Call for Papers

Call for Papers: Soziale Arbeit, Empowerment & kollektive Organisierung

Fachforum / Expert Forum, 6-7 April 2018, Hochschule Düsseldorf

›Empowerment‹ ist ein vielfach beachtetes Konzept in zahlreichen Feldern der Sozialen Arbeit. Es zielt auf individueller, kollektiver und organisationaler Ebene auf Maßnahmen und Strategien ab, die den Grad der Selbstbestimmung und Autonomie im Leben von Menschen und Gemeinschaften erhöhen – insbesondere durch die selbstverantwortliche Vertretung der jeweiligen Interessen. ›Empowerment‹-Praxen und -Standpunkte haben auch in zahlreichen sozialen Bewegungen und kollektiven Ansätzen der Organisierung eine wichtige Rolle gespielt. Das Fachforum Soziale Arbeit, Empowerment & kollektive Organisierung zielt auf eine kritische Würdigung von Theorie und Praxis von ›Empowerment‹ und die Weiterentwicklung von theoretischen und praktischen Perspektiven jenseits einer neoliberalen Indienstnahme. Wir laden konzeptionell-theoretische Beiträge und empirische Analysen zu Ansätzen, Traditionslinien, Möglichkeiten, Grenzen und Ambivalenzen von ›Empowerment‹ in Kontexten Sozialer Arbeit sowie Ansätzen kollektiver Organisierung ein. Wir freuen uns über Empowerment-Projekte, die sich im Rahmen des Forums vorstellen möchten.

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Femina Politica Zeitschrift für feministische Politikwissenschaft- Call for Papers

100 Jahre Frauenwahlrecht – und wo bleibt die Gleichheit?

Obwohl sich die genderorientierte vergleichende Repräsentations- und Partizipationsforschung seit vielen Jahren intensiv mit den Trends und Gründen für die weiterhin bestehende Unterrepräsentation von Frauen* in Parlamenten und Regierungen auseinandersetzt, besteht nach wie vor Forschungsbedarf zur Erklärung der Entwicklungen und Bewertung des Einflusses von Frauen* in der Politik. Der Schwerpunkt des Heftes soll sich daher mit der Frage beschäftigen, was seit Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts für eine geschlechtergerechte politische Repräsentation und Partizipation erreicht wurde, welche Auswirkungen die gestiegene Repräsentation hat und wie sich die immer noch großen Unterschiede zwischen verschiedenen Regierungsebenen und Ländern erklären lassen.
Es wird herzlich eingeladen, Beiträge einzureichen, die sich aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit einer genderorientierten und intersektionalen politischen Repräsentation und Partizipation damals und heute beschäftigen. Dabei interessieren uns ebenso historisch oder international vergleichende Artikel wie auch theorieorientierte Beiträge.

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Call for Papers: Feministische Studien Heft 1/2019

Reproduktionstechnologien, Generativität, Verwandtschaft

Das geplante Themenheft will die reproduktionstechnologischen Entwicklungen und die damit verbundenen gesellschaftlich-sozialen Transformationen in ihrer Logik und
Artikulation in den Blick nehmen und darauf hin diskutieren, welche Neukonzeptualisierung von Geschlecht und Verwandtschaft sie auch theoretisch erforderlich machen. Dazu werden empirisch fundierte und/oder theoretisch ausgerichtete Beiträge zu den folgenden drei thematischen Aspekten gesucht (z.B.):
1. Liberalisierung der Heteronormativität: Normalisierung der nicht-reproduktiven Formen von Sexualität und Diversifizierung von Beziehungs- und Familienformen:
-­‐ Wie organisiert sich die mit der Gen- und Reproduktionstechnologie verbundene neue Materialisierung des traditionellen Zwiespalt von sexueller Frau und fertiler (Gebär-)Mutter?
2. Technisierung und Kommerzialisierung von Reproduktion und die neuen Schnittstellen von Familie und Markt (z.B.):
-­‐ Wie greift die reproduktive Vertragsarbeit, z.B. Leihmutterschaft und Samenspende, in die nicht-vertragliche Ordnung der Genealogie ein?
3. Verwandtschaftsverhältnisse und symbolische Ordnung (z.B.):
-­‐ Was bedeutet es in einer der Möglichkeit nach entnaturalisierten und nicht notwendig heteronormativen Verwandtschaftsordnung die Positionen von Vater und Mutter einzunehmen?

