie sie unter Stichworten wie Technisierung, Digitalisierung und Datafizierung diskutiert werden. Dabei sollen Formen technischen Zugriffs auf Wissen und technischer Wissensgenerierung ins Zentrum der Auseinandersetzung gerückt werden.
Die Tagung lädt dazu ein, das Verhältnis von Wissen, Technik und Macht und damit ein ‚klassisches‘ Thema der Techniksoziologie hinsichtlich der gegenwärtigen Bedingungen zu sondieren und darüber hinaus die Reflexion der theoretischen Grundlagen der Techniksoziologie weiter anzutreiben.
Eine mögliche Frage, die von den Tagungsbeiträgen adressiert werden können, lautet:
Welches Wissen fließt in aktuelle Technisierungsprozesse wie die Digitalisierung der Arbeitswelt und der privaten Lebensverhältnisse aber auch in die Technisierung des Körpers wie etwa Kryotechnik oder Prothetik ein?

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CfP für „denkste: puppe“, multidisziplinäre Online-Zeitschrift für Mensch-Puppen-Diskurse

Mit dem vorliegenden CfP startet die Herausgabe einer multidisziplinär ausgerichteten Online-Zeitschrift zum Themenfeld Mensch-Puppen Diskurse („denkste: puppe“).
In kritischen Zeiten existenzieller Bedrohung können Puppen sowie andere (anthropomorphe) Artefakte in all ihren Erscheinungsformen zu besonders bedeutsamen (Übergangs-)Objekten werden, die gleichzeitig sowohl psychische Sicherheit und Bindung als auch (innere) Autonomie und Handlungsfähigkeit ermöglichen. Das gilt nicht nur bei Kindern, sondern generell für Puppen als Menschenbegleiter. Zeugnisse solcher Funktionen finden sich in Fotografien, Bildern, therapeutischen Settings, psychosozialen Handlungsfeldern sowie nicht zuletzt in literarischen Darstellungen: In Else Urys Nesthäkchen-Serie ist die Lieblingspuppe Gerda ein erstes Kriegsopfer und auch Judith Kerr trauert in ihrer autobiografisch gefärbten Rabbit-Trilogie ihrem geliebten Spielzeug nach. Aber es soll hier auch um Fragen gehen wie: Welcher Stellenwert kommt Puppen in aktuellen Belastungs- und Bedrohungskontexten zu? Können Barbie-Puppen als sinnvolle Identifikationsobjekte für Flüchtlingskinder dienen? Kommt Puppen als Aggressionsobjekten eine kathartische Funktion zu? Lässt sich im Puppenspiel Spannung abbauen? Ermöglicht Puppentheater bzw. Mensch-Puppen-Theater neue Erkenntniszusammenhänge und einen ganz anderen, subtilen Blick auf Bedrohungsszenarien? Diese Beispiele lassen sich beliebig fortsetzen. Nach unserer Einschätzung kommt der Puppe in ihrer ‚ambivalenten Verwendbarkeit’ (Ariès) ein tendenziell unterschätztes, dabei aber höchst innovatives und kreativ zu nutzendes Potenzial in einer Vielzahl von Forschungs- und Praxisfeldern zu.

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Doing Science – Doing Excellence – Doing Inequalities? Interrogating the Paradigm of Excellence in Academia

International Workshop of the Chair of Sociology/Social Inequality and Gender with the Marie Jahoda Visiting Professor Program in International Gender Studies

Der internaionale Workshop, der vom  08–10 November 2017 an der Ruhr-Universität Bochum stattfinden wird, wird vom Lehrstuhl für Soziologie/Soziale Ungleichheit und Geschlecht mit dem Marie-Jahoda-Gastprofessurenprogramm für Internationale Geschlechterforschung veranstaltet.

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Freiburger Zeitschrift für GeschlechterS tudien (fzg)- Heft 24 - Der Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms

Call for Papers

Wo liegt im Hinblick auf das kritisch-politische Potenzial das „Neue“ in den theoretischen Ansätzen und empirischen Analysen der Feminist Materialisms?
Im Anschluss an aktuelle Debatten wird mit diesem Call for Papers die Frage nach dem Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms als Spannungsmoment zwischen Körpern, Technologien und Subjekten im Rahmen individueller und kollektiver Praxen, gesellschaftlicher Strukturen und symbolischer Normen adressiert. Im Plural  werden die verschiedenen theoretischen Fokussierungen und die entsprechend differierenden Begriffe der aktuellen feministisch-materialistischen Konzepte (u.a. Barad, Haraway, Sullivan, Wuttig) betont. Es wird mit dem Zusatz Critical auf den politischen Zugang von Gender Studies, Feminismus, Intersektionalität, Queer und Postcolonial Studies verwiesen, auf die sich alle Feminist Materialisms gemeinsam beziehen.
Erwünscht sind Aufsätze entlang der Perspektiven von Feminist Materialisms und Kritischer Theorie, des Embodying-Ansatzes, der Soma Studies sowie der Verknüpfung von Queer, Intersektionalität und die Rolle der Materialität.

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The post of Head of Administration is a managerial position, overseeing the delivery of all of the key administration functions necessary for the day-to-day work of EIGE as a decentralised EU Agency. (EIGE = European Institute for Gender Equality in Vilnius, Lithuania) mehr

W2-Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies

Im Fachbereich Sozial- und Kulturwissenschaften ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine W2-Professur für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Gender Studies zu besetzen. mehr

Call for Papers (4)

WISSEN MACHT TECHNIK

Die Tagung "Wissen macht Technik" findet vom 13.- 15. 07 an der TU Dortmund statt. Sie adressiert beispielsweise die Frage "Was gilt als relevantes Wissen für die Gestaltung von Technik?" vor dem Hintergrund neuerer sozialtheoretischer Diskussionen wie auch aktueller gesellschaftlicher Entwicklungen im Verhältnis von Technik und Sozialem, wie sie unter Stichworten wie Technisierung, Digitalisierung und Datafizierung diskutiert werden. mehr

CfP für „denkste: puppe“, multidisziplinäre Online-Zeitschrift für Mensch-Puppen-Diskurse

Mit dem vorliegenden CfP startet die Herausgabe einer multidisziplinär ausgerichteten Online-Zeitschrift zum Themenfeld Mensch-Puppen Diskurse („denkste: puppe“). mehr