Call for Papers

Fremdheit: Das Fremde, das Andere und das Eigene – Analysen der interdisziplinären Geschlechterforschung

Call Jahrestagung des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW 2017

Liebe Mitglieder des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW,

am 27.10.2017 findet an der Universität Duisburg-Essen unsere Jahrestagung zum Themenfeld „Fremdheit“ statt. Die Jahrestagungen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW dienen dem interdisziplinären Austausch und der vertiefenden Bearbeitung einer ausgewählten Fragestellung aus dem Bereich der Geschlechterforschung. Zugleich ermöglichen sie einen hochschul-, status- und generationenübergreifenden Dialog und die Vernetzung der Teilnehmenden.
2017 steht das Thema „Fremdheit“ im Mittelpunkt der Vorträge und Diskussionen, um aus der Perspektive der Geschlechterforschung eine vielfältige und disziplinübergreifende Auseinandersetzung mit dem Fremden, dem Anderen und dem Eigenen zu initiieren. Vor dem Hintergrund aktueller Entwicklungen fiel die Wahl des Themas für die diesjährige Jahrestagung auch deshalb auf „Fremdheit“, um das Feld nicht populistischen Beiträgen und Strömungen zu überlassen, die das Thema Fremdheit und Geschlecht derzeit rassifiziert und angstschürend zu besetzen versuchen.

§  Wie wird „das Eigene“ und „das Fremde“ in aktuellen theoretischen und gesellschaftspolitischen Debatten thematisiert und erzeugt?

§  Welche Bedeutung haben klassische feministische Konzepte wie „Identität“, „Differenz“ und „Repräsentation“ heute (noch) für die Artikulation von Fremdheitserfahrungen?

§  Welche neuen Erkenntnisse gibt es zur Verschränkung von (Identitäts-)Kategorien wie Geschlecht, Klasse, Nation, Religion, Kultur, Sexualität?

§  Was hat Fremdheit mit Diskriminierung zu tun?

§  Wie verändert sich der Blick auf globale Flucht- und Migrationsbewegungen unter einer Geschlechterperspektive?

Das Thema „Fremdheit“ bietet Anknüpfungspunkte für die unterschiedlichsten Disziplinen, theoretischen und empirischen Zugänge. Geplant sind aktuell zwei Blöcke mit jeweils drei Vorträgen (à 20 Minuten), ein moderiertes Gespräch zwischen GeschlechterforscherInnen und TeilnehmerInnen sowie die Einladung externer Referierender.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Cfp.

CfP

Freiburger Zeitschrift für GeschlechterS tudien (fzg)- Heft 24 - Der Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms

Call for Papers

Wo liegt im Hinblick auf das kritisch-politische Potenzial das „Neue“ in den theoretischen Ansätzen und empirischen Analysen der Feminist Materialisms?
Im Anschluss an aktuelle Debatten wird mit diesem Call for Papers die Frage nach dem Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms als Spannungsmoment zwischen Körpern, Technologien und Subjekten im Rahmen individueller und kollektiver Praxen, gesellschaftlicher Strukturen und symbolischer Normen adressiert. Im Plural  werden die verschiedenen theoretischen Fokussierungen und die entsprechend differierenden Begriffe der aktuellen feministisch-materialistischen Konzepte (u.a. Barad, Haraway, Sullivan, Wuttig) betont. Es wird mit dem Zusatz Critical auf den politischen Zugang von Gender Studies, Feminismus, Intersektionalität, Queer und Postcolonial Studies verwiesen, auf die sich alle Feminist Materialisms gemeinsam beziehen.
Erwünscht sind Aufsätze entlang der Perspektiven von Feminist Materialisms und Kritischer Theorie, des Embodying-Ansatzes, der Soma Studies sowie der Verknüpfung von Queer, Intersektionalität und die Rolle der Materialität.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

Femina Politica - Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft

Call for Papers - Angriff auf die Demokratie - Heft 1/2018

Westliche Demokratien werden durch das Aufkommen autoritärer Politiken und rechtspopulistischer
Parteien derzeit verstärkt herausgefordert. Nicht nur transformieren sich politische Ordnungen und Verhältnisse in den als etabliert geltenden Demokratien, sondern auch in den Transformationsstaaten erodieren demokratische Institutionen. Ähnliches gilt für die Europäische Union als demokratisches Projekt, das seit dem Brexit-Votum im Sommer 2016 zunehmend im Kampf gegen nationalistische
protektionistische Bestrebungen und Desintegration zerrieben wird. Die Gefahren für globale demokratische Verhältnisse sind derzeit schwer absehbar und stellen Politik wie auch Politikwissenschaft vor neue Herausforderungen.
Mit dem Themenheft wird eingeladen Beiträge zu verfassen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Fragen befassen, wie autoritär-populistische Regierungstechnologien und Diskurse demokratische (Geschlechter-)Verhältnisse angreifen, wie kulturell-symbolische und ökonomische Praktiken gesellschaftliche Geschlechterverhältnisse transformieren und geschlechtliche Machtverhältnisse in die Gesellschaften neu einschreiben. Wichtig ist auch, welche Möglichkeiten des Widerstands sich aus demokratietheoretischer Sicht ergeben.