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STS Conference Graz 2018

S6: Gendered career progresses in STEM – Networks as influential (and crucial?) factor

In this session, we want to discuss gendered career perspectives of female and male scientists in engineering and information technology. During their qualification process, which often leads after the PhD to an activity in industry, networks represent a key factor for reaching a professorship or leadership position in industrial and academic research. Background of our session is a new research project funded by the German Federal Ministry for Education and Research, called GenderNetz. Overall aim of the project is it to increase and foster equal opportunities in (information) technological science careers by examining disciplinary micro-structures and micro-processes, especially of informal networks and their influence on successful career promotion in science and industry, with a subsequent reflection by the relevant actors in these organisations. We are looking for empirical and theoretical contributions, which analyze these gendered
interdependencies between career progression and (in-)formal networks in STEM professions
and which try to answer some of these points:
• How are networks between science and industry research composed?
• Which strategies are applied for using network potentials in career promotions?
• How can the potential of networks respectively from the inner network relations be used?
• How and in what way are networks gendered?

Further Information can be found within the Call for Papers.

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STS Conference Graz 2018

S5: „Surviving in academia“ – careers in the academic neo-feudalism

Producing and teaching knowledge is one of the main purposes in the professional life of people working in academia. But the circumstances for pursuing a stable and successful career in the university system have changed a lot during the last two decades. New academic management regimes and the capitalization of knowledge production influence institutional structures and even more on the individual career level. A high amount of flexibility and mobility are demanded from scholars and that under uncertain working conditions like nonpermanent contracts, lack of institutional belonging and appreciation, limited access to institutional resources and financial insecurity etc. Those alternative science careers or how Tara Fenwick (2005) called it, career avenues of ‘portfolio professionals’ are common reality and yet the situation of this group is mostly neglected in the supposedly fair academic practice. We are interested in papers on the macro-level of science policy and performance evaluation, on the meso-level of university governance and organisational effects (like ‘advanced discrimination’, Dressel, Weston Hartfield & Gooley, 1994), and on the micro-level of individual careers and psychological factors.  Beside social justice, gender, and intersectional analyses, we especially encourage queer-feminist approaches and LGBTQ+ perspectives. We would like to stimulate a discussion of papers, who dare to develop the vision of a fair, inclusive and just academic environment – what could it look like to not only survive but to live a good live in academia – and how could it be achieved?

Further information can be found within the Call for Papers.

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Call for Papers: FuG - Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft

Fußball und Politik

Die Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft versteht sich als interdisziplinäre Publikation für wissenschaftliche Beiträge,die den Fußball und seine Bezüge zum Alltag der Menschen und ihrer Gesellschaft theoretisch und/oder empirisch thematisieren. Die erste Ausgabe des neu gegründeten Journals fragt nach den vielfältigen sport- und gesellschaftspolitischen Zusammenhängen, die den Fußball, seine Akteur_innen und Organisationen kennzeichnen. Das Verhältnis von Fußball und Politik soll dabei als ein wechselseitiges betrachtet werden. So geht es nicht allein um die Frage, wie sich der Fußball im Kontext aktueller Sport- und Gesellschaftspolitiken entwickelt und verändert, sondern auch um die Bedeutung des Fußballs für politische Debatten jenseits des Sports. Fußball im gesellschaftlichen Kontext kann dabei sowohl in seiner Mikro- als auch Makropolitik betrachtet werden. Beispielhaft können folgende Themen behandelt werden:

Sportpolitische Entscheidungsprozesse im Fußball: u.A.Wie aber gestalten sich sportpolitisch relevante Entscheidungsprozesse auf unterschiedlichen Ebenen des organisierten Fußballs? 
Gesellschaftspolitische Debatten und Fußball: u.A.Wie werden gesellschaftspolitische Themen im Fußball verhandelt?
Fußball als politische Einflussgröße: u.A. Inwiefern bietet der Fußball eine Bühne für lokale und (inter-) nationale Politik?

