Geschlecht & Gesellschaft

Buchreihe

Geschlechterfragen sind Gesellschaftsfragen. Damit gehören sie zu den zentralen Themen der Sozialwissenschaften; sie spielen auf der Ebene von Subjekten und Interaktionen, von Institutionen und Organisationen, von Diskursen und Politiken, von Kultur und Medien sowie auf globaler wie lokaler Ebene eine prominente Rolle.

Die Reihe „Geschlecht & Gesellschaft“ veröffentlicht herausragende wissenschaftliche Beiträge, in denen die Impulse der Frauen- und Geschlechterforschung für die Sozial- und Kulturwissenschaften dokumentiert werden. Zu den Veröffentlichungen in der Reihe gehören neben Monografien empirischen und theoretischen Zuschnitts Hand- und Lehrbücher sowie Sammelbände. Zudem werden in dieser Buchreihe zentrale Beiträge aus der internationalen Geschlechterforschung in deutschsprachiger Übersetzung veröffentlicht.

Die Buchreihe „Geschlecht & Gesellschaft“ erscheint im VS Verlag Wiesbaden.

Flyer G & G | Website G & G | Kontakt

Gabriele Sobiech, Sandra Günter (Hrsg.): Sport & Gender — (inter)nationale sportsoziologische Geschlechterforschung

Theoretische Ansätze, Praktiken und Perspektiven

Die Herausgeberinnen des vorliegenden Sammelbandes präsentieren sportwissenschaftliche Forschung mit Rückbindung an theoretische Ansätze der soziologischen Geschlechterforschung. Die sportwissenschaftliche Frauen- und Geschlechterforschung wurde von jeher stark von der angloamerikanischen Forschung beeinflusst und im europäischen Raum durch internationale Ansätze und Kooperationen geprägt. Dies wird auch in dem vorliegenden Sammelband deutlich, sodass einige der internationalen Beiträge in englischer Sprache verfasst sind. Der Band richtet sich daher an deutschsprachige, aber auch an englischsprachige Wissenschaftler_innen und Studierende, die sich für die Geschlechterforschung in der Sportwissenschaft interessieren. Ebenso können Trainer_innen und Sportlehrkräfte für ihre praktische Arbeit theoretische Anregungen zur Bedeutung von Geschlechterkonstruktionen in Sport und Sportunterricht erhalten. Denn die grundlegende Fragestellung aller Beiträge lautet: Welche Relevanz hat Geschlecht, insbesondere auch in der Verflechtung mit anderen Kategorien, als Dimension sozialer Ordnung im Feld des Sports?

Website | Inhaltsverzeichnis

 

 

Ulrike Lembke (Hrsg.): Regulierungen des Intimen

Sexualität und Recht im modernen Staat

Im Rechtsdiskurs wird seit dem Paradigmenwechsel von der Sittlichkeit zum Rechtsgüterschutz das Dogma der staatsfreien Privatsphäre propagiert, welche manchen gar als Inbegriff moderner Staatlichkeit gilt. Tatsächlich gibt es jedoch vielfältige rechtliche Regelungen konsensualer Sexualitäten, die sich auf Autonomie, Privatheit, Konfrontationsschutz, Bevölkerungspolitiken, Zuwanderung, Staatsdienst, Jugendschutz, Kommerzialisierung oder Moralvorstellungen beziehen. Die Autor*innen des Bandes fragen nach Notwendigkeit, Legitimation, Ausgestaltung und Grenzen von Regulierungen einverständlicher Sexualität als bedeutsamer sozialer Praxis der Bürger*innen, die an staatliche Interessen rührt, das gelingende Zusammenleben betrifft sowie in Konkurrenz zu und Interdependenz mit anderen, insbesondere geschlechtlichen, Normenordnungen steht.