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Call for Papers

Call for Papers: Zum Verhältnis von Diversität und Intersektionalität – Heterogenität beobachten und gestalten

Heft 1/2018 der Zeitschrift für Diversitätsforschung und ‐management

Schon seit einiger Zeit wird über das Verhältnis von Diversität und Intersektionalität diskutiert (z.B.
Bührmann 2015; Sieben/Bornheim 2011). Ihre disziplinären Zuordnungen und fachliche Abgrenzung
sind durch eine teilweise polarisierende Kontroverse gekennzeichnet. In diesem Heft sollen die skizzierten Kontroversen konstruktiv pointiert vorangetrieben werden. Es geht
uns darum, Diversität und Intersektionalität, die ja wahlweise als ‚Forschungsfelder‘, ‚Forschungsperspektiven‘ oder auch ‚Forschungsansätze‘ zur Beobachtung von Heterogenität und/oder Homogenität betrachtet werden können, miteinander in einen konstruktiven Dialog zu bringen. Dazu  wird eingeladen Beiträge zu schreiben, die sich mit den Verhältnissen dieser Perspektiven befassen und sie konkret in Forschungsprojekten und ‐prozessen in der Beobachtung und Beschreibung von Interaktionssituationen, den organisationalen Prozessen oder gesellschaftlichen Strukturierungen beschreiben.

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Call for Papers

Hochschule und Gender – Bildungsprozesse und Wissenschaftskarrieren im Blick

Call for Papers - Zeitschrift GENDER

Nationale wie internationale Transformationsprozesse in Politik, Wirtschaft, Medien und Gesellschaft haben in den vergangenen 20 Jahren dazu geführt, dass sich das deutsche Hochschul- und Wissenschaftssystem sehr grundlegend verändert hat. In diesem Themenheft der Zeitschrift GENDER sollen diese durch Reform- und Ökonomisierungsprozesse aus­gelösten Veränderungen im Hochschul- und Wissenschaftssystem und der Zusam­menhang mit der Kategorie Geschlecht für die Themenfelder „Bildungsprozesse“ und „Wissenschaftskarriere“ aufgegriffen, analysiert und interpretiert werden.

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Call for Papers Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft (Band 15/2019)

Geschlechterreflektierte Professionalisierung – Geschlecht und Professionalität

Für das Jahrbuch werden Beiträge erwünscht, die sich den Herausforderungen (Siehe Call)
für geschlechterreflektierte und -reflektierende Professionalität und/oder Professionalisierung
vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Gendertheorien (etwa sozialkonstruktivistischer,
dekonstruktiver, queerer Ansätze) und der dort jeweils entwickelten Diskurse
und Debatten stellen. Ansatzpunkte für Beiträge könnten die Auseinandersetzung mit den Begriffen
der geschlechterreflektierenden oder der geschlechterreflektierten Professionalisierung
sein oder Fragen zu Professionalität in pädagogischen Handlungsfeldern, das Thema Gender in
der Lehre, die berufliche Orientierung von bestimmten Gruppen oder auch die Kritik an Dualismen,
Differenzreifizierungen oder Stereotypisierungen innerhalb der Debatten.
Die Herausgeber_innen laden dazu ein, theoretische Beiträge, bildungskonzeptionelle Überlegungen
und empirische Forschungsergebnisse in das geplante Jahrbuch einzubringen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem CfP.

CfP

Veranstaltungen (18)

Workshop Netzwerk-Mittelbau

Sexismus – Rassismus. Machverhältnisse und Wechselwirkungen aus Sicht der Geschlechterforschung mehr

Jahrestagung Netzwerk FGF NRW

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen. mehr

Wir müssen reden: Gleichstellung und Geschlechterforschung – eine Beziehung in den besten Jahren

In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZG) der Universität Bielefeld.

Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen. mehr

Stellenangebote (6)

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in Studiengangkoordinator/in

An der zentralen wissenschaftlichen Einrichtung GeStiK (Gender Studies in Köln) der Universität zu Köln ist eine Stelle in Vollzeit für den interdisziplinären und hochschulübergreifenden Master- verbundstudiengang „Gender und Queer Studies zu besetzen. mehr

Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in (TV-L E 13/50%) 3 Jahre

mehr

Call for Papers (6)

Fremdheit: Das Fremde, das Andere und das Eigene – Analysen der interdisziplinären Geschlechterforschung

Liebe Mitglieder des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW, am 27.10.2017 findet an der Universität Duisburg-Essen unsere Jahrestagung zum Themenfeld „Fremdheit“ statt. Die Jahrestagungen des Netzwerks Frauen- und Geschlechterforschung NRW dienen dem interdisziplinären Austausch und der vertiefenden Bearbeitung einer ausgewählten Fragestellung aus dem Bereich der Geschlechterforschung. Zugleich ermöglichen sie einen hochschul-, status- und generationenübergreifenden Dialog und die Vernetzung der Teilnehmenden. mehr

Freiburger Zeitschrift für GeschlechterS tudien (fzg)

Aktueller CfP der fzg: Heft 24 - Der Ort des Politischen in Critical Feminist Materialisms Wo liegt im Hinblick auf das kritisch-politische Potenzial das „Neue“ in den theoretischen Ansätzen und empirischen Analysen der Feminist Materialisms? mehr