Call for Papers

Call for Papers Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft (Band 15/2019)

Geschlechterreflektierte Professionalisierung – Geschlecht und Professionalität

Für das Jahrbuch werden Beiträge erwünscht, die sich den Herausforderungen (Siehe Call)
für geschlechterreflektierte und -reflektierende Professionalität und/oder Professionalisierung
vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Gendertheorien (etwa sozialkonstruktivistischer,
dekonstruktiver, queerer Ansätze) und der dort jeweils entwickelten Diskurse
und Debatten stellen. Ansatzpunkte für Beiträge könnten die Auseinandersetzung mit den Begriffen
der geschlechterreflektierenden oder der geschlechterreflektierten Professionalisierung
sein oder Fragen zu Professionalität in pädagogischen Handlungsfeldern, das Thema Gender in
der Lehre, die berufliche Orientierung von bestimmten Gruppen oder auch die Kritik an Dualismen,
Differenzreifizierungen oder Stereotypisierungen innerhalb der Debatten.
Die Herausgeber_innen laden dazu ein, theoretische Beiträge, bildungskonzeptionelle Überlegungen
und empirische Forschungsergebnisse in das geplante Jahrbuch einzubringen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem CfP.

CfP

Call for Papers

24. Gender-Workshop Geschlechterforschung zu Japan: „Krise, Resilienz und Geschlecht“

30.10. - 31.10. 2017 in Wien
Sich verstärkende ‚Vielfachkrisen’ stellen gegenwärtig postindustrielle kapitalistische Gesellschaften immer wieder vor neue Herausforderungen. So wirken ökonomische, ökologische und soziale Krisen zusammen, was zu wachsender Brisanz wie auch Komplexität ihrer Prozesse und Folgen führt. Sie können auf nationaler wie auch auf globaler Ebene entstehen oder in Wechselwirkung beider Ebenen verlaufen. In Japan überkreuzen und verflechten sich ökologische Katastrophen wie die von Fukushima, die ökonomische Stagnation mitsamt Prekarisierung und Verarmung und die Krisen und Herausforderungen des demographischen Übergangs. Allerdings wirken sich die Vielfachkrisen in intersektionaler Sicht unterschiedlich aus.
Auf dem Gender-Workshop 2017 sollen diese Krisensituationen in Japan und der Umgang mit ihnen durch die verschiedenen AkteurInnen untersucht werden. Dabei interessieren sowohl Ansätze, Strategien und engagierte AkteurInnen wie auch Widerstandsverhalten, also Resilienz im Alltag.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Cfp.

Cfp

Call for Papers: „Forschendes Lernen – Lernendes Forschen. Partizipative Sozial- und Bildungsforschung trifft partizipative Bildungsmethoden“

Tagung und Projektwerkstatt- München, 8./9. November 2017

Nicht „über“ sondern „mit“ den Zielgruppen arbeiten – diese Grundidee vereint partizipative Sozialforschung und partizipative Bildungsmethoden. Doch wie kann diese Einbindung der Betroffenen in Forschungs- und Bildungsprojekte gelingen? Welche Methoden braucht es, damit die jeweiligen Zielgruppen wirklich angesprochen werden und mitgestalten können? Welche Herangehensweise erzeugt welche Ein- und Ausschlüsse bestimmter Personengruppen? Wie entstehen Fragestellungen und Ergebnisse, die für die konkreten Lebenswelten der Betroffenen relevant und nützlich sind?
Zu diesen und ähnlichen Fragestellungen sollen Sozial- und Erziehungswissenschaftler_innen und pädagogische Praktiker_innen miteinander in den Austausch gebracht werden, denn zwischen partizipativem Forschen und Lernen spannt sich bei genauerer Betrachtung eine große Schnittmenge auf.
Die zweitägige Tagung und Projektwerkstatt bietet neben zwei ausführlichen Impulsvorträgen viel Raum zur Diskussion der Inputs der Teilnehmenden. Dabei wird insbesondere dazu eingeladen, einen kritischen Blick darauf zu werfen, wie methodisch mit Kategorien (etwa entlang von Geschlecht, Herkunft oder Schicht) so umgegangen werden kann, dass diese nicht zusätzlich festgeschrieben werden.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Call for Papers.