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Call for Paper: FuG- Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft

Medien

Die Zeitschrift für Fußball und Gesellschaft versteht sich als interdisziplinäre Publikation für wissenschaftliche Beiträge, die den Fußball und seine Bezüge zum Alltag der Menschen und ihrer Gesellschaft theoretisch und/oder empirisch thematisieren. Die zweite Ausgabe fragt nach Zusammenhängen zwischen medialen Konstruktionen und Fußball. Die zweite Ausgabe fragt nach Zusammenhängen zwischen medialen Konstruktionen und Fußball. Das Milliardengeschäft Fußball ist nicht denkbar ohne Massenmedien: Medial breit verhandelte Spielertransfers bei europäischen Fußballvereinen in dreistelliger Millionenhöhe, Bundesliga und internationale Meisterschaften, für Milch, Deo und Rasiercreme posierende Fußballstars. Ebenso ist Fußball auch der Medien liebstes Kind: Die Sportseiten in Tageszeitunge sind dominiert von der Berichterstattung über Profifußball, Fußballspiele bringen Millionen von Zuschauer_innen vor Fernsehgeräte und öffentliche Leinwände. Rund um Fußball bilden Sport, Medien und Wirtschaft eine wirkmächtige Allianz. Journalistische Praxis bewegt sich dabei im Spannungsfeld von ‚ernsthaftem‘ Sportjournalismus über servile ‚Hofberichterstattung‘ bis hin zu investigativer Recherche und Aufdeckung von Skandalen. Welche Rolle dabei mediale Konstruktionen und Repräsentationen spielen, ist Gegenstand dieses Hefts.Dazu werden Beiträge aus dem Spektrum folgender Fragen gewünscht:

Berichterstattung/mediale Diskurse: u.A. Wie wird welche öffentliche Meinung gemacht? Wie wird dabei Geschlecht konstruiert?
Journalistische Praxis: u.A. Wie arbeiten Journalist_innen in Zusammenhang mit Fußball?
Soziale Medien und Öffentlichkeit: u.A. Wie arbeiten Journalist_innen in Zusammenhang mit Fußball?

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Veranstaltung (8)

Struktur und Dynamik – Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs

Am 16.2.2018 findet an der Universität Paderborn die Konferenz „Struktur und Dynamik – Un/Gleichzeitigkeiten im Geschlechterdiskurs" statt. mehr

Stellenangebote (6)

Projektkoodinatorin/Projektkoodinator für das „Audit familiengerechte Hochschule“

Das Gleichstellungsbüro der Hochschule Osnabrück sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt für den Familien-Service eine bzw. einen Projektkoodinatorin/Projektkoodinator für das „Audit familiengerechte Hochschule“ Der Familien-Service im Gleichstellungsbüro fungiert dabei als Anlaufstelle und Impulsgeberin zu Fragen der Vereinbarkeit von Studium/Beruf und Familie. mehr

Aigner-Rollett-Guest Professor for Women’s and Gender Studies for the Winter semester 2018/19

The faculty of Law together with the Coordination Centre for Gender Studies and Equal Opportunities of the Karl-Franzens-University of Graz offer the position of a Aigner-Rollett-Guest Professor for Women’s and Gender Studies for the winter semester 2018/19 mehr

Call for papers (7)

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100 Jahre Frauenwahlrecht – und wo bleibt die Gleichheit?

Obwohl sich die genderorientierte vergleichende Repräsentations- und Partizipationsforschung seit vielen Jahren intensiv mit den Trends und Gründen für die weiterhin bestehende Unterrepräsentation von Frauen* in Parlamenten und Regierungen auseinandersetzt, besteht nach wie vor Forschungsbedarf zur Erklärung der Entwicklungen und Bewertung des Einflusses von Frauen* in der Politik. mehr