Website | Inhaltsverzeichnis

 

 

Michiko Mae, Elisabeth Scherer, Katharina Hülsmann (Hrsg.): Japanische Populärkultur und Gender

Ein Studienbuch

Seit den 1990er Jahren erlebt die japanische Populärkultur einen weltweiten Boom und prägt das Bewusstsein und Verhalten, die Kommunikation und das Alltagsleben vieler junger Menschen. Sie öffnet Räume, in denen neue Geschlechterkonstellationen erprobt und mit neuen Lebensformen experimentiert werden kann. Inwiefern dieses Experimentieren mit Geschlechterrollen und der subversive Umgang mit Genderkonstellationen charakteristisch sind für Manga, Anime, TV-Serien, Cosplay, Tischrollenspiele oder Fanfiction, zeigen die Beiträge in diesem Band. Sie machen allerdings auch deutlich, wie sich die japanische Populärkultur am Massengeschmack orientiert und durch Konsumindustrie und Kommerz beeinflusst wird. Dadurch werden bestehende Geschlechterbilder reproduziert, die den Status quo bestätigen. Aber gerade in dieser Ambivalenz, in Brüchen und Widersprüchen zeigt sich, welches Potential die Analysen populärkultureller Produkte nicht nur für die Weiterentwicklung der Kultur- und Medienforschung, sondern auch der Genderforschung erschließen können.

Website | Inhaltsverzeichnis

 

 

Handbuch Frauen- und Geschlechterforschung

Theorie, Methoden, Empirie

Das Handbuch der Frauen- und Geschlechterforschung bietet mit seinen Beiträgen zu über 100 Stichworten einen fundierten Überblick über die Entwicklung und den aktuellen Stand der deutschsprachigen und internationalen Frauen- und Geschlechterforschung. Es eignet sich insbesondere als Nachschlagewerk für Forschung und Lehre.
Die Aufsätze behandeln zentrale Fragen der Frauen- und Geschlechterforschung aus unterschiedlichen Disziplinen (Soziologie, Pädagogik, Politik, Geschichte, Theologie, Philosophie, Kultur, Medizin, Psychologie, Wirtschaft, Recht, Technik- und Naturwissenschaften) und auf unterschiedlichen Ebenen: Das Spektrum der Beiträge reicht von den theoretischen Konzepten zum Geschlecht über Methoden der Frauen- und Geschlechterforschung bis zu zentralen Forschungs- und Arbeitsfeldern.
Die Artikel bieten eine Übersicht über die jeweiligen zentralen Definitionen, grundlegenden Studien und Debatten sowie über die aktuellen (Forschungs-)Ergebnisse des vorgestellten Themenbereichs und geben einen Ausblick auf Forschungsfragen und Zukunftsvisionen.

Website

Kontakt

Dr. Beate Kortendiek
Frauen- und Geschlechterforschung NRW
beate.kortendiek[at]netzwerk-fgf.nrw.de


Dr. Cori Antonia Mackrodt
Lektorin Soziologie
Tel. 0611-7878-334
cori.mackrodt[at]vs-verlag.de

Manuskripte willkommen

Die HerausgeberInnen der Buchreihe suchen jederzeit Manuskripte, in denen die Impulse der Frauen- und Geschlechterforschung für die Sozial- und Kulturwissenschaften dokumentiert werden.

Claudia Hornberg, Andrea Pauli, Birgitta Wrede (Hrsg.)
Medizin — Gesundheit — Geschlecht

Website

Julia Gruhlich
Transnationale Unternehmen und Geschlecht

Website

Almut Peukert
Aushandlungen von Paaren zur Elternzeit

Website

Raewyn Connell
Der gemachte Mann

 

Website

Marion Kamphans
Zwischen Überzeugung und Legitimation

Website

Sarah Speck
Mütter ohne Grenzen

 

Website

Raewyn Connell
Gender

 

Website

Müller/Riegraf/
Wilz
Geschlecht und Organisation

Website

Anna Buschmeyer
Zwischen Vorbild
und Verdacht

Website