CfP

Call for Papers: 3. interdisziplinärer Workshop Kritische Sexarbeitsforschung

Aktuelle Ansätze zur Sexarbeitsforschung: „Migrationsfragen, Repräsentationsfragen und Diskurse sowie deren Auswirkungen in und durch Wissenschaft“

24. - 26. November 2017 – Universität Salzburg (Österreich)

Das Netzwerk „Kritische Sexarbeitsforschung“ möchte junge Forschende verschiedener Disziplinen miteinander vernetzen und eine interdisziplinäre wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Sexarbeit sowie die Entwicklung neuer Forschungsperspektiven fördern.
Das Konzept sieht vor, dass sich der interdisziplinäre Workshop neben der Vorstellung und Besprechung unterschiedlicher aktueller Forschungsarbeiten, einem inhaltlichen Schwerpunkt hinwendet, der gemeinsam durch Fachbeiträge aus For-schung und Praxis betrachtet wird. Der diesjährige Workshop soll sich insbesondere den Migrationsdiskursen und den Ill_Legalitäten von Arbeit im Kontext der Sexarbeit widmen. Sowie der Repräsentation und Rezeption von „migrantischer Sex-arbeit“ und der Kritik an diesen Ver_Handlungen. Dementsprechend werden Beiträge gesucht, die sich mit Aspekten des Schwerpunktes auseinandersetzen als auch Beiträge, die dem Schwerpunkt fern liegen. Der Workshop richtet sich an fortgeschrittene Studierende, Promovierende sowie Post-Docs aller Fachrichtungen, die sich mit dem Thema „Prostitution / Sexarbeit“ befassen.

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem CfP.

CfP

Call for Papers: Creative Bodies—Creative Minds

An international, interdisciplinary conference 26th – 27th March 2018, Graz, Austria

Scholarly interest in creativity as a social and gendered phenomenon coincides with renewed interest in the body, embodiment and the material, championed by, among others, feminist new materialism, the sociology of emotions, cultural sociology, and sensory methodologies in qualitative research. The Creative Bodies—Creative Minds conference aims to bring these strands of inquiry together with a special emphasis on the interrogation of gender. The areas of interest for conference presentations include, but are certainly not limited to:
-Gender in everyday, artisan, artistic and professional creative activities

-Embodied creativity; the intersections of the sensory, the affective and the verbal

-Material, processual and relational aspects of creative practices
-
Gendering of non-traditional sites of creativity
-...

Proposals for presentations from scholars, practitioners and postgraduate students from a wide range of disciplines including are invited, but not limited to: sociology, cultural studies, anthropology, art, performance, history, literary studies, social studies of science and technology and environmental studie

Further information can be found within the Call for Paper.

Cfp

Kongress "Armut und Gesundheit" am 20. und 21. März 2018

Call for Abstracs

Mit dem Motto „Gemeinsam. Gerecht. Gesund.“ soll der Health in All Policies-Ansatz (HiAP) weiterdiskutiert werden. Gesundheit zu fördern oder wieder herzustellen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die weder von Einzelpersonen noch von Bereichen im Alleingang erbracht werden kann.  Es braucht gesamtgesellschaftliches Zusammenwirken!
„Gesundheit in allen Politikfeldern verankern“ beschreibt das Ziel, den Aspekt Gesundheit in alle Politikfelder hineinzutragen, um Gesundheit und die Lebensqualität der Bevölkerung auf einer breiten Basis wirksam zu fördern. Dabei sollte die Diskussion nicht nur die einzelnen Arbeitsbereiche der Sozial-, Umwelt-, Arbeitsmarkt-, Verkehrs-, Wirtschafts- oder Bildungspolitik fokussieren, sondern auch einzelne Disziplinen und Lebensbereiche mitdenken. Ein Fokus liegt hierbei ausdrücklich auf der besonderen Lebenssituation und den Gesundheitschancen sozial benachteiligter Menschen.

Themen und Fragen, die sich bedeutsam für den Bereich Gender und Public Health herausstellen:

-Bedürfnisorientierte Gestaltung des Zugangs zur Gesundheitsversorgung
-Prostituiertenschutzgesetz
-Gewalt gegen geflüchtete Frauen
-Gewalt gegen Frauen mit geistigen und körperlichen Einschränkungen
-Gesundheit von Transgender
-Einfluss der Digitalisierung im Bereich der Gendergesundheit

Bitte benutzen Sie hierfür die Call for Abstracts- Vorlage

Vorlage

Call for Papers

Konferenz zu Gender & IT am 14./15. Mai 2018 in Heilbronn

Die Förderung von Genderperspektiven im digitalen Wandel ist nach wie vor eine große Herausforderung. Was sind vielversprechende und innovative Interventionen und wo liegen die Interessensbereiche? Wie können Wissenschaft und Praxis kooperieren, um problematische Vergeschlechtlichungen zu vermeiden? Wie kann der gegenseitige Austausch von Gender-Wissen und IT-Expertise wirksam gestaltet werden?  Im Rahmen dieser Konferenz sollen inter- und transdisziplinäre Herangehensweisen vorgestellt und diskutiert werden, um den digitalen Wandel geschlechtergerecht zu gestalten. Forschende in der HCI- und der Designforschung, den Science and Technology Studies, den Gender Studies, der Informatik und verwandter Bereiche aus Universitäten, Forschungseinrichtungen sowie Forschungsabteilungen von Unternehmen sind eingeladen, Beiträge einzureichen. Themen könnten u.a. sein:

  • Organisationskulturen in der IT
  • Gender und VUCA (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity)
  • Agile Methoden und Gleichstellung der Geschlechter
  • Ubiquitous Computing
  • De-Gendering IT

Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der Webseite.

Webseite

Veranstaltungen (10)

Jahrestagung Netzwerk FGF NRW

"Fremdheit: Das Eigene und das Andere. Analysen der interdisziplinären Geschlechterforschung"

mehr

Vernetzungstreffen Gender Studies NRW- Zentren und Studiengänge

"Wir müssen reden: Gleichstellung und Geschlechterforschung – eine Beziehung in den besten Jahren"

In Kooperation mit dem Interdisziplinären Zentrum für Geschlechterforschung (IZG) der Universität Bielefeld. Weitere Informationen zu dieser Veranstaltung folgen. mehr

Stellenangebote (9)

Sechs Referent*innen für Gastbeiträge -Entwicklung von Genderkompetenz

Im Rahmen des Projekts „Genderkompetenz auf Bachelor- und Master-Level" werden für das Wintersemester 2017/18 sechs Referent*innen gesucht, die Studierende der TH Köln durch einen Gastbeitrag (90 Minuten) in Seminaren zu Schlüsselqualifikationen einen ersten Impuls zur Auseinandersetzung mit Geschlechterfragen geben. mehr

Bildungsreferent*in für berufliche/betriebliche Weiterbildung (Teilzeit 50%)

Das Institut VORSTIEG ist das trägerinterne Fort- und Weiterbildungsinstitut der SozDia Stiftung Berlin und ist im Bereich der beruflichen und betrieblichen Weiterbildung tätig. Das Institut VORSTIEG konzipiert Fortbildungen für Fachkräfte der Kinder-, Jugend- und Familienarbeit sowie der Gemeinwesen- und Stadtteilarbeit. mehr

Call for Papers (7)

Call for Papers Jahrbuch Frauen- und Geschlechterforschung in der Erziehungswissenschaft (Band 15/2019)

Für das Jahrbuch werden Beiträge erwünscht, die sich den Herausforderungen (Siehe Call) für geschlechterreflektierte und -reflektierende Professionalität und/oder Professionalisierung vor dem Hintergrund verschiedener theoretischer Gendertheorien (etwa sozialkonstruktivistischer, dekonstruktiver, queerer Ansätze) und der dort jeweils entwickelten Diskurse und Debatten stellen. mehr

Call for Papers

Sich verstärkende ‚Vielfachkrisen’ stellen gegenwärtig postindustrielle kapitalistische Gesellschaften immer wieder vor neue Herausforderungen. So wirken ökonomische, ökologische und soziale Krisen zusammen, was zu wachsender Brisanz wie auch Komplexität ihrer Prozesse und Folgen führt. mehr